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Edelgasregel


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Die Edelgasregel oder Oktettregel besagt dass Ionen beziehungsweise Moleküle besonders stabil sind wenn sie die Edelgaskonfiguration also (ab der zweiten Periode des Periodensystems ) acht Außenelektronen besitzen.

Edelgase mit Ausnahme des Heliums haben acht Elektronen auf ihrer Außenschale. Diese Elektronenanordnung ist stabil dass die Edelgase nur schwer chemische Reaktionen eingehen. Vor allem treten die Edelgase Gegensatz zu den anderen elementaren Gasen nicht als zweiatomige Moleküle auf.

Lewis und Kossel entwickelten unter dieser Vorgabe die Edelgasregel. sagt aus dass Atome entweder durch das oder das Abgeben von Elektronen Ionen (geladene Teilchen) bilden um die Edelgaskonfiguration erhalten. Das heißt dass miteinander reagierende Atome der Reaktion zusammen acht Außenelektronen besitzen und besonders stabile Elektronenschalen bilden also den Idealzustand haben.

Dieses Prinzip funktioniert da alle Atome auf die Edelgase weniger als acht Außenelektronen Somit versucht jedes Atom durch eine Reaktion Anzahl seiner Außenelektronen auf acht zu bringen. Bestreben vieler Atome diese Edelgaskonfiguration zu erreichen auch als Oktettprinzip bezeichnet.

Die Elemente der ersten drei Hauptgruppen des Periodensystems beispielsweise erreichen durch Abgabe von Elektronen die Elektronenkonfiguration der Edelgase heißt Elemente der ersten Gruppe geben ein ab und erreichen dadurch die Edelgaskonfiguration die der zweiten Hauptgruppe erreichen dies durch die von zwei Elektronen je Atom und die dritten Gruppe durch drei Elektronen je Atom. den Elementen der fünften bis siebten Gruppe die Aufnahme von Elektronen zur Edelgaskonfiguration das heißt Atome der Elemente aus der fünften Gruppe drei Elektronen auf und erreichen so die die der sechsten Gruppe nehmen zwei Elektronen und die der siebten ein Elektron.

Die Oktettregel gilt für Elemente der Periode streng. Diese Elemente werden in kovalenter Bindung niemals mehr als als acht Elektronen ihrer Außenschale haben. Grund dafür ist dass der Quantenzahl l =1 (das heißt zweiten Periode) noch keine d - oder f - Orbitale vorhanden sind. Elemente der dritten und Periode kommen allerdings bisweilen in (teilweise sehr kovalenten Verbindungen oder Komplexverbindungen vor bei denen Oktettregel verletzt oder gar nicht anwendbar ist.




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