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Panorama


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Dieser Artikel befasst sich mit Panorama (Natur Für Informationen zum Politmagazin Panorama existiert noch Artikel Panorama (Magazin)


Panorama (griechisch-lateinisch): "allschau"

Panoramabilder zeichnen sich durch die Abdeckung eines Betrachtungswinkels aus. Ein Panoramabild das 360 Grad wird auch als Rundbild bezeichnet. Panoramen werden für die Abbildung von Architektur und Landschaften

Rundgemälde

Die Technik des Rundbilds wurden durch den Iren Baker erfunden und bereits im Jahre 1787 Im 19. Jahrhundert waren Rundbilder sehr populär entwickelten sich zum ersten Massenmedium . Die Rundbilder waren meist bis 15 hoch und der Umfang überstieg oft die 100 m-Marke. Um wurden die Bilder mit einem dreidimensionalen Vordergrund Figuren und Requisiten versehen. Damit die Illusion für den Betrachter Teil der Szene zu sein verstärkt. Die Bilder wurden selten in dafür geschaffene Museen untergebracht.

Ein sehr gut erhaltenes Panorama befindet im Bourbaki-Panorama in Luzern Schweiz . Das Rundgemälde wurde 1881 von Edouard gemalt und zeigt die Entwaffnung der französischen an der Grenze zur Schweiz während des Kriegs. Die Dimension des Bildes beträgt ca. m in der Höhe (ursprünglich ca. 14-15 und der Umfang beträgt 114 Meter. Es heute noch im eigens für diesen Zweck Museum aus dem Jahre 1880 ausgestellt.

Das Sattler-Panorama der Stadt Salzburg 1825 bis 1829 von Johann Michael (1786-1847) gemalt zählt zu den wertvollsten Objekten Sammlungen des Salzburger Museums Carolino Augusteum. Das 53 Meter lange und 4 86 Meter Gemälde zeigt die Stadt Salzburg und ihr um 1825 gesehen von der Festung Hohensalzburg . Mitgearbeitet haben die Maler Friedrich Loos und Johann Joseph Schindler (figurale Staffage). Das ist das einzige erhalten gebliebene historische Stadtpanorama

Das Riesenrundgemälde in Innsbruck stellt eines der letzten erhaltenen Panoramabilder dar. Vor allem ist in diesem Fall das zugehörige Gebäude - eine Stahlkonstuktion mit - vorhanden. Das Panorama stellt die Vorgänge Bergiselschlacht dar.

Das Panorama von Racławice wurde 1894 in Lemberg geschaffen und befindet sich heute in Breslau in einem neuen Gebäude. Es zeigt Sieg der polnischen über die russische Armee der Schlacht bei Racławice im Jahr 1794 .

Das größte Panorama Deutschlands ist das Bauernkriegspanorama " Frühbürgerliche Revolution in Deutschland " von Werner Tübke . 1987 fertiggestellt und seit 1989 öffentlich zugänglich verkörpert es einen völlig Typus des Rundbilds da es gerade nicht wie der Titel vermuten lässt ein Schlachtengemälde im klassischen Sinne ist. Vielmehr ist die in bildhaften Metaphern festgehaltene Darstellung einer Epoche - der Frührenaissance - mit allen Erscheinungen und Facetten.

Technische Weiterentwicklung

Die Rundgemälde verloren aufgrund des technischen gesellschaftlichen Fortschritts an Bedeutung. Die Panoramatechnik wurde in konventionellen Fotografie durch spezielle Panoramafotoapparate ermöglicht. Spezielles Equipment die Herstellung von bewegten Panoramaaufnahmen wurde ebenfalls Während die Panoramafotographie trotz des teuren Equipment genutzt wurde fristet der bewegte Panoramafilm ein Fast ausschließlich Museen griffen auf die Technologie Beispielsweise zeigte das Verkehrshaus in Luzern bewegte Bilder der Schweiz auf einer 360 Grad umfassenden Leinwand.

Die technisch aufwendigen und teuren Panorama-Fotoapparate inzwischen immer mehr von der Digitalen Fotografie Die Herstellung von Einzelbilder und die nachträgliche in ein Panorama ist kostengünstig und kann inzwischen durch jedermann am eigenen Heimcomputer hergestellt

Eine Weiterentwicklung von Panoramabilder stellen Multimediaviewer dar die die Darstellung von virtuelle Welten auf dem Computer ermöglichen. Die Technik basiert oft auf oder mehreren Panoramen. Diese Programme vermitteln dem das Gefühl sich mitten in der dargestellten zu befinden. Durch Interaktion kann der Benuzter durch ein oder mehrere Bilder bewegen. Das der Bewegung durch das Bild wird durch Verzerrungen verstärkt. Marktführer in diesem Gebiet ist Produkt Quick Time VR von Apple. Beispiel: Besuch eines Museums.

Noch einen Schritt weiter gehen 3D-Viewer. Technik basiert nicht mehr auf Panorama-Bildern. Die für den Betrachter ist aber ähnlich. Sie dadurch gesteigert dass der Betrachtungswinkel frei wählbar und die Darstellung perspektivisch korrekt erfolgt. Der kann durch Interaktion je nach Anwendung den durch die künstliche Welt selbst bestimmen. Elemente Szenerie können sich ebenfalls bewegen (beispielsweise Personen). ist nur möglich wenn die virtuelle Welt dreidimensionalen Computermodellen und für die Betrachtung Bild Bild neu berechnet wird. Die meisten heute Anwendungen wirken aufgrund der fehlenden Detailtreue noch künstlich. Beispiel: Die Stadt Luzern kann auf dem Internet virtuell besucht

Siehe auch: Panoramafotografie virtuelle Realität Quick Time

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