Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 20. Juli 2019 

Perseus (Mythologie)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Andromeda und Perseus

Perseus ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Zeus und der Danae .

Inhaltsverzeichnis

Erzählung und Deutung

Die göttliche Abstammung

Akrisios dem König von Argos wird geweissagt ein Sohn seiner Tochter werde ihm zum Verhängnis werden. So schließt sie zusammen mit ihrer Amme in einem unterhalb des Palasthofes (andere Versionen: Bronzeturm) ein. befruchtet die Schlafende als Goldregen woraufhin Perseus geboren wird.

Die Verbannung

Mit der Geburt des Perseus steht neuerlich - und jetzt verschärft - vor Dilemma was er mit beiden machen soll wohl liebt er seine Tochter wird aber Enkel um so mehr fürchten müssen als erster Versuch dem Schicksal zu entkommen auf ihn unverständliche Weise misslungen ist. Er schließt in einen Weidenkorb (eine Kiste Truhe) und sie auf dem Meer aus wobei aber mit Hilfe Poseidons verhindert dass beide umkommen.

Als sie auf Seriphos einer Insel Kykladen an Land gespült werden findet der (Schiffer Hirte) Diktys der Bruder des Königs die beiden und lässt sie bei sich Der König allerdings beginnt Danae nachzustellen doch wie später auch der heranwachsende Perseus wissen zu beschützen.

Die Aufgabe

So versucht der König Perseus loszuwerden er von ihm verlangt das Haupt der Gorgonen Medusa zu bringen das jeden der es zu Stein verwandelt.

Eine Version berichtet dass er von Bewohner der Insel Pferde als Abgabe verlangt wissend dass Danae und Perseus nichts besitzen. einer anderen Version lädt Polydektes Perseus zu an den Hof ein und fragt ihn denn wohl das passende Geschenk für einen sei. Perseus antwortet dass er ihm auch Haupt der Medusa bringen würde wenn er verlangte - und Polydektes nimmt ihn beim

Pallas Athene die Lieblingstochter des Zeus erscheint Perseus übergibt ihm einen glänzenden Schild der in Lage ist ein Spiegelbild zurückzuwerfen. Sie zeigt damit eine Möglichkeit der Gefahr nicht direkt Auge zu schauen. Außerdem müsse er die der Medusa die Graien die Töchter des Phorkys aufsuchen um herauszufinden wo die Gorgone befinde.

Der Trickster

In der Version Michael Köhlmeiers sitzen die Graien 3 Schwestern der grauhaarig seit Geburt deshalb auch die Grauen an einem See in Afrika als Perseus findet: Sie teilen sich zusammen einen Zahn ein Auge die sie sich gegenseitig bei überlassen. Perseus fragt nun nach den Gorgonen zunächst aber keine Auskunft. Daraufhin beginnt er Wegzehrung aufzuessen und weil die Graien auch wollen bietet er ihnen an zwischenzeitig Auge Zahn zu halten. Sie willigen ein und erpresst sie: Entweder sie sagen ihm wo Medusa zu finden sei oder alle 3 blind und zahnlos. Nachdem er die Auskunft hat gibt er ihnen den Zahn zurück das Auge aber in den See.
Nach sind ihm die Nymphen dieser Gegend die jahrhundertelang unter dem der Graien leiden mussten so dankbar dass ihm Flugsandalen einen Mantelsack und eine Tarnkappe schenken - die er sich nach Gustav Schwab einfach nimmt nachdem er von den den Aufenthaltsort der Nymphen erfragt hat. So so erweist sich Perseus hier als zwielichte als Trickster dessen Aggression letztlich allen zugute kommt.

Auf der weiteren Reise trifft er Hermes den geflügelten Götterboten Beschützer der Diebe und Kaufleute der ihm noch eine Sichel als Waffe übergibt. (Dass Uranos durch Kronos mithilfe einer Sichel entmannt wurde die Gaia letzterem übergeben hatte und eine Sichel im Kampf zwischen Zeus und dem Drachen Typhoeus eine wesentliche spielte sei hier nur am Rande erwähnt.)

