Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 18. August 2019 

Parität (Physik)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Parität bezeichnet in der Physik eine Symmetrieeigenschaft .

Zur Parität gehört die Symmetrieoperation der <math>I</math>. Die Inversion (auch Raumspiegelung oder Punktspiegelung) die Spiegelung an einem Punkt dar dem Befindet sich das Inversionszentrum im Ursprung eines kartesischen Koordinatensystems so kehrt die Inversion das Vorzeichen aller Koordinaten um (nicht nur einer wie bei Spiegelung an der Ebene ):

<math>I\psi(\vec r)\equiv\psi (-\vec r)</math>.

Besitzt ein System eine solche Symmetrie

<math>I\psi(\vec r)\equiv\psi (-\vec r)=\psi (\vec r)</math>
so spricht man von positiver Parität Inversionsinvarianz oder kurz P-Invarianz . Ein solches System wird bei der <math>I</math> in sich selbst überführt und auch inversionssymmetrisch bezeichnet.

Tritt bei der Inversion <math>I</math> ein in den physikalischen Größen auf also

<math>I\psi(\vec r)\equiv\psi (-\vec r)=-\psi (\vec r)</math>
so spricht man von negativer Parität .

Die Inversion überführt rechtshändige Systeme in und umgekehrt.(Genaugenommen ist dies nur in Räumen ungeradzahliger Dimensionalität der Fall.) Beim Verhalten unter unterscheiden sich axiale Vektoren von polaren Vektoren.

Die schwache Wechselwirkung ist nicht invariant unter Inversion. Man daher von Paritätsverletzung. Bis zum Nachweis der mit dem Experiment von Wu herrschte die vor dass Naturgesetze Inversionsinvariant sind.

Siehe auch: Affine Abbildung Funktionaldeterminate



Bücher zum Thema Parität (Physik)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Parit%E4t_(Physik).html">Parität (Physik) </a>