Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 2. Juni 2020 

Karate


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Inhaltsverzeichnis

Karate-Do

空手道 ( der Weg der leeren ) ursprünglich als Okinawa-Te bezeichnet ist eine Kampfkunst aus Japan zur waffenlosen Selbstverteidigung. Karate ausübende Personen als Karateka bezeichnet.

Herkunft und Geschichte

Begriffsklärung


neue Zeichen


alte Zeichen

Karate entwickelte sich aus dem chinesischen Kung Fu (japanisch Kempo ) und bedeutete eigentlich Kunst aus China da das erste Zeichen der alten kara gelesen wurde was soviel wie China Diese Schreibweise war bis in die 30er Jahre gebräuchlich. Danach wurde der Verweis auf in Japan aus politischen Gründen getilgt. In neuen Schreibweise werden drei Zeichen für das Karate-Do verwendet die soviel bedeuten wie Der Weg der leeren Hand .

Ursprünge

Karate in seiner heutigen Form entwickelt auf der japanischen Insel Okinawa Hauptinsel der Ryukyu-Inselkette . Die Insel liegt ca. 600 Kilometer von Japan und ist dessen südlichste Präfektur . Bereits im 14. Jahrhundert unterhielt Okinawa damals noch unabhängig erste zu Japan China und Korea . Zu dieser Zeit fand ein erster kultureller Austausch statt wodurch erste Eindrücke chinesischer nach Okinawa gelangten die als Okinawa-Te oder auch nur als Te bezeichnet wurden. Te bedeutet soviel wie Technik wonach der Begriff für Karate Okinawa-Te mit Technik aus Okinawa zu übersetzen

Bereits Ende des 15. Jahrhunderts wurde der Bevölkerung auf Okinawa verboten Waffen zu besitzen. Dies erfolgte nach dem der Sho-Dynastie.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Okinawa durch den japanischen Satsuma-Clan unter der Führung Shimazus erobert und damit seine Unabhängigkeit. Auch diesmal wurde der wieder ein strenges Verbot auferlegt Waffen zu In der Mitte des gleichen Jahrhunderts wurde auch die Produktion von Waffen einschließlich zeremonieller Waffen auf Okinawa untersagt.

Darum trainierte die aufständische Bevölkerung waffenlose Aus der Not wurde auch das Kobudo entwickelt bei dem unterschiedlichste landwirtschaftliche Werkzeuge zu Waffen umfunktioniert wurden. Sämtliche spirituellen mentalen und gesundheitlichen Aspekte wie sie aus dem Kung-Fu wurden gingen verloren. Auf Effizienz ausgelegt wurden Techniken die unnötiges Risiko wie beispielsweie Fußtritte im Kopfbereich nicht trainiert.

Entwicklung im 20.Jahrhundert

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts Karate stets im geheimen geübt und ausschließlich Meister zu Schüler weitergegeben. Erst im Mai wurde durch Gichin Funakoshi Karate anläßlich der ersten Nationalen Sportausstellung Tokio an die Öffentlichkeit gebracht. Aufgrund seiner wurde daraufhin Karate an der Shoka-Universität der der Waseda-Universität und an der Japanischen Medizinischen eingeführt. Das erste offizielle Buch über Karate von Gichin Funakoshi unter dem Namen Karate-do im Jahre 1935 veröffentlicht.

Nach dem Russisch-Japanischen Krieg 1904 / 1905 wurde die japanische Politik zunehmend imperialistischer und militaristischer . Um Karate als Sport einführen zu musste es an die japanische Gesellschaft und angepasst werden. Zu diesem Zweck fanden in 30er Jahren mehrere Konferenzen statt auf denen nach dem Vorbild des Judo das Rangsystem und der Gi (s.u.) wurden. Dies führte zu der politisch gewünschten Gruppenidentität und gleichzeitigen Hierarchisierung der Karateka .

Karate heute

Das Training des Geistes des Charakters und der inneren Einstellung sind Hauptziele Karate. Dies wird auch durch den Leitspruch Japan Karate Association (JKA) dargelegt: Oberstes Ziel in der Kunst des Karate ist Sieg noch Niederlage sondern liegt in der des Charakters des Ausübenden. Eine weitere Grundregel im Karate lautet Karate ni sente nashi was soviel bedeutet wie: Es gibt ersten Angriff im Karate. Was sich nicht das Training oder den Wettkampf bezieht bei immer ernsthafte Angriffe simuliert werden.

