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Origenes


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Origenes (* 185 in Alexandria; † 254 in Tyros/ Libanon oder 253 in Cäsarea) war einer der frühesten bemerkenswertesten aber auch umstrittensten Kirchenväter ein christlicher Gelehrter und Theologe.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Über das Leben des Origenes berichtet der Kirchenhistoriker Eusebius von Cäsarea ( "Euseb" ).

Ausbildung

Sein voller Name war vermutlich Origenes Der Name "von Horus stammender" deutet auf ägyptische Herkunft. Durch Vater Leonides wurde ihm eine umfassende biblische wissenschaftliche Unterweisung zuteil. 202 verlor Origenes seinen Vater durch die Christenverfolgung unter Septimius Severus (Das Proselytenverbot galt auch für Christen). Er suchte Vater ins Martyrium zu folgen was nur durch eine seiner Mutter verhindert werden konnte. Der Tod Leonides ließ die Familie verarmt zurück ihr wurde eingezogen. Origenes jedoch kam unter den einer wohlhabenden und angesehenen Frau.

Ab 203 in Alexandria erteilte er Unterricht in Grammatik an der vom Bischof von Alexandria gegründeten Katechetenschule. Der junge Lehrer besuchte während Christenverfolgung unablässig die Gefangenen sorgte für sie Gericht und tröstete die Verurteilten wobei er wie durch ein Wunder vor Schaden bewahrt

Um unabhängig von seinen Unterrichtseinkünften zu verkaufte Origenes seine Bibliothek für einen Betrag ihm ein tägliches Einkommen von 4 Obolus (ungefähr zwölf Cent) wovon er in äußerster lebte. Tagsüber unterrichtete er den größeren Teil Nacht widmete er dem Bibelstudium und lebte strenger Askese . Diese ging so weit dass er 19 12 buchstäblich Folge leistete und sich In späteren Jahren beurteilte er seine extreme anders.

211 - 212 weilte Origenes in Rom kehrte aber ernüchtert über die Laxheit des Pontifikats Zephyrins nach Alexandria zurück und widmete verstärkt seinem Unterricht. Indes waren die Anforderungen die Schule über das Vermögen eines einzelnen hinausgewachsen; die Katechumenen betätigten sich aktiv in Glaubensunterweisung und die Getauften waren gesuchte Ausleger Bibel. Unter diesen Umständen vertraute Origenes den der Katechumenen Heraklas an dem Bruder des Plutarch seinem ersten Schüler.

Seine eigenen Interessen konzentrierte er zunehmend die Exegese und studierte demgemäß hebräisch wobei über Sprachlehrer nichts bekannt ist. Aus dieser Zeit 212 - 213 ) rührt die Bekanntschaft des Origenes mit von Alexandria den er vom Valentinianismus zum Glauben zurückgeführt hatte. Später (etwa 218 ) schloss der wohlhabende Ambrosius einen Vertrag Origenes um dessen Schriften zu verbreiten; alle Arbeiten des Origenes (ausgenommen seine Predigten die ausdrücklich für eine Veröffentlichung vorgesehen waren) wurden gewidmet.

Um 214 besuchte Origenes Arabien auf Bitten des Präfekten der ihn ebenfalls um Glaubensunterweisung bat; verbrachte Origenes eine kurze Zeit in Petra worauf er nach Alexandria zurückkehrte. Im Jahr ( 215 ) kam es zu einem von Kaiser Caracalla angezettelten Aufstand in Alexandria - der Soldaten die Stadt plündern ließ die Schulen und alle Ausländer vertrieb. Die letztere Maßnahme Ambrosius in Cäsarea Schutz zu suchen wo sich niederließ. Origenes flüchtete aus Ägypten offenbar Ambrosius nach Cäsarea wo er einige Zeit

Hier predigte er in Übereinstimmung mit örtlichen auf jüdischem Brauch basierenden Gewohnheit obwohl nicht ordiniert war und legte auf Bitten Bischöfe Alexander von Jerusalem und von Theoctistus Cäsarea die Heilige Schrift aus. Als die in Alexandria nachließen rief Demetrius Origenes um 216 zurück.

Möglicherweise hat schon damals der Konflikt Demetrius begonnen.

