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PDF417


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PDF417 (PDF steht für „Portable Data File“ zu verwechseln mit Adobes „Portable Document Format“) eine Barcodetechnologie und wurde 1991 von Ynjiun Wang der Firma Symbol Technologies erfunden.

Die gestapelte Barcodetypen erfordern bei der die vollständige Kongruenz von Abtastlinie und Codesymbol Codezeile. Diese Einschränkung verringert die erzielbare Informationsdichte größere Codehöhen gedruckt werden müssen als aus Sicht notwendig erscheint.

Der Code PDF417 trägt diesem Umstand indem der Codeaufbau die automatische Registrierung und von Zeilenwechseln durch Schrägabtastung berücksichtigt und beherrschbar Hierdurch wird es möglich trotz der real Winkeltoleranzen beim Abtastvorgang eine drastische Verringerung der der gedruckten Codierung und dementsprechend eine deutliche der Informationsdichte zu erzielen.

Die Eigenschaften dieser Codierung sind zusammengefaßt:

  • Automatische Diskrimination von Zeilensprüngen
  • Möglichkeit der Fehlerkorrektur
  • Trennung von Kanal- und Quellencodierung über Zuordnungstabellen
  • anwendungsspezifische Konfiguration der Coderedundanz (Sicherheitsstufen).

Code PDF417 definiert die drei Standardbetriebsarten Binärmodus und numerischer Modus und enthält weitere anwenderspezifische Betriebsarten. In der ASCII-Betriebsart verschlüsselt ein zwei alphanumerische Zeichen in der numerischen Betriebsart drei Ziffern.

Basis des PDF417 ist eine (17 6)-Quellencodierung mit vier Balken und vier Lücken auf 17 Module. Die maximale Elementbreite beträgt Module. Ein PDF417 Abdruck kann so maximal 8-bit Zeichen enthalten. Ein typischer Abdruck ist square inch groß und erzielt eine typische von 100 bis 300 Byte per square inch (entspricht 15 5 46 5 Byte je cm 2 ).

Die verfügbaren Muster sind in drei so genannte clusters unterteilt. Codeworte die in Zeile angeordnet sind entstammen derselben Gruppe. Mit dritten Zeile wird ein Clustertyp wiederholt. Durch Zeilenmarkierung wird die automatische Zeilendiskriminierung realisiert. Bei registriert der Decoder des Lesegerätes den Wechsel Codegruppe (Cluster) und berücksichtigt dies bei der der eingelesenen Informationen. Die Restriktion einer vollständigen einer Codezeile ist somit reduziert auf die eines vollständigen Zeichens.

Als weitere codierungstechnische Eigenschaft verfügt PDF417 die Möglichkeit der Fehlererkennung und -korrektur. Ein enthält zu diesem Zweck zwei Prüfworte zur und eine variable Anzahl an Korrekturworten. Die kann in neun Stufen konfiguriert werden. Stufe erlaubt keine Korrektur Stufe 8 läßt die Rekonstruktion von maximal 510 zerstörten Codeworten bei Lesesymbol bestehend aus 925 Codeworten zu. Diese bedingt durch die Einfügung von Prüfworten allerdings Verringerung der Informationsdichte.




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