Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 19. Juli 2019 

Piercing


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Bauchnabel-Piercing

Piercing ist das Anbringen von Ringen an Stellen des menschlichen Körpers - B. Nase Ohr Augenbraue Lippe Zunge Brustwarze Bauchnabel etc. - bei dem die Ringe die Haut und das darunter liegende Fett - oder Knorpelgewebe gezogen werden. Eine Sonderform des Piercings Intimpiercing erfreut sich bei Fans von Intimschmuck Beliebtheit. Diese Art des Schmucks ist vor bei jungen Leuten verbreitet.

Als Ringmaterial geeignet ist 750er Gold Platin Niobium Titan PTFE oder medizinischer Edelstahl wobei der Schmuck für den Ersteinsatz Titan oder PTFE bestehen sollte. Nickel sollte wegen der Gefahr von allergischen nicht verwendet werden.

Zwar gab es mit The Gauntlet in San-Francisco schon 1976 den ersten Piercing-Shop die Verbreitung dieser Mode beginnt aber in den 1980er Jahren in Kalifornien als die Bewegung der Modern Primitives der modernen Wilden entstand. Man übernahm die bei "wilden" Völkern verbreiteten Bräuche um eigenen Körper zu "verschönern": Dazu gehörten vor die Tätowierung ( Tattoos ) das Piercing oder die Narbenbildung ( Scarification ). Noch zu Beginn der 90er Jahre das Piercing überwiegend auf die Punk - und Sadomaso- Szene beschränkt. Relativ schnell wurde es aber der westlichen Kultur "gesellschaftsfähig". Für die jungen spielt wohl auch das Zugehörigkeitsgefühl zur Piercingszene sich von der konservativen elterlichen Umgebung deutlich eine nicht unwesentliche Rolle.

Wird das Piercing nicht fachgerecht vorgenommen es zu Komplikationen kommen: Piercings durch den führen leicht zu Entzündungen. Beim Augenbrauenpiercing und Nasenflügelpiercing könnten Ausläufer des Trigeminusnervs getroffen werden. allen Formen des Piercings kann es zu Schwellungen kommen die meist nach einer Weile Beim Bauchnabelpiercing das bei Frauen beliebt ist die Abheilungsphase bis zu einem halben Jahr Piercings im Dammbereich können zu dauerhaften Entzündungen führen wenn beruflich ständig sitzen muss.

Beim so genannten "Prinz-Albert-Piercing" oder kurz wird der Ring durch den Ausgang der zur unteren Seite der Eichel des Penis Zu dünne Ringe bis ca. 2 mm bergen die Gefahr des "Käseschneidereffekts": bei mechanischer kann der Schmuck durch das Gewebe schneiden; Piercing reißt aus. Bei ausreichender Materialstärke kann PA allerdings recht belastbar sein. Bei zu Ringen kann es zu Quetschungen kommen.

Ein nicht vollständig abgeheiltes Intimpiercing erhöht auch jede andere offene Wunde im Genitalbereich Gefahr einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Krankheiten B. Hepatitis B und C oder HIV .

Scherzhaft werden vielfältig gepiercte Menschen als Minigolfanlage" bezeichnet unter Anspielung auf die dort 18 Löcher die zu bewältigen sind.

Weblinks


Literatur



Bücher zum Thema Piercing

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Piercing.html">Piercing </a>