Perseus erschlägt die Medusa

Medusa

Die dritte jüngste und hässlichste der Gorgonen Medusa ist alleine sterblich. Als Perseus kommt sie alle. Ihre Häupter haben statt Haaren und jeder der sie direkt ansieht erstarrt zu Stein. Er naht sich der Medusa er in den Schild schaut schneidet ihr Führung Pallas Athenes den Kopf ab und ihn im Mantelsack der Nymphen auf. Aus blutenden Wunde der kopflosen Medusa entspringen ein Ross der Pegasus und ein Riese namens Chrysaor beides des Poseidon.

Atlas

Mit Hilfe der Tarnkappe und der flieht er und wird von den Winden Regengewölk bald hierhin bald dorthin geschleudert. Als sich endlich im Reich des Königs Atlas der einen Hain goldener Früchte mit eines Drachens hütet niedersetzt um zu rasten ihn um Obdach bittet wird diesem um Besitztümer bange - wohl nicht zu unrecht! und stößt er ihn deshalb fort. Das Perseus so sehr dass er Atlas das zeigt woraufhin dieser sofort zu dem Stein das heute das Atlasgebirge ist. Man kann vielleicht auch sagen Perseus hier sein wahres Gesicht zeigt: ein der nach seinem ersten Sieg hin und worden ist und nicht mit offenen Armen wird; von den Göttern reich beschenkt der mit Hilfe der "Tarnkappe" auch gut verstecken das aber jetzt nicht tut. Ein "Red besonderer Art jähzornig der kurz darauf seine wieder anschnallt um sich neuerlich in die zu erheben.

Erwähnen sollte man aber auch dass ("der Windstoß") eine der Töchter des Titanen Atlas war so dass der Grimm Perseus mehrere Gründe gehabt haben mag. Es auch bemerkt werden dass Atlas der Vater in einer anderen Version als der Bruder Hesperus der Onkel der Hesperiden ist die in einem Garten wohnen dem goldene Äpfel wachsen und die vom Ladon bewacht werden: In den späteren Erzählungen den Taten des Herakles ist Atlan der Träger des Himmelsgewölbes behilflich die Äpfel zu gewinnen.

Die Geliebte

Auf dem Rückweg sieht er an Äthiopiens Küste eine wunderschöne junge Frau an Felsen gekettet. Sie ist so blass und dass er zunächst glaubt sie sei aus gehauen - wenn er nicht das Haar bewegen und ihre Tränen fließen sehen würde.

Und das erweicht sein eigenes Herz das bis hierher vermutlich selbst sehr versteinert Und so sind wir gezwungen seine Geschichte seiner Empfängnis bis zum unglücklichen Tod seines in einem anderen Licht zu sehen: Wer sich selbst noch die Liebe kennt der auch keine Furcht. Er ist der einzige Medusa enthaupten kann und muss. Diese einst und stolz jetzt aber hässlich und todbringend wohl als Verkörperung der inneren Befindlichkeit seiner und in der Folge auch seines eigenen gesehen werden.

Andromeda so heißt die Schöne soll geopfert weil ihre Mutter Cassiopeia damit geprahlt hatte sie sei viel als die Nereiden die schönen Meeresnymphen. Daher schickt Poseidon erzürnt das Meerungeheuer Ketos das die Küstengebiete mit so viel überhäuft dass ein Seher befragt wird was tun sei. Man müsse Andromeda opfern ist Spruch und weil das Volk derselben Meinung gibt König Kepheus ihr Vater nach - soweit der

