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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 21. August 2019 

Paul-Falle


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In einer Paul-Falle können Ionen mittels eines elektrischen Feldes gespeichert werden. Gelegentlich wird sie auch Quadrupolionenfalle bezeichnet was sich auf die Geometrie verwendeten Feldes bezieht. Die Paulfalle besteht aus Elektroden einer Ringelektrode und zwei Schalen- oder Diese haben meist hyperbolische Innenflächen es sind auch andere Formen möglich. An die Ringelektrode eine Wechselspannung angelegt die im Inneren der ein Quadrupolfeld erzeugt das auf die Ionen Kraft ausübt. Je weiter sich die Ionen Zentrum der Falle entfernen desto größer wird speichernde Kraft. Die Bahnen der Ionen werden die Mathieuschen Differentialgleichungen beschrieben (benannt nach dem Mathematiker Emile Leonard Mathieu (15.5.1835 - 19.10.1890)).

Ein mechanisches Analogon nach Wolfgang Paul erleichtert die Vorstellung des Prinzips: Eine würde von einer ruhenden Sattelfläche herunterrollen. Rotiert Fläche aber kann die Kugel stabilisiert werden. weiter die Kugel sich vom Zentrum wegbewegt steiler ist die Fläche und umso stärker die rücktriebende Kraft.

Da die Stabilität der Bahnen vom der Ionen abhängt kann die Paul-Falle zum zur Massenanalyse in Ionenfallen-Massenspektrometern benutzt werden.



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