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Otto Braun


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Carl Otto Braun (* 28. Januar 1872 Königsberg (heute Kaliningrad Ostpreußen ); † 15. Dezember 1955 Locarno Schweiz ) war ein deutscher Politiker ( SPD ) in der Weimarer Republik .

Als Ministerpräsident des Freistaats Preußen war Braun maßgeblich daran beteiligt das "Bollwerk Preußen" in der Weimarer Republik aufzubauen. Gegensatz zur Reichspolitik gelang es ihm in eine weitgehend stabile Regierung zu etablieren. In Amtszeit fällt unter anderem die Umgestaltung der öffentlichen Verwaltung unter demokratischen Gesichtspunkten.

Der oft als Roter Zar von Preußen titulierte Braun war sowohl überzeugter sozialer als auch Preuße. Er betrieb eine zupackende Reformpolitik die umstritten war aber sich stets Rahmen der Legalität bewegte. Die Grenzen dieses Ansatzes wurden am Ende der Weimarer Republik vorgeführt. Nach Preußenschlag und Machtergreifung Hitlers wurde seine Reformpolitik schnell und revidiert. Die von Braun versuchten legalen Maßnahmen das illegale Vorgehen blieben wirkungs- und bedeutungslos.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Braun war Sohn eines kleinen Angestellten in seinem Leben den sozialen Abstieg vom Schuhmachermeister zum Bahnwärter erlitt. Otto Braun absolvierte kurzer Schulzeit eine Lehre als Drucker. Er den größten Teil seines Lebens als Berufspolitiker . Erst als Abgeordneter später als Minister und Ministerpräsident. Nach Machtergreifung der Nationalsozialisten flüchtete Braun am 4. März 1933 in die Schweiz wo er 1940 seinen Memoirenband Von Weimar zu Hitler verfasste. Auch nach Ende des Zweiten blieb er bis an sein Lebensende im Exil. Er besuchte zwar noch die Bundesparteitage der SPD hielt sich aber sonst dem politischen Leben zurück.

In der SPD

Brauns Karriere war in ihren Grundzügen für viele Funktionäre der SPD in der Republik. Bereits im Alter von 16 engagierte sich illegal 1888 in der unter dem Sozialistengesetz verbotenen SPD. Er wurde Vorsitzender des Arbeiter-Wahlvereins Königsberg und später Redakteur wechselender sozialdemokratischer Besonders hatte er in dieser Zeit mit Landarbeitern Ostpreußens zu tun und entwickelte sich so Experten für Agrarpolitik in der Partei sowie zum lebenslangen der Ostelbischen Landjunker . Er regte die Gründung des deutschen an. Braun war Vorsitzender der lokalen Ortskrankenkasse Mitglied des Stadtrates von Königsberg.

1892 erhielt Braun eine zweimonatige Haftstrafe wegen 1904 wurde gegen Braun und andere Sozialdemokraten Verfahren wegen Hochverrats eingeleitet. Die Ankläger beschuldigten ihn anarchistische und zum Sturz des Zaren aufrufende Schriften nach Russland eingeführt zu haben. Die Beweise wurden Gericht nicht als stichhaltig angesehen. Zum anderen Hochverrat an ausländischen Monarchen in Deutschland zu Zeit nur strafbar wenn mit dem entsprechenden ein Abkommen auf Gegenseitigkeit geschlossen war. Mit war dies nicht der Fall.

1898 wurde er Vorsitzender der SPD Ostpreußens 1905 übernahm er als Mitglied der Kontrollkommission sein erstes Amt auf Reichsebene. Braun 1911 als Hauptkassierer in den Reichsvorstand der auf dem er bis 1917 angehörte. 1913 bekam er ein Mandat im Abgeordnetenhaus Preußens . Im Ersten Weltkrieg blieb er auf Seiten der MSPD und unterstützte die so genannte Burgfriedenspolitik der Partei. Diese sollte während des innenpolitische Auseinandersetzungen in Deutschland verhindern. 1917 beteiligte er sich an der Organisation Januarstreiks 1918 wird er für die MSPD Mitglied Arbeiter- und Soldatenrat Berlins.

Von 1920 bis 1933 war Braun des deutschen Reichstags . Aufgrund der Interessenkonflikte zwischen Reich und und aufgrund Brauns oft zupackender und unkonventioneller kam es zu einer Entfremdung zwischen ihm der Parteiführung der SPD in der Weimarer

In der preußischen Regierung

Braun war bereits im Kaiserreich Mitglied preußischen Abgeordnetenhauses. 1918 wurde er unter Paul Hirsch Landwirtschaftsminister Landes. Braun war gegen die Zerschlagung des Preußen das er als demokratische Ordnungszeile Deutschlands wahrnahm. Zudem fürchtete er dass Auflösung Preußens die Annexionsforderungen der Siegermächte bestärken würde. Als Landwirtschaftsminister er eine Agrarreform die vor allem die Landbesitzer östlich der Elbe entmachten sollte. Aufgrund zögerlichen Haltung Hirschs und der Brauns Plänen Gesetzeslage scheiterte er damit jedoch weitgehend.

