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Palisade


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Palisaden (franz. palissades Schanzpfähle) sind 20-30 cm 3-4 m lange oben zugespitzt Pfähle. Sie in der Befestigungskunst als Hindernismittel mit Zwischenräumen 6-8 cm etwa 1 m tief eingegraben in der Erde durch eine Grundschwelle am Ende durch eine aufgenagelte Latte verbunden.

Verteidigungspalisaden sollen gegen feindliches Gewehrfeuer decken die Abgabe eigenen Feuers ermöglichen. Man setzt drei Hölzer dicht nebeneinander und lässt dann Lücke von 8-10 cm die bis zur durch eine schwächere Brustpalisade gefüllt wird.

Zur Deckung gegen Feuer schüttet man die Palisade von außen bis zur Schartenhöhe an aus einem Spitzgraben der zugleich die der Scharten von außen erschwert. Verteidigungspalisaden wendet an zum Schluß der Kehle offener Feldwerke der Ortsverteidigung ja selbst im freien Feld Gestalt von runden sogenenannten Tambours z. B. Deckung einzelner Feldwachen gegen Überfall durch Kavallerie. Orient trifft man oft Ortsbefesti-gungen wo Palisade äußere Brustwehrböschung bilden und ein Erdwalldahinter angeschüttet Palanken.

Quelle

Meyers Konversationslexikon 1889

Seit den 70er Jahren werden Palisaden Garten- und Landschaftsbau verwendet. Sie stellen im Zustand entweder eine freistehende Wand dar dienen Hangabfangung oder als Pflastereinfassung.



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