Über die Tätigkeit des Origenes während nächsten Jahrzehnts ist wenig bekannt; sie war dem Lehren und Schreiben gewidmet. Letzteres wurde durch Ambrosius vereinfacht der ihn mit über Schreibern und Kopisten ausstattete. Auf Bitten von begann er einen großen Bibel kommentar mit dem Johannesevangelium beginnend über Genesis Psalm 1-25 und die Klagelieder außer kurzen Exegesen der vorgewählten Texte 10 Bücher der Stromata bildend) zwei Bücher die Auferstehung und das Werk "Peri archon"

Konflikt mit Demetrius und Rückkehr nach

Um 230 begab sich Origenes auf eine schicksalhafte die ihn zwingen sollte seine Arbeit in aufzugeben und seine folgenden Lebensjahre verdüsterte. Während kirchlichen Dienstreise nach Griechenland begab er sich Cäsarea wo er sich zum Presbyter (Priester) ordinieren ließ. Dies erboste Demetrius vermutlich weil er Origenes wegen seiner mangelnden das Priesteramt verweigert hatte. Möglicherweise hat Demetrius Origenes der Häresie bezichtigt.

Der Metropolit berief daraufhin eine Synode der Bischöfe und Ältesten ein die zunächst die Lehrbefugnis entzog während eine zweite seine Ordination für unwirksam erklärte.

Origenes floh darauf 231 aus Alexandria und ließ sich dauerhaft Cäsarea nieder. Origenes wurde in Cäsarea freudig und war u.a. Gast von Firmilian dem von Cäsarea in Kappadozien und der Kaiserwitwe Mammaea in Antiochien. Zuvor besuchte er auch wo er predigte und Dialektik Physik Ethik Metaphysik unterrichtete.

Origenes Anliegen war die gesamte Wissenschaft Zeit von einem christlichen Gesichtspunkt zu überschauen das Christentum in hellenistischer Tradition zu einer universellen Theorie zu Mit dem Machtantritt des Maximinus 235 begann eine erneute Christenverfolgung; und für Jahre hielt sich Origenes einer Überlieferung zufolge dem Haus einer Juliana in Cäsarea Kappadozien

Von seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten ist bekannt. Er predigte regelmäßig Mittwochs und Freitags täglich. Offenbar entfaltete er jedoch eine außerordentliche Produktivität unterbrochen durch gelegentliche Reisen von denen eine nach Athen führte und genügend Zeit Forschungen bot.

Nach seiner Rückkehr aus Athen führte Beryllus den Bischof von Bostra von seinen adoptianistischen Ansichten zum orthodoxen dennoch nötigten ihn in dieser Zeit (um 240 ) Angriffe auf seine eigene Rechtgläubigkeit zu an Papst Fabian ( 236 - 250 ) und zahlreiche Bischöfe. Weder Quelle noch dieser Angriffe sind bekannt; Zusammenhänge mit dem wären denkbar.

Nach der Bekehrung des Beryllus jedoch er häufiger gegen Häresien zu Hilfe gerufen. Als in Arabien Lehre verkündet wurde die Seele sterbe und mit dem Körper und werde erst bei Auferstehung wieder zum Leben erweckt beauftrage man nach Arabien zu reisen.

Den 250 erneut ausbrechenden Verfolgungen der Kirche entging nicht. Er wurde (nach Euseb) zu Tode (gepfählt und tagelang an Händen und Füßen († 253 )

Andere Quellen ( Hieronymus ( De viris illustribus Kapitel 54)) von einer Freilassung 251 und einem natürlichen Tod 254 in Tyros (heute Tyre im Libanon ).

Quellen

Das meiste was wir über Origenes wissen stammt aus der Kirchengeschichte von Eusebius von Cäsara ( "Euseb" ) eine z.T. verklärende Darstellung insbesondere was Jugend und Martyrium betrifft. So ist sein Martyrium (und vieles andere) möglicherweise Legende . Andere Quellen sind nicht minder zweifelhaft.

So soll die ihn anfangs unterstützende Dame der Gnosis nahe gestanden haben und intellektuelle Zirkel haben was viele der Gnosis nahestehende Gedanken erklären könnte. Seine umfassende Bildung legt außerdem dass Origenes länger an der Universität von studiert und auch seine späteren Gegner gehört In diesem Zusammenhang werden neben Klemens von der Pythagoäer und Neuplatoniker Ammonius Sakkas genannt.

