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Ozeanboden


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Die Ozeanböden sind der meeresbedeckte Teil der Lithosphäre der Erde . Sie bilden die so genannte 'untere Erdkruste ' auch ozeanische Kruste genannt.

Inhaltsverzeichnis

Relief der Ozeanböden

Der Meeresboden ist von seiner Beschaffenheit gleichförmiger als die Landoberfläche denn er ist wenigen Erosionskräften ausgesetzt. Weder Verwitterung noch die auf der Landoberfläche so verbreitete Erosion durch fließendes Wasser können sein Relief formen. Dennoch ist der Ozeanboden keineswegs

Kontinentalschelf

Wie ein Band umrahmt eine Flachsee-Region Schelf die Küsten der Kontinente . Er liegt durchnittlich bis 200 m dem Meeresspiegel kann aber auch Tiefen zwischen m und 300 m erreichen. Seine Breite zwischen 10 km im Golf von Biscaya und 200 km an der Nordküste Sibiriens . An den Mündungen größerer Ströme kann Schelf tiefe canyonartige Einschnitte aufweisen. Unterhalb des Schelfs leitet bis zu 80 km breite Kontinentalabhang bis ca. 4000 bis 5000 m tiefen Tiefseebecken

Mittelozeanische Rücken

Die mittelozeanischen Rücken sind langgestrecke meist untermeerisch verlaufende Rücken Schwellen die ihr Entstehen dem Aufreißen der ozeanischen Kruste entlang der Plattengrenzen verdanken. Hier tritt basaltische Magma aus erkaltet und bildet neuen Ozeanboden. Kamm dieser Schwellen ist auf seiner ganzen von einer zentralen Grabenzone durchzogen die mehrfach durch querlaufende Brüche versetzt ist.

Tiefseegräben

In den Subduktionszonen der Ozeane finden sich schmale langgestreckte Tiefseegräben die im Durchschnitt 40 km breit 6000 m tief sind. Hier werden die Tiefen der Ozeanböden gemessen. So erreicht der Marianengraben im Pazifik die größte Tiefe mit 11 022 u.NN.

Sedimente der Ozeanböden

Ozeanböden sind meist mit Tiefsee- Sedimenten bedeckt deren Mächtigkeit im Durchschnitt 800 beträgt aber im Extremfall zwischen 0 und km schwankt. Da Ozeanböden sich ständig von mittelozeanischen Rücken her erneuern und an den Ozeanrändern den Subduktionszonen wieder abtauchen nimmt die Sedimentmächtigkeit mit Entfernung zu den Rücken zu. Die Ablagerungen man je nach Wassertiefe in:

Flachmeerablagerungen

Das Flachmeer umfasst den vom Ozean überspülten des Kontinentalsockels auch Kontinentalschelf genannt. Dieser Bereich durch Brandung Gezeiten und Strömung stark bewegt. Hier besteht der Ozeanboden aus festländischem Material. Es handelt sich dabei der Regel um Sande und Kiese im Gezeitenzonen auch um Schlick und Schlamm.

Tiefseeablagerungen

Über die Hälfte des Meeresbodens besteht aus Sie enthalten fast kein festländisches Material und vorwiegend aus Tonen und Resten von Mikroorganismen .

Grob vereinfacht kann man sagen dass Größe der Sedimentpartikel zunimmt je näher der an die Küste reicht.

Alte Ozeanböden

Im wechselnden Verlauf der Erdgeschichte wurden immer wieder Kontinente oder Teile davon im Zuge der Plattentektonik überflutet und waren Ozeanböden. Diese Ozeanböden sich später wieder heben und im Extremfall zu einem Gebirge auffalten sodass man heute Beschaffenheit und ehemaliger Meeresböden in mehreren tausend Metern Höhe dem Meeresspiegel z.B. in den Alpen oder Himalaya studieren kann. Genaue Analysen des Sedimentgesteins geben Aufschluss darüber wie sich die im Laufe der Jahrmillionen verändert hat.

Geschichte der Ozeanbodenforschung

Die systematische Erforschung der Meeresböden begann Tiefenmessungen die seit 1922 mit Echolot durchgeführt wurden. Dabei sendet man während Fahrt Schallwellen zum Meeresboden die dort reflektiert und Echo von einem Empfänger aufgezeichnet werden.

Die erste Tiefenkarte erschien 1854 und zwar über den Nordatlantik.

Später versuchten Forscher selbst in größere abzutauchen. So erreichten J. Piccard und Don mit einem Tauchschiff im Marianengraben eine Tiefe von 10 916 m.



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