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Ottokar II. (Böhmen)


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Ottokar Přemysl oder auch Přemysl Ottokar (er hat selbst beide Versionen benützt) um 1230 26. August 1278 in Dürnkrut ( Niederösterreich ) als König von Böhmen (ab 1253 ) Ottokar II. war auch Herzog von Österreich (ab 1251 ) Herzog der Steiermark (ab 1261 ) und Herzog von Kärnten und Krain (ab 1269 ).

Er ist der Sohn von König Wenzel I. von Böhmen.

Mit Friedrich II. waren 1246 die Babenberger in männlicher Linie ausgestorben. Er hinterließ Nichte (Gertrud) und eine Schwester (Margarete). Die heiratete den Markgrafen Hermann von Baden der sich im Land jedoch nicht konnte ebensowenig wie der Reichsverweser. Der Wirren wurden die österreichischen Stände bei König Wenzel der ihnen seinen Sohn als Landesherrn anbot. 1251 zog er in Österreich ein ohne vorzufinden. Um seine Herzogswürde zu legitimieren heiratete die (gut dreißig Jahre ältere) Margarete. Da Ungarnkönig Béla IV. ebenfalls Ansprüche geltend machte es zu langwierigen Streitigkeiten bei denen (nach vorübergehenden Einigung 1254 die die Aufteilung der Länder vorsah) auch als Herzog der Steiermark anerkannt wurde. diese Einigung zu bekräftigen ließ er sich Margarete (die ihren Zweck erfüllt hatte) scheiden heiratete Kunigunde von Machow eine Enkelin des von Ungarn. 1269 erbte er auch Kärnten und Krain . Dabei zog er sich allerdings die des lokalen Adels zu.

Dazwischen fand er auch noch Zeit zwei Kreuzzüge ins Baltikum . Ihm zu Ehren wurde die Stadt Königsberg in Preußen benannt.

1273 kam es zu einer neuen Königswahl Deutschland. Ottokar war den Kurfürsten wegen seiner suspekt sie wählten den vermeintlich "armen Grafen" Rudolf von Habsburg . Auch Ottokar nahm den neuen König nicht ganz ernst: er legte keinen Wert sich die Belehnung mit Österreich und der bestätigen zu lassen.

Nach einigem hin und her wurden Ritterheere gegeneinander in Marsch gesetzt. Am 26. August 1278 kam es zur entscheidenden Schlacht auf dem Marchfeld . Rudolf blieb siegreich Ottokar wurde auf Schlachtfeld ermordet man vermutet einen Racheakt eines Ritters.

So unbeliebt er in der Steiermark in Österreich war er bis über seinen hinaus sehr populär. Er gründete die Städte Leoben und Bruck an der Mur . Das vom Babenbergerherzog Friedrich II. begonnene romanische Westwerk der Stephanskirche ließ er weiterbauen.

Auch in Böhmen förderte er die Städte gegenüber dem - von diesem verlangte er die Auslieferung unrechtmäßig erworbenen Güter und ließ neue Burgen Gefördert wurde die deutsche Kolonisation vor allem den Bergbaugebieten der Sudeten .

Er ist auch verantwortlich für eine Grenzziehung innerhalb der österreichischen Länder; die Anfänge Landes Oberösterreich gehen auf ihn zurück.

Siehe auch: Liste der Markgrafen und Herzöge von Österreich Mittelalter Liste der Herzöge und Könige von Böhmen



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