Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 17. August 2019 

Open Source


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der englische Ausdruck Open Source steht einerseits für "quelloffen" (in dem dass der Quelltext eines Programms frei erhältlich ist) andererseits 'offene Quelle' (in dem Sinne dass ein frei zur Verfügung steht). Software gilt als Open Source wenn sie bestimmte Kriterien erfüllt die ihrer Open-Source-Lizenz geregelt sind.

Der Ausdruck "Open Source Software" (OSS) auch oft als Synonym für freie Software verwendet jedoch bezeichnen diese beiden Ausdrücke unbedingt das Gleiche (siehe dazu Abschnitt Open Source und Freie Software ).

Das charakteristische für OSS sind vor die dem Anwender eingeräumten weitläufigen Verwertungsrechte. Unabhängig den einzelnen Lizenzverträgen sind für OSS die folgenden drei Merkmale wesentlich:

Sie liegt in einer für den Menschen und verständlichen Form vor.
In der Regel handelt es sich dieser Form um die Quelltexte einer höheren Programmiersprache. Vor der eigentlichen Anwendung ist es notwendig diesen Text durch einen so genannten Compiler in eine binäre Form zu bringen das Computerprogramm vom Rechner ausgeführt werden kann. sind für den Menschen im semantischen Sinne nicht lesbar.

Sie darf beliebig kopiert verbreitet und genutzt
Für Open-Source-Software gibt es keine Nutzungsbeschränkungen bezüglich der Anzahl der Benutzer noch bezüglich der Anzahl der Installationen bezüglich einzelner Personen Personengruppen oder Anwendungsgebiete. Mit Vervielfältigung und der Verbreitung von Open-Source-Software sind auch keine Zahlungsverpflichtungen gegen einen Lizenzgeber verbunden.

Sie darf verändert und in der veränderten weitergegeben werden.
Durch den offengelegten Quelltext ist Verändern weiteren Aufwand für jeden möglich. Weitergabe der soll ohne Lizenzgebühren möglich sein. Open-Source-Software „lebt“ von der aktiven Beteiligung der Anwender an Entwicklung. So bietet sich Open-Source-Software zum Lernen und Verbessern an.

Diese Charakteristika werden detailliert in der Open Source Definition (OSD) der Open Source Initiative festgelegt. Abweichend von dieser offiziellen Definition Open Source gelegentlich auch für Software benutzt bei der Urheber den Quelltext veröffentlicht aber weiterhin Rechten daran besteht. Das ist zum Beispiel Fall wenn er eine Verschlüsselungssoftware im Quellcode um externen Experten die Möglichkeit einer Überprüfung Sicherheitslöcher zu geben.

Inhaltsverzeichnis

Open Source und Freie Software

In der strikten Definition unterscheidet sich Open Source von Freier Software und sollte auch nur Software bezeichnen der Open Source Definition der Open Source Initiative entspricht. Die Entscheidung den Terminus Open Source zu etablieren vorgeschlagen von Christine Peterson Foresight Institute begründete sich zum Teil auf möglichen Misinterpretation des Wortes frei . Die FSF verstand das Wort im von Freiheit ( „free speech not free beer“ ) jedoch wurde es oft fälschlicherweise mit kostenlos assoziiert. Dieses Problem wurde verschlimmert durch Tatsache dass freie Software in den meisten Fällen wirklich auch erhältlich ist. Es wurde gehofft dass die der Bezeichnung Open Source diese Mehrdeutigkeit beseitigt und auch eine Vermarktung von Open Source vor Vertretern der Wirtschaft ermöglicht. Seit Einführung der neuen Bezeichnung wurde jedoch oft dass diese ebenfalls eine Art der Verwirrung Es assoziiert die Verfügbarkeit des Quelltextes sagt nichts über die Freiheit ihn zu verwenden und weiterzugeben aus. Kritisiert wird daher von freien Software-Bewegung und der Free Software Foundation vor allem die Tatsache dass der "Open Source" die Einsicht in den Quellcode Software hervorhebt nicht aber die Freiheit diesen auch beliebig weiterzugeben oder zu verändern. So die "PGP Corporation" die aktuelle Version ihres Kryptografieprogramms PGP z.B. "Open Source" da der Quellcode werde kann. Weitergabe und Veränderung dieses Quellcodes aber verboten.

