Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 18. Juli 2019 

Parallelschaltung


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Bei einer Parallelschaltung wird ein Stromkreis so verzweigt dass durch jede Komponente eigener Teilstrom fließt. Jeder Komponente steht in Falle die Betriebsspannung in voller Höhe zur und man kann sie bei Bedarf durch eigenen Schalter unabhängig von den anderen ein ausschalten. Ein Beispiel ist die übliche Schaltung Wohnungsbeleuchtung (im Bild links oben). Eine Gruppe parallel geschalteten Komponenten kann auch durch einen Schalter betätigt werden (Lampengruppe z.B. Scheinwerfer und eines Kraftfahrzeugs; im Bild links unten) jedoch auch dann jede von den anderen unabhängig ein Ausfall beeinträchtigt die anderen nicht.

Bei einer Parallelschaltung verteilt sich der I nach der Kirchhoff'schen Knotenregel so auf die einzelnen Zweige dass Summe der Teilströme gleich dem Gesamtstrom ist die Spannung U für alle Komponenten gleich ist. Bild rechts ist dies am Beispiel zweier Widerstände gezeigt:

I = I 1 + I 2 .

Der resultierende Gesamtwiderstand R der Anordnung sich aus

<math>R={U \over I}={U \over I_1+I_2}</math>.

Die Berechnung vereinfacht sich wenn man Stelle des Widerstandes R mit dem Leitwert 1/R rechnet. Dann ist nämlich

<math>{1\over R}={I \over U}={I_1 + I_2 \over U}+{I_2 \over U}={1 \over R_1}+{1 \over R_2}</math>

d.h. der Gesamtleitwert ist die Summe Teilleitwerte. Durch erneute Kehrwertbildung entsteht hieraus schließlich

<math>R = {1 \over {{1 \over R_1} {1 \over R_2}}}</math>


Siehe auch Reihenschaltung Leitfähigkeit



Bücher zum Thema Parallelschaltung

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Parallelschaltung.html">Parallelschaltung </a>