Werke

Exegetische Schriften

Epiphanius (Haer. LXIV 63) schreibt Origenes 6.000 Arbeiten zu (d.h. Rollen oder Kapitel). Liste wurde von Euseb in seinem verloren "Leben des Pamphilus" aufgestellt (Hist.-eccl. VI. XXXII. Engl. übs.. NPNF 2 ser. I. 277) Hieronymus bekannt (Epist. ad Paulam NPNF vI. Diese lassen sich aufteilen in vier Kategorien: Exegese; systematische praktische und apologetische Theologie; und ausgenommen gewisser unechter Arbeiten.

Die bei weitem wichtigste textkritische Arbeit des Origenes war die Hexapla deren genauere Kenntnis durch die Entdeckung Originalfragments möglich geworden ist. Mit diesem Werk er eine Grundlage für das Studium des Testaments zu schaffen das den wissenschaftlichen Ansprüchen

Vom Schicksal der Hexapla ist nichts Die Mailänder-Entdeckung legt nahe dass mindestens einzelne viel länger bestanden als bis in letzte angenommen. Die Hinweise der Hexapla auf spätere und Autoren erhalten folglich eine größere Bedeutung. Tetrapla war eine Verkürzung in der Origenes die Übersetzungen (Aquila Symmachus Theodotion und die in Beziehung setzte. Er war sich der in den Manuskripten des Neuen Testament sehr bewusst obgleich er nie ausdrücklich über etwas Thema schrieb. In seinen exegetischen Schriften spielt häufig auf die verschiedenen Lesarten an aber Art des groben Zitierens beim Diktat die Überprüfung den Schreibern überlassen hat macht es seinen Text aus seinen Kommentaren abzuleiten.

Die exegetischen Schriften des Origenes lassen in drei Kategorien aufteilen:

  1. Scholien oder kurze Zusammenfassungen der Bedeutung schwieriger
  2. Homilien und
  3. "Bücher " oder Kommentare im engeren Sinn.

Hieronymus (s.o.) registriert Scholien zu Levitikus die Psalmen 1-15 Prediger Jesaja und Teilen des Johannesevangeliums.

Auf nahezu die gesamte Bibel gibt Homilien aus dem Munde des Origenes die seinem sechzigsten Lebensjahr niedergeschrieben wurden nach der wie er predigte. Es ist nicht auszuschließen Origenes der Publikation seiner Homilien keine sonderliche schenkte denn nur durch solch eine Annahme die zahlreichen Anzeichen der Nachlässigkeit im Sprachstil werden. Die Exegese in den Homilien war als die der wissenschaftlichen Kommentare und stellte übermäßigen Ansprüche an den Intellekt der Zuhörer.

Hauptziel des Origenes war die praktische des Textes Vers für Vers; aber während in solchen unfruchtbaren Büchern wie Levitikus die Zahlenangaben zu allegorisieren suchte sah in der Fülle des Materials in den selten die Notwendigkeit nach einer tieferen Bedeutung forschen. Ob die Predigten in Serie oder Homilien in einem einzelnen Buch in verschiedenen gesammelt wurden ist nicht bekannt. Die erhaltenen beziehen sich auf Genesis (17) Exodus (13) Leviticus (18) Nr. (28) Josua (16) Buch der Richter (9) 1.-Samuel (2) Psalmen XXXVI. - (9) das Hohelied (2) Jesaja (9) Jeremia (7 griechisch 2 Latein 12 griechisch lateinisch) Ezechiel (14) und Lukas (39).

Erhaltene Kommentare von Origenes

Das Anliegen der Kommentare des Origenes eine Exegese die an Stelle einer beiläufigen historischen Bedeutung vielmehr die tiefere versteckte geistige herausarbeitete. Dabei vernachlässigte er weder philologisches noch historisches noch älteres Material dem er zahlreiche widmete.

