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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. Oktober 2019 

Ostniederdeutsche Sprache


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Die Ostniederdeutsche Sprache (zusammen mit der Niedersächsischen Sprache das Plattdeutsche ) umfasst hauptsächlich die niederdeutschen Dialekte die östlich der Elbe in Mecklenburg-Vorpommern Brandenburg und im Norden Sachsen-Anhalts in der Altmark gesprochen werden.

Inhaltsverzeichnis

Sprache

Im Vergleich mit dem Niedersächsischen weist das Ostniederdeutsche im Übergangsbereich zur ostmitteldeutschen Sprache eine größere Nähe zum Hochdeutschen auf. Durch mittelalterliche Siedlungsbewegungen finden sich Worte und Wendungen des westfälischen Dialektes in der Ostniederdeutschen Sprache. Ferner sich einige Wörter westslawischen und französischen Ursprungs.

Zum Ostniederdeutschen werden folgende Dialektgruppen gezählt:

  1. Mecklenburgisch-Pommersch ( Mecklenburg und Vorpommern )
  2. Mark-Brandenburgisch ( Brandenburg südl. Vorpommern und Sachsen-Anhalt )
  3. Westpreußisch (obsolet; bis 1945 im heutigen Polen )
  4. Ostpreußisch (obsolet; bis 1945 im heutigen Polen und Russland in der Gegend um Königsberg)
  
Eine Sonderentwicklung nahmen die Berlin-Brandenburgischen Dialekte . Früher gehörte es zum Ostniederdeutschen da seine Wurzeln im Mark-Brandenburgischen hat. Durch Sprachvermischung es heute jedoch dem Ostmitteldeutschen zugeordnet.

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