Paul Gerhardt wurde als Sohn eines geboren und besuchte als Jugendlicher die Fürstenschule evangelischen Kloster Grimma . Er studierte Theologie an der Universität von Wittenberg von 1628 bis 1642. Seit 1643 Hauslehrer in Berlin tätig wurde er 1651 und Propst in Mittenwalde. 1657 nahm er Stelle an der Nikolaikirche in Berlin an aber in Konflikt mit dem reformierten Kurfürsten der von den lutherischen Pfarrern verlangte die Lehre anzuerkennen. Dazu war der auf die Bekenntnisschriften ordinierte Theologe nicht bereit. 1667 gab sein Amt auf und wurde in Lübben im Spreewald damals im "lutherischen" Sachsen Archidiakon und blieb dort bis zu seinem In der Paul-Gerhardt-Kirche in Lübben befindet sich Grab. Paul Gerhardt verlor seine Frau Anna geb. Berthold und vier seiner Kinder. Nur Sohn überlebte ihn.
Als einer der bekanntesten Kirchenliederdichter entfaltete Gerhardt eine weltweite Wirkung in den protestantischen da seine Lieder in viele Sprachen übersetzt Sie haben auch Eingangin die Gesdangbücher der und der katholischen Kirche gefunden.
Viele Forscher sehen Paul Gerhardt als Vorläufer des Pietismus an.
Paul Gerhardt schrieb etwa 130 Kirchenlieder. ersten erschienen bereits 1647 im Druck. Zu bekanntesten darunter gehören
Du meine Seele singe
Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld
Geh aus mein Herz und suche Freud Sommerlied
Ich singe dir mit Herz und Mund
Nun danket all und bringet Ehr
Auf auf mein Herz mit Freuden nimm was heut geschicht Osterlied
Befiehl du deine Wege basierend auf Psalm 37 "Befiehl dem deine Wege und hoffe auf ihn er wohl machen." jeder Vers beginnt mit einem Worte.
Die güldne Sonne
Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld Passionslied
- Hier sind nur neuere Werke da ältere Biografien häufig erbaulich-panegyrische Akzente aufweisen
Christian Bunners : Paul Gerhardt. Weg - Werk - Berlin/München 1993. (Grundlegende neuere Biografie)
Elke Axmacher : Johann Arndt und Paul Gerhardt. Studien Theologie Frömmigkeit und geistlichen Dichtung des 17. Mainzer Hymnologische Studien 3). Tübingen und Bern
Sven Grosse : Gott und das Leid in den Paul Gerhardts. Göttingen 2001.