In seinem Kommentar zum Johannesevangelium betrachtete ständig die Exegese des Valentinianers Herakleon (vermutlich auf Veranlassung des Ambrosius) in vielen anderen Stellen wies er auf Ansichten hin die er teilweise ausdrücklich zitierte auch widerlegte. Leider sind nur Fragmente der erhalten. Außer den Zitaten im Philocalia den des dritten Buches des Genesiskommentars Ps. 1. 1 dem kleinen Hoheliedkommentar dem II. Buch großen Hoheliedkommentars dem zwanzigsten Buch des Ezechielkommentars Hoseakommentar und dem Johanneskommentar sind nur die I. II. X. XIII XX XXVIII. XXXII. ein Fragment von XIX erhalten.

Der Römerbriefkommentar ist lediglich in der Version von Rufinus erhalten und die acht die vom Matthäuskommentar erhalten sind scheinen gewissermaßen überarbeitete oder grobe Wiedergabe zu sein. Der Vaticanus 1215 übernimmt die Aufteilung der fünfundzwanzig des Ezechielkommentars und Teile der Anordnung des (Anfänge der Bücher VI. VIII. XVI; Buch verlängert von Jes. 8.1 bis 9.7; XI IX 8 zu X. 11; XII. von 12 zu X. 23; XIII von X. bis XI 9; XIV von XI 10 XII 6; XV von XIII. 1 bis 16; XXI von XIX 1 bis XIX XXII von XIX 18 bis XX 6; von XXI 1 bis XXI 17; XXIV XXII. 1 bis XXII. 25; XXV von 1 bis XXXII. 18; XXVI. von XXIV bis XXV 12; XXVII. von XXVI. 1 XXVI. 15; XXVIII. von XXVI. 16 bis 11a; XXIX. von XXVII. 11b bis XXVIII. und XXX.- von XXIX. 1ff.).

Dogmatische praktische und apologetische Schriften


Unter den systematischen praktischen und apologetischen des Origenes ist zuerst sein Werk "Peri zu nennen möglicherweise für ältere Schüler in verfasst und vermutlich zwischen 212 und 215 entstanden. Es ist nur in freier des Rufinus außer Fragmenten des 3. und Buches erhalten die im Philocalia enthalten sind in kleineren Zitaten im Brief Justinians an

Im ersten Buch betrachtet der Autor den Logos den heiligen Geist den Seinsgrund und Engel ; im zweiten die Welt und den (einschließlich der Inkarnation des Logos der Seele den freien und die Eschatologie ); im dritten die Lehre von der Sünde und der Erlösung ; und im vierten Buch wird das zu einem System zusammengefasst. Diesem Werk kommt Verdienst zu das erste Unternehmen zu sein das Christentum als eine vollständige Theorie des darstellt. Es wurde entworfen um den Schwierigkeiten begegnen die viele Christen hinsichtlich der Grundfragen Glaubens wahrgenommen haben.

Früher als diese Abhandlung wurden die Bücher zur Auferstehung verfasst (verlorengegangen ein Schicksal das auch zwei Dialoge zum gleichen Thema traf). Nach Rückkehr nach Cäsarea schrieb Origenes die noch Werke "Über das Gebet" "Über das Martyrium" "Gegen Celsus". Das erste von ihnen wurde vor 235 (oder 230 ) und (nach einer Einleitung der Notwendigkeit dem Vorteil des Gebets bis zu einer des Herrengebets) geschrieben und abgeschlossen mit Anmerkungen der Position dem Platz und der Haltung des Gebets.

Die Christenverfolgung unter Maximin war der der Schrift "Über das Martyrium" welche erhalten in der "Aufforderung zum Martyrium". Darin warnt vor Götzendienst und hebt die Aufgabe hervor Martyrium mannhaft zu erdulden; während er im Teil die Bedeutung des Martyriums darlegt. Die Bücher gegen Celsus wurden 248 als Reaktion auf die erstmalig differenzierende eines heidnischen Philosophen gegen das Christentum verfasst. verzeichnet eine Sammlung von über hundert Briefen Origenes (Hist. eccl. VI. XXXVI. 3; Eng.-übs. 2 ser. I. 278-279); die Liste von Hieronymus spricht von einigen Büchern mit seinen Episteln . Außer einigen Fragmenten sind nur ein Brief an Gregor Thaumaturg und die Epistel Sextus Julius Africanus (die Echtheit der griechischen Anfügung an Buch Daniel verteidigend) erhalten.

