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Perchta


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Die Perchta (auch Percht ) ist eine Göttin aus der slawischen Mythologie und ist in Süddeutschland und in den Alpenländern noch unter Namen bekannt. Im nordeuropäischen Sprachraum tritt sie Hel Huldre aber auch Holda Hulda oder Holle in Erscheinung.

Die Perchta wohnt in den Bergen tiefen Wäldern oder in Brunnen. Sie ist Wintergöttin die wie Frau Holle die Schneeflocken den Betten schüttelt und die Rauhnächte (25.Dezember bis 6. Januar) sind ihre in der die "wilde Percht" mit wilden durch die Lüfte und das Land braust. bestraft freche Männer liebt den Sturm und Bäume und Zäune um und auch schon ein Dach von einem Haus. Überhaupt liebt derbe Späße kennt keine Tabus benimmt sich und erschreckt die Menschen mit ihrer Häßlichkeit Dreistigkeit. Andererseits beschützt sie Frauen und Kinder großzügig und gibt Hilfe in vertrackten Situation in überraschender Weise. Manchmal erscheint sie auch schöne junge Frau in einem weißen Gewand. Perchta vereinigt beide Wesenszüge: wild und zerstörerisch schützend und großzügig.

Ihre Attribute ein Wollknäul das niemals Ende geht und eine Spindel zeigen ihre mit den Schicksalgöttinnen den Nornen wie sie in der nordischen Mythologie genannt werden. Ihre Pflanze ist der Holunderstrauch dem seit Alters her magische Kräfte eine Schutzfunktion gegenüber schwarzmagischem Zauber nachgesagt werden und sie straft jeden einen Hollerstrauch fällt oder beschneidet.

Noch bis in die 50er Jahre es in vielen Orten in Süddeutschland und Alpen die Perchtläufe und das Fest der wurde in Salzburg 1941 zum letzten Mal Masken gefeiert. Heute werden Perchtläufe als touristische in einigen Orten wieder eingeführt allerdings dürfen hier -abweichend vom ursprünglichen Brauch - nur beteiligen die sich als Frauen verkleiden.

siehe auch: Liste von Göttinnen



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