Ministerpräsident

Braun war von März 1920 bis März 1921 von November 1921 bis Januar 1925 und von April 1925 bis Mai 1932 preußischer Ministerpräsident. Er war damit mächtigster im mit Abstand größten und bevölkerungsreichsten Bundesstaat Weimarer Republik. Von kurzen Unterbrechungen abgesehen die instabilen politischen Verhältnissen der Weimarer Republik geschuldet waren besetzte er dieses Amt Jahre lang bis zum Preußenschlag 1932.

Zu den zahlreichen Problemen mit denen Braun befassen musste gehörten sowohl Spannungen mit Polen sowie mit der polnischen Minderheit in über Grenz- und Minderheitenfragen Spannungen mit Dänemark und dänischer Minderheit über ähnliche Fragen Schleswig-Holstein Ruhrbesetzung und Ruhrkampf . Erschwert wurde ihm das Amt durch Kleinkrieg mit dem Kölner Oberbürgermeister und Vorsitzender der preußischen Provinzenvertretung Staatsrats Konrad Adenauer um den Status des Rheinlandes im preußschen Staat. Hinzu kam der mit der Familie der Hohenzollern über ihren Familien- beziehungsweise preußischen Staatsbesitz bis zu einem Volksentscheid 1926 führte.

"Demokratisches Bollwerk" Preußen

Braun betrieb in der Zeit eine Politik inmitten eines von Spannungen durchzogenen politischen Brauns größter Vorteil gegenüber der Bundespolitik waren einen die Wahlergebnisse die Weimarer Koalition behielt eine knappe Mehrheit im Landtag zum anderen preußische Verfassung: der Ministerpräsident wurde vom Landtag konnte sich also anders als der Reichskanzler meist auf eine Mehrheit im Parlament verlassen. Brauns wichtigste Verbündeten waren die sozialdemokratischen Innenminister des Landes Carl Severing und Grzenski. Die Koalition die er führte bestand aus der Weimarer Koalition bis 1924 noch unter Hinzuziehung der DVP . Hauptkonfliktpunkte innerhalb der Koalition waren zum einen die Schulpolitik zum die Auseinandersetzungen um die Besetzung der Beamtenstellen . Während die Zentrums-Partei kirchlich gebundene Konfessionsschulen setzen SPD und DDP auf religiös unabhängige staatliche Schulen. In Besetzung der Beamtenschaft gab es Differenzen darüber diese primär unter politisch-demokratischen Gesichtspunkten erfolgen sollte vorrangig unter den Gesichtspunkten der fachlichen Kompetenz aufgrund der Rekrutierung des Beamtennachwuchses bis 1919 großes Übergewicht konsevativer und der Republik ablehnend Beamter ergab. Schließlich kritisierten die Koalitionspartner ebenso die Agrarpolitik die ihnen vor allem als "voller sozialistischer Experimente" erschien. Aufgrund seines autoritären Regierungsstils Braun als Zar von Preußen bezeichnet Preußen selbst galt unter seiner als demokratisches Bollwerk . Die Regierungen wechselten wesentlich seltener als Bundesstaat. Mit Braun blieb fast die gesamte ein einziger Politiker an der Macht.

Reformpolitik

In Brauns Amtszeit gelang unter anderem eine Bodenreform und eine demokratische Reform des Die Besetzung des Beamten- und insbesondere Polizeiapparats Demokraten gehörte zu den vorrangigsten Zielen der Braun. Insbesondere nach dem Kapp-Putsch ergriff die Regierung anders als in Ländern konsequent Disziplinarmaßnahmen gegen illoyale Beamte. Fast Oberpräsidenten Regierungspräsidenten Landräte und Polizeipräsidenten wurden von und Preußens Innenminister Carl Severing ausgewechselt. Insbesondere preußische Polizei galt als einer der wichtigsten der Weimarer Republik . Am Ende war sie etwa 50 Mann stark überwiegend republikanisch gesinnt und teilweise paramilitärisch ausgebildet. Auch in der Zeit der die Ende der 1920er und Anfang der 1930er häufig wurden wusste sie sich zu Da es jedoch kaum Anhänger der Demokratie die bereits eine Beamtenausbildung oder gar längere im Amt hatten konnte die Umbesetzung nur durchgeführt werden. Insbesondere unterhalb der direkten Leitungsebene die Regierung viele kaisertreue Beamte im Amt Insbesondere konservative und bürgerliche Parteien lehnte eine Neubesetzung von Stellen vehement ab obwohl sowohl als auch DVP überdurchschnittlich viele Stellen in Leitungsgremien der Verwaltung zugesprochen bekamen. Die Re-Integration DVP in die preußische Regierung scheiterte mehrmals an dieser Frage.