Rufinus berichtet in seinem librorum Origenesis De Adulteratione über Fälschungen der Schriften des Origenes seiner Lebenszeit. Der Dialogus de recta in Deum die Philosophumena von Hippolyt und der Hiobkommentar des Julian von sind ihm auch zugeschrieben worden.

Ansichten

Philosophisches und Religiöses

Origenes ausgebildet in der Schule des von Alexandria und durch seinen Vater war Wesentlichen Platoniker mit gelegentlichen Spuren der Stoa . Er hatte demzufolge deutliche idealistische Anschauungen erachtete alles Zeitliche und Materielle als bedeutungslos gleichgültig; die einzigen realen und ewigen Dinge hingegen in der Idee beschlossen. Er sah folglich in Gott ideale Mitte der geistigen und ewigen Welt der reine Grund dessen schöpferische Mächte die ins Sein gerufen hätten mit der Materie lediglich notwendiges Substrat.

Ebenso platonisch ist die Lehre dass Seele die zur Erkenntnis des höchsten Grundes der Lage ist aber gefangen im Körper dieser Welt nach dem Tod in den Bereich steigt nachdem sie zuvor durch das gereinigt worden ist.

Auf seiner Suche das System der Gedankenwelt mit dem Christentum zu verbinden fand seine Vorgänger sowohl im platonisierendenden Philo von Alexandria als auch in der Gnosis. Seine unterschied sich im Prinzip nicht von der Herakleon aber im Kanon des neuen Testaments in der Tradition der Kirche verfügte Origenes ein Kriterium das ihn von den Extremen gnostischen Exegese fernhielt.

Dennoch finden sich viele gnostische und Ansichten in seinem Werk. So akzeptierte er Dreiteilung des Menschen in Körper (soma) Seele und Geist (pneuma). Er übertrug das auf heiligen Schriften die wörtlich moralisch und mystisch seien. Seele und Geist seien beim Menschen d.h. schon vor der Geburt seiend. Diese Präexistenz -Lehre sorgte bis zum Mittelalter immer wieder Zündstoff. Heutige Reinkarnationisten versuchen das als Beleg für einen unterdrückten Glauben an Wiedergeburt im Juden- und zu werten.

Origenes war ein rigoroser Anhänger der keine seiner Aussagen war nicht mit einem Zitat verbunden. Da der göttliche Logos aus Heiligen Schrift sprach galt sie ihm als organisches vollständiges Ganzes und er bekämpfte die Lehre von der Minderwertigkeit des Alten Testaments. berücksichtigte die Unterschiede und auch Widersprüchlichkeiten zwischen alten und dem neuen Testament; aber er diese als unwesentlich da sie sich aus nicht spirituellen historischen Exegese bzw. Buchstabenglauben ergeben.

In seiner Exegese suchte Origenes die Bedeutung zu entdecken die sich in der Schrift repräsentierte (den 'allegorischen' 'geistlichen' Sinn). Eine Hauptmethoden war die Übersetzung der Eigennamen die wie Philo ermöglichten regelmäßig in jedem Ereignis Geschichte eine tiefere Bedeutung zu finden (siehe: Hermeneutik ); aber gleichzeitig bestand er auf einer grammatischen Deutung des Textes als Grundlage aller

Origenes unterschied scharf zwischen der unsichtbaren und sichtbaren (realen) Kirche "eine doppelte Kirche Menschen und der Engel" oder in platonischer die irdische Kirche und sein himmlisches Ideal Die ideale Kirche allein sei die Kirche zerstreut über die ganze Erde; die andere auch einen Schutz für Sünder bereit.

Wichtiger war ihm die platonische Idee Trennung zwischen der großen Menge der Menschen lediglich fähig ist zur wörtlichen Auslegung und Minderheit die die verborgene Bedeutung der Schrift verschiedener Mysterien zu begreifen in der Lage für die die organisierte Kirche nur etwas ist.

Theologisches und Dogmatisches

Origenes' Gottesbegriff ist ein vollkommen abstrakter Gott ist eine vollkommene Einheit unsichtbar und und überschreitet alle materiellen Dinge und folglich und unverständlich. Er ist gewissermaßen unveränderbar und Raum und Zeit. Aber seine Macht wird seine Güte Gerechtigkeit und Klugheit begrenzt; und völlig frei von Zwängen begrenzten ihn seine und Allmacht sich zu offenbaren.

