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Pidgin-Sprachen


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Pidginsprachen entwickeln sich in Umgebungen großer sprachlicher Vielfalt. Meist setzen sie sich aus dominanten Sprache zum Beispiel der Sprache der Kolonialherren und Teilen lokaler oder anderer nicht-dominanter zusammen. Verbreitet sind auch Handels-Pidgin-Sprachen die der Verständigung im Handel dienen.

Pidginsprachen entwickeln sich aus Jargons und dienen lediglich der alltäglichen Kommunikation. haben oft keine voll ausgebildete Grammatik nur eingeschränkten Funktionsbereich begrenztes Vokabular und muttersprachlichen Sprecher. Viele Pidginsprachen entwickeln sich im weniger Generationen zu grammatisch voll ausgebildeten Kreolsprachen .

Die allgemeine Lebensdauer der Pidginsprachen ist an die Existenz eines bestimmten Zweckes gebunden die Aufrechterhaltung einer Handelsbeziehung zwischen zwei Sprachgemeinschaften) an die Übernahme des Pidgins als Muttersprache der Entwicklung zur Kreolsprache ( Kreolisierung ).

Unterstützt wird die Ausbildung einer Pidginsprache des Erwerbs der zweiten Sprache durch den dass Muttersprachler oft gegenüber Ausländern oder Anderssprachigen denen sie eine geringe Sprachkompetenz in ihrer vermuten eine vereinfachte und überbetonte Sprache (Ausländersprache talk") benutzen. Beispiele:

  • statt "Gehen Sie bitte erst zum Bahnhof zur Kirche!": Gehen: Bahnhof dann - Kirche!
  • statt: "So jetzt brauchen wir noch eine von Ihnen.": Komm Foto machen!

Beispiele für Pidginsprachen sind


Siehe auch: Liste der Kreolsprachen

Weblinks



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