Die Free-Software-Definition ist daher restriktiver als die Open-Source-Definition . In der Konsequenz ist freie Software Open-Source-Software Open-Source-Software muss aber nicht unbedingt „frei“ In der Praxis entsprechen allerdings fast alle der Definition von freier Software von der und Unterschiede sind mehr eine Frage der Ansicht (eine der wenigen Gegenbeispiele hierfür war frühe Version der Apple Public Source License welche als nicht frei angesehen wurde es persönliche modifizierte Versionen untersagte; diese Restriktion später entfernt).

Bekannte Open-Source-Programme

Anwendungsprogramme
Emacs (Editor) GIMP (Bildbearbeitung) Mozilla (Websuite) Firefox (Webbrowser) Mozilla Thunderbird (E-Mail-Client) OpenOffice.org (Office-Paket)

Spiele
Freeciv (Aufbaustrategiespiel) Vega Strike (Weltraum-Shooter) FlightGear (Flugsimulator) Tenes Empanadas Graciela (Strategiespiel)

Serverdienste
Apache (Webserver) Samba ( SMB -Protokoll) MySQL (Datenbank)

Betriebssysteme
Linux-Kernel FreeBSD OpenBSD

Desktops Windowmanager und X Window Systeme
KDE Gnome XFree86

Softwareentwicklung
GNU Compiler Collection (Compiler für Ada C C++ Fortran 77 Java …)

E-Learning Plattform
.LRN (LMS auf Basis von OpenACS)

Video- und Audio-Software
FFmpeg XviD mplayer Xine

Geschichte

Die Geschichte von Open Source ist die Geschichte von freier Software . Bis 1998 redet noch niemand von Source".

Beeinflusst durch das 1997 publizierte Essay The Cathedral and the Bazaar von Eric S. Raymond dem Entwickler von fetchmail (ein vielgenutztes Email-Weiterleitungs-Tool) entschied Netscape 1998 angesichts der wachsenden Dominanz von Microsoft am Browser -Markt den Quelltext des Netscape-Navigators freizugeben (aus dieser Freigabe entstand später Mozilla -Projekt).

Kurz darauf beschlossen Eric S. Raymond Perens ein Computer-Wissenschafter und Tim O'Reilly Gründer Vorstand des Computerbuch-Verlags O'Reilly dass die freie besseres Marketing benötigt und gründeten die Open Source Initiative (OSI) um die Vorzüge der Open-Source-Entwicklung in der Wirtschaft zu bewerben. Dazu schufen für die Wirtschaft angepasste Open-Source-Lizenzen welche weiterhin Bedürfnissen des Open-Source-Umfelds genügten. Eine der meist Lizenzen die aus diesen Bestrebungen hervorging ist Beispiel die Mozilla Public Licence .

Allerdings unterscheidet sich die Open-Source-Definition der definitiv von der Definition der FSF. Stallman wenn er Software kategorisiert:

„The term 'open source' software is used some people to mean more or less same thing as free software. However their are somewhat less strict; they have accepted kinds of license restrictions that we have as unacceptable. We prefer the term 'free

Bücher

  • Gehring Robert A. Lutterbeck Bernd Hg.: Source Jahrbuch 2004. Zwischen Softwareentwicklung und Gesellschaftsmodell" Lehmanns Media 2004 online: [1] .
  • Grassmuck Volker: "Freie Software zwischen Privat- Gemeineigentum" Bundeszentrale für politische Bildung Bonn; 2002
  • Moody Glyn: "Die Software Rebellen - Erfolgstory von Linus Torvalds und Linux" Verlag Moderne Industrie Landsberg;

Weblinks


Siehe auch



Bücher zum Thema Open Source

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Open_Source.html">Open Source </a>