Diese Offenbarung die nach außen gewandte Selbst emanation Gottes wird - so Origenes - verschiedene Weisen ausgedrückt; der Logos sei nur von vielen Logoi. Die Offenbarung war die Schöpfung Gottes (vgl. Prov. 8.22) um eine Verbindung zwischen Gott und der Welt zu solch eine Vermittlung sei notwendig weil Gott eine unveränderliche Einheit nicht die Quelle einer Schöpfung sein könne.

Der Logos ist die vernünftige schöpferische die das Universum durchdringt. Da Gott sich manifestiert ist auch der Logos gleichsam ewig. bildet eine Brücke zwischen der Schöpfung und Ungeschaffenen und nur durch ihn als dem Repräsentanten der göttlichen Weisheit macht der unbegreifliche nicht körperliche Gott sich bekannt. Die Schöpfung zur Existenz allein durch den Logos und nächste Annäherung an die Welt ist das zu schaffen. Während der Logos im Wesentlichen Einheit ist umgreift er eine Vielfalt von die Origenes platonisch benennt "Wesen der Wesen" "Idee der Ideen."

Die Verteidigung der Einheit Gottes gegen Gnosis führte Origenes dazu an der Unterordnung Sohnes unter dem Vater festzuhalten; die Lehre ewigen Schöpfung entstand später. Origenes hob deutlich Unabhängigkeit des Logos sowie die Unterscheidung von und Substanz Gottes hervor. Die Bezeichnung "wesensgleich Vater" verwendete er nicht. Er sei bloß Bild ein nicht mit Gott zu vergleichender wie einer unter anderen "Göttern" allerdings von Rang.

In der Logos-Theorie hebt Origenes die Christi deutlich hervor: Der Vater (1. Logos) größer als der Sohn (2. Logos). Im Arianer -Streit (Konzil von Nizäa 325 ) versuchen ihn beide Seiten in ihrem zu zitieren.

Die Lehre vom Logos und Kosmos

Das Wirken des Logos wurde von platonisch als die Weltseele verstanden in der seine Allmacht manifestiert. Seine Schöpfung war der Geist als unabhängiges Wesen; und die geschaffenen Wesen waren Teilreflexe des Logos die da zum vollkommenen Gott als ihrem Verursacher umkehren gewissermaßen Vollkommenheit anstrebten; wobei der Willensfreiheit ungeachtet der göttlichen Vorsehung eine wesentliche zukam. Der Logos ewig schöpferisch formt endlose begrenzter verständlicher sich voneinander unterscheidender Welten fasste stoische Lehre eines Universums auf die biblische des Anfangs und des Endes der Welt begriff die sichtbare Welt als Stadien eines kosmischen Prozesses.

Das Sein des Menschen wird als Angelegenheit angesehen aber seine höhere Natur wird Bild des Schöpfers geformt. Die Seele teilt in das Vernunftgemäße und das Vernunftwidrige wobei letzte Sein materiell und vorübergehend ist während Ehemalige das nicht körperliche und immaterielle Leben Willensfreiheit und das Vemögen zum Neuaufstieg zum Leben besitzt. Der ethische Einfluss dieses kosmischen ist unübersehbar. Die Rückkehr zum ursprünglichen Sein den göttlichen Grund ist der Gegenstand des kosmischen Prozesses. Durch die Welten die in Reihenfolge aufeinander folgen ist der Geist in Lage zum Paradies zurückzukehren. Gott richete das so ein dass alle einzelnen Werke zusammen ein kosmischen Ziel ausgerichetet sind.

Hinsichtlich der Anthropologie des Origenes ist Mensch umschlossen vom Bild Gottes indem er nachahmt; und ist durch gute Werke in Lage wie Gott zu werden wenn er seine eigene Schwäche erkennt und alles der Güte anvertraut. Ihm wird durch Wächterengel und durch den Logos Hilfe zuteil der durch und Propheten wirkt.

