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Pearl-Index


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Mit dem Pearl Index benannt nach dem Amerikaner Raymond Pearl man die Zuverlässigkeit von Methoden der Empfängnisverhütung beurteilen.

Der Pearl-Index wird folgendermaßen ermittelt: Verhüten Frauen innerhalb eines Jahres mit der gleichen dann entspricht die Anzahl der Frauen die diesem Zeitraum trotzdem schwanger werden dem Pearl-Index. heißt der Pearl-Index gibt die Versagerquote der Methode an und zwar ausgedrückt als Anzahl Schwangerschaften pro 100 Frauen die eine Verhütungsmethode Jahr lang anwenden. Der Pearlindex hängt auch Kenntnis- und Erfahrungsstand der untersuchten Frauen ab. Faustregel gilt: Je höher die Zahl desto die Methode.

Beispiele des Pearlindex

  • Coitus interruptus : circa 10-20
  • Billings-Methode ca. 15
  • Diaphragma : circa 4
  • 3-Monats-Spritze: 1-2
  • Hormonstäbchen Implanon (Oberarm): fast 0
  • Kondom: circa 4
  • Kupferspirale : circa 2
  • Antibabypille
    • Ein-Phasen-Pille (Kombinationspille) Sequenzpräparate Dreistufenpräparate: 0 2-0 7
    • Mikropille: 3
  • Vaginalring
  • Sterilisation : fast 0
  • Temperaturmessung: circa 2-5
  • Symptothermal-Methode (Kombination von Temperaturmessung und Billingsmethode): 1
  • keine Verhütung: circa 85

Die meisten ungewollten Schwangerschaften beruhen auf der jeweils verwendeten Verhütungsmethode.

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