Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 22. August 2019 

Ole von Beust


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Carl-Friedrich Arp Freiherr von Beust gen. Ole von Beust (* 13. April 1955 in Hamburg ) ist seit 2001 erster Bürgermeister der freien Hansestadt . Sein Vater ist Achim-Helge Freiherr von

Politischer Werdegang

Bereits 1971 trat von Beust in die CDU ein und wurde nach dem Abitur am Walddörfer-Gymnasium Hamburg 1973 Assistent der Hamburger Bürgerschaftsfraktion der CDU bis zu seinem Studienbeginn 1975 . Während seines Studiums der Rechtswissenschaften übernahm er von 1977 bis 1983 den Landesvorsitz der Jungen Union. Seit 1978 ist von Beust Mitglied der Hamburger 1980 bestand Beust das erste und 1983 zweite juristische Staatsexamen . Seitdem arbeitet er als selbständiger Rechtsanwalt .

Seit 1992 ist er Mitglied im Landesvorstand der CDU seit 1998 außerdem Mitglied im Bundesvorstand der CDU

Von Beust wurde 1993 Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion und 1997 Spitzenkandidat der CDU bei der Bürgerschaftswahl jedoch gegen Regierungskoalition aus SPD und STATT-Partei unter Bürgermeister Henning Voscherau (SPD) verloren wurde. Wegen starker Verluste SPD trat aber auch Voscherau von seinem zurück. Stattdessen bildete Ortwin Runde eine rot-grüne Koalition.

Erster Bürgermeister in Hamburg


Bei der Bürgerschaftswahl 2001 musste die CDU unter von Beusts zwar Stimmenverluste hinnehmen konnte jedoch mit der starken Partei Rechtsstaatlicher Offensive (Schill-Partei) und der FDP eine Koalition bilden. Am 31. Oktober 2001 wurde Ole von Beust zum Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg gewählt.

Ole von Beust kam im August 2003 in die Schlagzeilen als er nach Affären um Staatsrat Walter Wellinghausen seinen Innensenator Stellvertreter Ronald Schill entließ. Laut von Beust versuchte Schill mit der Drohung zu erpressen von Beusts öffentlich zu machen und so die Entlassung zu verhindern. Schill dagegen behauptete von Beust ein Verhältnis mit seinem Freund Roger Kusch den er zum Justizsenator ernannt hatte. Dadurch er Politik und Privatleben vermischt – was und Kusch öffentlich bestritten. Von Beust erklärte halte "Homosexualität und andere sexuelle Spielarten für normal". Von Beusts Homosexualität wurde später durch Vater in einem Zeitungsinterview bestätigt welches dieser Wissen seines Sohnes wohl aber mit dessen Billigung gegeben hatte.

Aufgrund der heftigen Streitereien löste von am 9. Dezember 2003 die Regierungskoalition mit der FDP der Schill-Partei auf. Zugleich kündigte er Neuwahlen das Jahr 2004 an. Die Parteivorsitzende der Angela Merkel begrüßte diese Entscheidung. Die Wahlen Hamburgischen Bürgerschaft am 29. Februar 2004 endeten mit einem Wahlsieg der (47 2%) welche damit erstmals die absolute in Hamburg erreichte.

Siehe auch: Politik in Hamburg


Erster Bürgermeister von Hamburg :
Rudolf Petersen | Max Brauer | Kurt Sieveking | Paul Nevermann | Herbert Weichmann Peter Schulz | Hans-Ulrich Klose | Klaus von Dohnanyi | Henning Voscherau | Ortwin Runde | Ole von Beust |



Bücher zum Thema Ole von Beust

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ole_von_Beust.html">Ole von Beust </a>