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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. November 2019 

Zentralverwaltungswirtschaft


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Im Gegensatz zu marktwirtschaftlichen Systemen werden in Zentralverwaltungswirtschaften wesentliche Allokationsentscheidungen von einer Zentralverwaltung ( Staat Unternehmenszentrale) zentral getroffen. Die - zumindest - Vorhersagbarkeit der Planungsergebnisse ist notwendige Voraussetzung dauerhaften Funktionierens von Zentralverwaltungswirtschaften. Der wirtschaftliche Zusammenbruch organisierter Staaten Ende der 90er Jahre des Jahrhunderts wird wesentlich dem Fehlen dieser notwendigen zugeschrieben (Anmaßung von Wissen).

Umgangssprachlich wird der Begriff 'Planwirtschaftschaft' synonym Der Begriff 'Planwirtschaft' kann aber missverstanden werden auch in marktwirtschaftlich organisierten Systemen geplant wird. Die Planungsebene sich jedoch fundamental: In marktwirtschaflichen Systemen planen Wirtschaftssubjekte für ihren Einflussbereich und der Staat ist nur ein - zugegebenermaßen wichtiges Wirtschaftssubjekt; die Ergebnisse des Wirtschaftens ergeben sich durch Zusammentreffen der Ergebnisse Planung auf dem Markt und sind ex ante nicht oder nur sehr begrenzt vorhersagbar. Ideologie des Sozialismus propagiert die Wirtschaftsform der Zentralverwaltungswirtschaft auf

Siehe auch: Sozialistische Umgestaltung der ostdeutschen Wirtschaft .

Literatur

  • Friedrich A. von Hayek ; W. Kerber (1996): Die Anmaßung von Mohr Siebek.



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