Präsidentenwahl 1925

Bei der Reichspräsidentenwahl 1925 kandidierte er für die Nachfolge Friedrich Eberts gegen den Zentrums-Politiker Wilhelm Marx Karl Jarres (DNVP) und Ernst Thälmann (KPD) und für das Amt des Reichspräsidenten . Die Sozialdemokraten setzten dabei auf eine bekannte Führungsfigur die in ihrer Mentalität Ebert unähnlich war. Im ersten Wahlgang erhielt er 29 Prozent der Stimmen weit abgeschlagen hinter Da das Zentrum sich weigerte im zweiten einen sozialdemokratischen Kandidaten zu unterstützen zog Braun Marx' zurück. Da es Marx aber ebensowenig Braun gelang das rechtskonservative Spektrum anzusprechen verlor gegen Paul von Hindenburg .

Ende der Weimarer Republik

In der Endphase der Weimarer Republik Braun offensiv gegen die Nationalsozialisten vorzugehen. Er verbot den rheinischen Stahlhelm setzte zusammen mit der preußischen Polizei und Innenministern Carl Severing und Albert Grzenskis das Verbot der SA durch. Der Staatsschutz arbeitete vergleichsweise zielorientiert erfolgreich gegen die NSDAP allerdings waren sowohl Befugnisse als auch seine Möglichkeiten begrenzt. Nach Scheitern der Weimarer Koalition im Bund unterstütze die SPD im Reichstag weitgehend die Regierung Brüning ; vor allem damit das Zentrum in weiterhin Braun unterstützte und so die preußische weiter unter der Befehlsgewalt von Demokraten stand. Mehrheit Brauns schwand jedoch langsam zumal sich Gegner der Weimarer Republik zumindest zur Zusammenarbeit die Regierung entschließen konnten. 1930 stellten DNVP und KPD einen gemeinsamen Mißtrauensantrag im Parlament 1931 versuchte der Stahlhelm mit Unterstützung von NSDAP DNVP DVP und KPD ein Volksbegehren zur Absetzung der marxistischen Regierung in Preußen durchzubringen.

Absetzung

Bei den Landtagswahlen am 24. April 1932 verfehlte die Weimarer Koalition erstmals bei Wahlen die Mehrheit. Da jedoch auch keine mögliche Koalition eine Mehrheit gewonnen hatte blieb als "geschäftsführender Ministerpräsident" einer Minderheitsregierung im Amt. Braun selbst war bereits den Anstrengungen des Wahlkampfs in der Nacht vom 22. zum April von einem körperlichen Zusammenbruch getroffen worden. sich abzeichnete dass die Regierung weiter im bleiben würde gab Braun die laufenden Amtsgeschäfte den Zentrumspolitiker Heinrich Hirtsiefer ab und bezog Berlin-Zehlendorf sein Krankenlager. Am Morgen des 20. Aprils 1932 überbrachte ihm ein Ministerialbeamter das Entlassungsschreiben Reichskanzler Franz von Papen . Braun reagierte auf den so genannten Preußenschlag " indem er versuchte zu von Papen Angeblich war jedoch sein Dienstwagen bereits beschlagnahmt Braun blieb in Zehlendorf und bereitete im der preußischen Regierung eine Klage beim Reichsgericht vor. Von Papen nutzte sowohl das Wahlergebnis als auch die schwer angeschlagene Gesundheit um das wichtigste Machtzentrum der republikanischen Parteien als vorgeschobener Anlass galt der Altonaer Blutsonntag . Braun blieb zwar offiziell Ministerpräsident seine wurden jedoch auf Reichskommissare übertragen deren oberster Papen selber war.