Der Kampf mit dem Meeresungeheuer

Als das Ungeheuer nun gerade auf zuschießt und deren Eltern andererseits heran laufen sich Perseus für die Rettung Andromedas deren und bekommt nicht nur diese sondern das Königreich versprochen. In der einen Version zeigt dem Ungeheuer das Medusenhaupt in der Version Gustav Schwab kommt es zu einem dramatischen in dem Perseus sein Schwert benutzt - gesehen die stimmigere Variante denn Schwert und der von Schwab dramatisch geschilderte mit dem Meeresungeheuer deuten auf eine erwachsenere Auseinandersetzung mit der Sexualität die das Herzeigen des Medusenhauptes ein weiters Mal verunmöglichen

Das Hochzeitsmahl

Es findet die Hochzeit statt während Mahls taucht jedoch Phineus der Onkel Andromedas schon früher um Andromeda geworben hat mit Überzahl an Bewaffneten auf um seine Ansprüche erneuern. Es kommt zum Kampf bei dem trotz heldenhafter Gegenwehr zu erliegen droht. Erst holt er sich Hilfe bei "seinem alten (Schwab) warnt jedoch zuvor seine Gefährten indem bittet dass jeder der noch sein Freund das Gesicht von ihm abwende. Er zieht Gorgonenhaupt und alle seine Feinde erstarren zu
Hier sehen wir dass Perseus sich hässlichen gewalttätigen Aspekte seines Selbst bewusst geworden und gelernt hat verantwortungsbewusst damit um zu Wer zeigt sich schon gerne seinen Freunden mörderisches Tier.

Die Heimkehr

Mit seiner Gemahlin wieder auf Seriphos zeigt er Polydektes der von den Nachstellungen Mutter nicht abgelassen hat das Medusenhaupt als nicht glauben will dass er es tatsächlich geschafft hat.

Auf dem Weg in die "Heimat" macht er in Larissa im Pelasgerland Halt wo gerade Kampfspiele stattfinden. Ein mit dem Diskus trifft seinen Großvater - der eben geflohen war um seinem Enkel zu entgehen unglücklich und unbeabsichtigt so dass sich der Orakelspruch erfüllt.

In tiefer Trauer begräbt er ihn. die gewonnenen magischen Gegenstände gibt er wieder das Medusenhaupt erhält Pallas Athene. Die nun Herrschaft über Argos tauscht er mit Megapenthes Tiryns und gründete von dort aus Mideia Mykene . Perseus ist ein langes und glückliches zusammen mit Andromeda gegönnt. Beide haben viele u.a. den Perses den Alkaios den Sthenelos den Elektryon; sind Großeltern der Alkmene des Eurystheus und des Amphitryon und Vorfahren des Teleboerkönigs Pterelaos sowie Herakles . Nach ihrem Tod werden beide als Beispiel als Sternbilder in den Himmel erhoben.

Zusammenfassung

Der Mythos von Perseus zeigt sehr schön dass zu frühe Auseinandersetzung mit den eigenen Dämonen die persönliche Entwicklung des Helden verunmöglichen würde bzw. nur mit fremder Hilfe möglich ist. Wer sich diesen aber doch gestellt hat wird sich von seiner auf eine Art und Weise lösen können das wie zufällig und ungewollt geschieht. Perseus das letztlich erkannt zu haben - nimmt Erbe nicht an und gibt die "göttlichen" zurück. Nun da er sich von seiner gelöst hat und er auf seine eigenen vertrauen kann ist er tatsächlich fruchtbar zeugt seiner "Geliebten" viele "Kinder" und wird "Kulturschöpfer" einem "anderen Land".

Siehe auch

Märchen - Sage - Legende (Erzählung) - Tiefenpsychologie

Quellen

  • Karl Kerényi: "Die Mythologie der Griechen - Götter- und Menschheitsgeschichten" dtv ISBN 3-423-30030-2
  • Michael Grant und John Hazel: "Lexikon der Mythen und Gestalten" dtv ISBN 3-423-32508-9
  • Michael Köhlmeier: "Klassische Sagen des Altertums" ORF Edition Radio Literatur

Weblinks



Bücher zum Thema Perseus (Mythologie)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Perseus_(Mythologie).html">Perseus (Mythologie) </a>