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Oscar


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Die Academy Awards sind der bedeutendste US-amerikanische Filmpreis . Sie werden von der Academy of Picture Arts and Sciences verliehen. Die Academy werden nach den verliehenen Statuetten gemeinhin Oscars genannt. Diese Statuetten stellen einen Ritter einem Schwert auf einer Filmrolle dar und vom damaligen Art Director der Metro-Goldwyn-Mayer ( MGM ) Cederic Gibbons entworfen. Sie ist 34cm und wiegt circa 4 Kilogramm. Der Oscar 1927 von dem damaligen Präsidenten der MGM Louis B Mayer ins Leben gerufen.

Academy Awards werden in den folgenden vergeben:

Kategorie Originalbezeichnung verliehen seit
Bester Film Best Picture 1929
Schauspieler in einer Hauptrolle Actor in a Leading Role 1929
Schauspielerin in einer Hauptrolle Actress in a Leading Role 1929
Schauspieler in einer Nebenrolle Actor in a Supporting Role 1937
Schauspielerin in einer Nebenrolle Actress in a Supporting Role 1937
Animierter Spielfilm Animated Feature Film 2002
Ausstattung Art Direction 1929
Kamera Cinematography 1929
Kostümdesign Costume Design 1949
Regie Directing 1929
Dokumentarfilm Documentary Feature 1942
Dokumentar-Kurzfilm Documentary Short Subject 1944
Schnitt Film Editing 1935
Fremdsprachiger Film Foreign Language Film 1947
Make-Up Makeup 1982
Musik Music - Original Score 1935
Song Music - Original Song 1935
Animierter Kurzfilm Short Film - Animated 1932
Kurzfilm Short Film - Live Action 1932
Ton Sound Mixing 1930
Tonschnitt Sound Editing 1964
Spezialeffekte Visual Effects 1940
Drehbuch nach einer Vorlage Writing - Screenplay - Adaptation 1929
Originaldrehbuch Writing - Screenplay - Original 1929

Sonderpreise

Kategorie Originalbezeichnung verliehen seit
Ehrenoscar Academy Honorary Award 1929
"Irving G. Thalberg"-Preis The Irving G. Thalberg Memorial Award 1938
"Gordon E. Sawyer"-Preis Gordon E. Sawyer Academy Award 1982
"Jean Hersholt"-Preis Jean Hersholt Humanitarian Award 1957
Verdienst-Oscar Academy Award of Merit 1931
Jugendpreis Juvenile Award 1935
Technische Verdienste Technical Achievement Award 1931
Wissenschafts- und Entwicklungs-Preis Scientific and Engeneering Award 1931

Geschichte

Gegen Ende der 20er Jahre befand die amerikanische Filmindustrie in einer Krise. Neue - zum Beispiel ein merkwürdiger Kasten mit kurzen Namen “Radio” - führten dazu dass mehr so viele Menschen in die Kinos Für die Mächtigen in den großen Studios schwierige Zeiten an: Eine Neuerung die “Gewerkschaft” führte dazu dass sie sich nicht weiterhin selbst einen Rekordlohn zahlen und die Arbeiter ihren Studios mit einem Hungerlohn abspeisen konnten. bildeten sich Aufstände die mehr Gerechtigkeit mehr und einen geregelten Vertrag forderten. Zudem saßen Studios die Zensoren im Nacken. Die selbsternannten hatten es nicht mehr leicht.

Der Boss der damals sehr erfolgreichen sehr einflussreichen Metro-Goldwyn-Mayer-Studios Louis B. Mayer traf mit zwei guten Freunden um sich mit Problem auseinanderzusetzen. Zusammen mit Conrad Nagel und Niblo ersann er ein Instrument das die des Filmemachens verkörpern würde und eine zentrale der Interessen der Filmschaffenden gewährleisten sollte: Eine schien diese Anforderungen zu erfüllen.