Das Reichsgericht lehnte es am 25. Juli ab eine einstweilige Verfügung gegen von zu erlassen. Braun verbrachte danach den Sommer einem Erholungsurlaub im österreichischen Bad Gastein und schweizerischen Ascona . Ob Mitte Oktober war Braun wieder Berlin am 25. Oktober beschloß das Reichsgericht die Maßnahmen von Papens und Hindeburgs gerechtfertigt seien dass die Regierung Braun aber weiterhin verfassungsmäßigen Rechte gegenüber Landtag und Reichsregierung behielt. mit von Papen und von Hindenburg am Oktober brachten keinen Fortschritt. Juristisch war Braun noch Ministerpräsident Preußens seine einzige "Macht" lag im Vorsitz von bedeutungslosen Treffen der sogenannten während Reichskommissar von Papen im Eiltempo die der letzten zwölf Jahre revidierte. Die Einsetzung Kurt von Schleichers als Reichskommissar brachte keine wesentlichen Unterschiede. nach der Machtergreifung Hitlers sollte sich das ändern. Hermann Göring sicherte sich mit Hilfe von Papens neue Notverordnung Paul von Hindenburgs die die bedeutungslose "Hoheitsregierung" auch offiziell Wieder beschränkten sich die Aktionen Brauns darauf am 7. Februar 1933 eine Klage beim Reichsgericht einzureichen.

Erst die auf den Reichstagsbrand folgenden Ereignisse und Warnungen dass sein bedroht seien veranlassten Braun zur Flucht. Am 2. März 1933 flüchtete er mit dem Auto die Grenze nach Österreich.

Braun selbst wurde ihm nachhinein oft daß er sich kampflos ergeben hätte und beispielweise den Generalstreik ausgerufen oder mit Hilfe der zu Zeit 50 000 Mann starken preußischen Schutzpolizei hätte seine Befugnisse wiederzuerlangen. Im Nachblick symbolisiert Brauns Verhalten während des Preußenschlags die Machtlosigkeit demokratischen Kräften angesichts eines Feindes der sich an Ordnung noch geltendes Gesetz gebunden fühlte. selbst hielt ein aktiveres Vorgehen angesichts der Kräfteverhältnisse 1932 allerdings für aussichtslos. Seiner Meinung hätte es unnötiges Blutvergießen provoziert Braun ergab dem Ende der Republik mit einer wirkungslosen vor Gericht.

Nachwirkung

Obwohl einer der mächtigsten Männer der Republik ist Braun nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden seine Vorstellungen eine Nachkriegspolitik waren nicht durchsetzungsfähig. Weder seine Vorstellungen noch das was er symbolisierte passten die geänderte Lage in Deutschland. Der alte Preußen war auf vier neue(?) Staaten verteilt Vorstellung eines genuin demokratischen und republikanischen Sozialismus im Kalten Krieg sowohl westlichen wie östlichen Politikkonzeptionen zuwider. der SBZ und der späteren DDR war er als Sozialdemokrat wie als Preuße viel zu nah so bezeichneten Revanchismus um eine Würdigung erfahren können. In der Bundesrepublik dominierte lange Jahre ebenso überzeugte Gegner des Preußentums wie des als auch Brauns innenpolitischer Gegner über viele Konrad Adenauer . Ebenso wurden Brauns Einsatz für die lange Jahre durch seinen letztendlichen Misserfolg und weitgehende Passivität während des Preußenschlags in den gestellt.

Erst in den 1970ern begann sich die Geschichtswissenschaft überhaupt erst für ihn zu interessieren. Erst seit 1995 ist eine Berliner Hauptstraße nach dem benannt.

Werke

  • Von Weimar zu Hitler 1940

Literatur

  • Beer Manfred.: Otto Braun als preußischer Ministerpräsident. Univ. Würzburg 1970
  • Craig Gordon A.: Preußentum und Demokratie. Otto Braun und Konrad Stuttgart Steine. 1986.
  • Hertz-Eichenrode Dieter: Politik und Landwirtschaft in Ostpreußen 1919 - Köln Westdeutscher Verlag 1969.
  • Kuttner Erich.: Otto Braun. Volksfunk-Verlag Volksausgabe. Berlin 1932.
  • Lowenthal-Hensel Cécile: Otto Braun 1872-1955 : Ausstellung des Geheimen Preußischer Kulturbesitz ; 11. Dezember 1984 bis Januar 1985 Berlin 1985.
  • Matull Wilhelm: preussischer Ministerpräsident der Weimarer Zeit : anlässl. seines 100. Geburtstages am 4. März Veröffentlichungen der Ostdeutschen Forschungsstelle im Lande Dortmund 1973.
  • Schulze Hagen: Otto Braun oder Preussens demokratische Sendung. Eine Frankfurt am Main Berlin Ullstein. ISBN 3550073550
  • Schulze Hagen: Rückblick auf Weimar. Ein Briefwechsel zwischen Otto und Joseph Wirth im Exil. In: Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte 26 1 S. 144 - 185.
  • Leßmann Peter: Die preußische Schutzpolizei in der Weimarer Republik. und Straßenkampf Düsseldorf 1989

Weblinks




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