Christologie

Den Höhepunkt dieser stufenweisen Offenbarung bildt universale Offenbarung Christi. In Christus erscheint Gott bisher nur als der Herr in Erscheinung als der Vater. Die Inkarnation des Logos außerdem notwendig da er nicht anders dem Aufnahmevermögen des Menschen verständlich würde; aber der Logos blieb ein Mysterium das nur durch Analogie dargestellt werden konnte das in den innewohnt. Origenes spricht von einem "bemerkenswerten Körper" nach seiner Ansicht wurde der Leichnam Jesu Gott in einen ätherischen und göttlichen Körper womit er sich dem Doketismus näherte den ansonsten ablehnte. Seine Vorstellung von der Seele ist gewissermaßen unsicher und schwankend. Er fragt sie nicht ursprünglich mit Gott aber vollkommen und seine Emanation sei und auf sein hin einen materiellen Leib angenommen habe. Er die Lösung der Schwierigkeit darin dass er das Mysterium der göttlichen Regierungsgewalt über das verwies.

Logischer erklärte er die materielle Natur Welt sie sei eine bloße Episode im Entwicklungsprozess deren Ende die Vernichtung alles Materiellen Diese werde zu Gott zurückkehren wo alles sei in allem. Die Lehre der Auferstehung des Leibes unterstützte er durch die dass der Logos die Einheit des menschlichens beibehält indem er seinen Körper in neue ändert und so die Einheit und die der Beschaffenheit in der Harmonie mit der eines endlosen kosmischen Prozesses festhält. Der Logosbegriff Origenes erlaubte ihm keine definitive Aussage über Erlösungswerk Jesu. Da die Sünde als Mangel reiner Erkenntnis nur als negativ angesehen war das Werk Jesu im Wesentlichen Beispiel und und sein menschliches Leben eher etwas Beiläufiges. sah den Tod Jesu als Opfer an setzte ihn mit anderen Fällen einer Selbstopferung das allgemeine Gute gleich. In dieser Hinsicht die Übereinstimmung des Origenes mit der Lehre Kirche eher oberflächlich.

Eschatologie

Die idealisierende Tendenz des Origenes die Angelegenheiten allein als real zu betrachten war für sein gesamtes System und führte ihn den vordergründigen Chiliasmus (siehe: Eschatologie ) eines Sinnlichen Jenseits zu bekämpfen; er brach jedoch nicht den eindeutigen himmlischen Hoffnungen und den Darstellungen Paradieses die in der Kirche überwogen. Origenes eine aufsteigende Reinigung der Seelen dar bis gereinigt von allen Schatten des Bösen dem von Angesicht zu Angesicht sehend die Gottes kennen würden so wie der Sohn ihn Seine Vorstellung entsprach dabei weitgehend dem platonisches eines Fegefeuers das die Welt des Übels reinigen folglich zur kosmischen Erneuerung führen würde. Durch weitere Spiritualisierung konnte Origenes Gott selbst als verzehrende Feuer namhaft machen. Im Verhältnis wie Seelen von Sünde und Unwissenheit befreit wurden die materielle Welt überschritten bis nach unendlichen am schließlichen Ende Gott alles in allem sollte und die Welten und die Geister Erkenntnis Gottes zurückkehren sollten.

Ewige Strafen wie sie in der vorherrschenden Vorstellung einer Hölle vorkommen kannte Origenes nicht. Selbst der Teufel wird irgendwann mal erlöst. Diese als Apokatastasis bezeichnete Lehre wurde später von der Katholischen Kirche verworfen.

Wirkung

Obwohl Origenes schon zu Lebzeiten hohe besaß und in verschieden kirchlichen Dokumenten zitiert tun sich heutige Kirchen schwer ihm einen Status als Kirchenlehrer anzuerkennen. Auch wurde er heilig gesprochen wie etwa Augustinus . Andererseits wirkte seine Autorität so stark er nie offiziell als Häretiker verdammt wurde. Nur einige seiner Lehren um 553 im Umfeld des 2. Konzil von Konstaninopel verworfen.

Ohne den geistig-kulturellen Kontext rund um frühe Christentum (Mysterien Gnosis Platonismus Pythagoräer ) ist Origenes kaum zu verstehen. Erst Funde wie Nag Hammadi erlauben uns eine von späterer Dogmatik Sicht auf die Motive und Denkweise des

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