Am 11. Januar 1927 wurde ein Galadinner veranstaltet bei dem 33 einflussreiche und namhafte Filmgrößen eintrafen um “Academy of Motion Picture Arts and Sciences” gründen. Unter ihnen befanden sich Berühmtheiten wie Douglas Fairbanks Mary Pickford Cecil B. DeMille Warner Brothers und andere. Beim ersten offiziellen der Akademie am 11. Mai 1927 bei dem über 250 Filmschaffende anwesend feierten sich die Gründer der Akademie als von Filmkunst und Technik. Und tatsächlich schien Idee regen Anklang zu finden: Die über geladenen Gäste ließen sich nicht lange bitten wurden sofort Mitglieder der neuen Akademie.

Man gab der Akademie Statuten. Es fest geschrieben stehen um welche Aufgaben sich Akademie sich zu kümmern hatte. Von einem war da noch gar nicht die Rede. einer Ehrung für herausragende Leistungen nur in Nebensatz in Absatz sieben.

Anfang 1928 entschloss man sich diesen Punkt sieben verwirklichen. Wie die Ehrung aussehen sollte war dahin noch niemandem klar. Bis zum Jahresende der Preis allerdings langsam Formen an: Mit goldenen Ritter auf einer Filmrolle stehend sollten Leistungen gewürdigt werden. Am 16. Mai 1929 der Preis zum ersten Mal vergeben. Interessiert das damals aber kaum jemanden: Zwölf Statuen bei einem geschlossenen Dinner vergeben und die waren schon eine Woche vorher einem Zeitungsinserat entnehmen. Die erste “Beste Schauspielerin” der Akademie Gaynor brachte es Jahre später auf den “Über die Begegnung mit Douglas Fairbanks habe mich damals viel mehr gefreut als über seltsamen Preis.”

Das Interesse an der familiären Preisverleihung zwar ein wenig als man sie 1930 ersten Mal im Radio übertrug. Doch noch war der “Academy Award of Merit” eine in der amerikanischen Filmindustrie. Erst 1941 ließ die Akademie einen geschickten Werbetrick einfallen. Ein ist nur halb so interessant wenn man weiß wie er endet. Warum also sollte die Gewinner der Statute schon im voraus geben? Seit 1941 werden die Namen der in versiegelten Umschlägen gehütet wie ein Schatz. außer den Notaren der Kanzlei “Price Waterhouse” bis zur Öffnung der Umschläge wer den mit nach Hause nehmen darf.

Die Rechnung ging auf. Das Interesse kontinuierlich. Auch die Tatsache dass nicht mehr eine Hand voll Erlesener die Gewinner bestimmten es in den früheren Jahren der Akademie Fall war sondern dass alle Mitglieder ein hatten machte den Oscar immer bedeutender.

1953 sollte der Oscar einen weiteren Schritt zum Publikum machen: Zum ersten Mal wurde Verleihung im Fernsehen übertragen. Das Fernsehen vermochte das das Medium Radio nicht konnte: Die konnten sich endlich selbst ein Bild machen. Preisträger waren nicht mehr nur Dankesreden und konnte schließlich einen Eindruck von den Filmen von Ausschnitten gewinnen. Die Zeremonie war nicht nur ein familiäres Festbankett sondern eine zuschauerwirksame geworden.

Geschichten Skandale und Skandälchen verhalfen den zu immer mehr Popularität. Heute stimmen mehr 5500 Mitglieder der Akademie in den einzelnen ab und die Verleihung wird weltweit übertragen jährlich von etwa 800 Mio. Menschen (!!) Einen Oscar zu gewinnen bedeutet heute für Film Umsatzsteigerung und für die Preisträger Prestige Honorarsteigerung.

Erfolgreichste Filme

Die bisher erfolgreichsten Filme sind Ben Hur (1960) Titanic (1998) und Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des (2004) mit jeweils 11 Oscars.

Siehe auch: Filmpreis Deutscher Filmpreis

Weblinks




Bücher zum Thema Oscar

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