Stilrichtungen:


Graduierungen

In diesen wird zwischen den Kyu - und den Dan -Graden unterschieden. Während letztere die Meisterstufe bezeichnen die Kyu-Grade die Stufen der Schüler dar. dieser Stufen wird eine Farbe zugeordnet. Der Kyu ist hierbei die unterste Stufe.

  • 9. Kyu (weiß)
  • 8. Kyu (gelb)
  • 7. Kyu (orange)
  • 6. Kyu (grün)
  • 5. Kyu (blau)
  • 4. Kyu (blau/violett)
  • 3. Kyu (braun)
  • 2. Kyu (braun)
  • 1. Kyu (braun)

Kleiderordnung

Der typische Karate-Anzug wird Gi genannt ist weiß bestehend aus Oberteil Uwagi ) und Hose ( Zubon ) und wird aus Baumwolle gefertigt. Dazu noch der Gürtel ( Obi ).

"Waffen" im Karate

Im Karate wird eine Vielzahl an als Waffen eingesetzt:
  • Faust ( Seiken )
  • Faustrücken ( Uraken )
  • Faustaußenkante ( Kentsui )
  • offene Hand Außenkante ( Shuto )
  • offene Hand Innenkante ( Heito )
  • offene Hand Handrücken ( Haishu )
  • offene Hand Fingerspitzen ( Nukite )
  • offene Hand Handwurzel ( Teisho )
  • Handgelenk ( Kakuto )
  • Unterarm Außenseite ( Ude )
  • Unterarm Innenseite ( Wanto )
  • Ellbogen ( Empi )
  • Fußballen ( Koshi Chusoku )
  • Fußkante außen ( Sokuto )
  • Ferse ( Kakato )
  • Fußrist ( Haisoku )
  • Fussgewölbe ( Teisoku )
  • Zehenspitzen ( Tsumasaki )
  • Knie ( Hisagashira )

Des weiteren existieren unterschiedliche Stöße die den Fingern und den Fingerknöchel durchgeführt werden. für Schlag bzw. Stoß mit der geöffneten geschlossenen Hand gibt es verschiedene Varianten.

  • Im Karate unterscheidet man zwischen den Formen Kumite und Kata .

Übungsformen

Training
Kihon Kumite Kata
Grundschule und Basistraining Kumite bezeichnet den Kampf zweier Karatekas nach Regeln. Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner.

Kihon

  • Techniken zur Schulung von Abwehr und Angriff Hand und Fuss Bewegungsabläufe Schritttechniken. Kontrolle Kraft Reflexe Timeing und Atemtechnik Spannung und Entspannung Rhythmusgefühl Exaktheit und Präzision Verfeinerung durch Wiederholung.

Im Training werden diese Techniken meist Gruppe auch mit Partner durchgeführt um dem die Möglichkeit zu geben korrigierend zu vergleichen zu helfen.

Kumite

Kumite bezeichnet den Kampf zweier Karatekas festgelegten Regeln.

Kata

Eine Kata ist ein Kampf gegen imaginäre Gegner. Verschiedene Stilrichtungen haben i. Allg. Katas jedoch gibt es auch Überschneidungen. Insbesondere in verschiedenen Stilrichtungen häufig die gleiche Kata verschiedenen Namen bekannt. Die Anwendung einer Kata der darin enthaltenen Techniken wird im Bunkai mit einem oder mehreren Partnern vorgeführt.

Wettkampf

Wettkampf-Training
Kihon Kumite Kata
Basiswettkampftraining Wettkampftraining individuelle Wettkampfvorbereitung

Olympische Spiele

  Taekwondo  ist eine  olympische Disziplin . Karate mit seinen vielen Stilrichtungen unterschiedlichen müsste aus Platzgründen eigene Olympischen Spiele veranstalten. z.B. ( Olympische Winterspiele ).  

Karate Associations

in Europa + Schweiz
Honbu Dojos
Verband Land Chief Instruktor
1 Japan Karate Association JKA Japan Sugiura
2 Shotokan Karate-Do International Federation SKIF Japan Kanazawa
3 International Karate Organisation IKO Japan Matsui
4 International Shotokan Karate Federation ISKF USA Teruyuki Okazaki
5 International Traditional Karate Federation American Amateur Karate Federation ITKF/AAKF USA Hidetaka Nishiyama

Medien

Zeitungen Geo CultureClub

Literatur Bildung

innerhalb wikipedia



Bücher zum Thema Karate

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Okinawa-Te.html">Karate </a>