Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 22. September 2019 

Polytheismus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Polytheismus (v. griech.: poly viel und theoi Götter) ist religiöse Verehrung einer Vielzahl Göttern oder Geistern .

Die meisten Religionen des Altertums waren polytheistisch und verfügten ein jeweiliges Pantheon traditioneller Gottheiten häufig angereichert mit Gestalten jahrhundertealten kulturellen Begegnungen und Erfahrungen. Heutige polytheistische beziehen u.a. den Hinduismus mit ein den Shintoismus einige Formen von Wicca Voodoo und Asatru .

Der Buddhismus wird zumindest von seinen nicht als polytheistisch angesehen.

Einige jüdische und islamische Gelehrte verstehen christliche Trinitätslehre ebenfalls als Polytheismus was die Christen zurückweisen.

Polytheismus im Altertum

Zu den bekannten Götterwelten des antiken zählen die der sumerischen Götter ; der griechisch und römischen Götter ; der ägyptischen Götter die skandinavischen Aesir und Vanir Orisha Yoruba die Götter der Azteken und viele Heute bezeichnet man die meisten historischen polytheistische als Mythologie

Nur wenige Religionen des Altertums waren polytheistisch. Dazu zählen die monotheistischen abrahamitischen Religionen der dualistische Zoroastrianismus sowie der Mithraismus und evtl. der kurzlebige Atonismus des Echnaton in Ägypten um 1350 v. Chr.

In vielen Zivilisationen neigten die Götterwelten mit der Zeit anzuwachsen. Gottheiten die zunächst Schutz bestimmter Städte oder Plätze angebetet wurden mit der Vergrößerung der Reiche zu mächtigen heran. Eroberungen konnten zur Unterordnung eines älteren in der besiegten Kultur führen bis ein entstand wie in der griechischen Titanomachie und auch bei Aesir und Vanir in Skandinavien . Kultureller Austausch konnte dazu führen dass gleiche" Gottheit an zwei Orten unter unterschiedlichen verehrt wurde wie es bei den Griechen und den Römern der Fall war. Ähnliches bei der Einführung von Elementen einer "fremden" in einen lokalen Kult als die ägyptische Osirisreligion nach Griechenland gebracht wurde.

Götter und Göttlichkeit

Philosophische Polytheisten sehen zunehmend die Vielfalt Götter als Darstellung von Aspekten oder Facetten größeren göttlichen Einheit: nicht als persönlichen Gott in den monotheistischen Religionen sondern als eine Realität des Göttlichen. Als Beispiel gilt Brahman Hinduismus . Moderne neuheidnische Polytheisten folgen häufig diesem

Obgleich viele Formen des Buddhismus die von Osiris Bodhisattvas mit einschließen werden diese nicht als Wesen betrachtet. Eher gelten Bodhisattvas als Menschen ein hohes Stadium der Erleuchtung erreicht haben und ein buddhistisches Gebot das über den Weg vieler Lebensalter bestimmte einen ähnlichen Zustand der Erleuchtung auch erreichen

Dass eine Person an mehrere Götter deutet nicht an dass er sie alle gottesdienstlich verehrt. Zahlreiche Polytheisten glauben an eine von Göttern aber verehren nur einen. Diese des Polytheismus wird ist Henotheismus genannt. Einige sehen im henotheistischen Polytheismus Form des Monotheismus einige Historiker meinen die monotheistischen Religionen im Henotheismus entstanden. Praktisch alle Juden Christen Moslems heute sehen jedoch den Henotheismus als an.

Idolatrie

Viele Monotheisten sehen im Polytheismus eine des Götzendienstes. Für Monotheisten kommt alle Macht von Gott und nicht von anderen übernatürlichen oder deren Stellvertretern. Nach polytheistische Anschauungen ist bestenfalls bloß der stärkste der Götter; solch Wesen könne nicht allmächtig sein und folglich solch ein Gott keinen souveränen Willen haben. Monotheisten glauben Gott sei der einzige Gott sie den Polytheismus generell als Sünde ein.

Siehe auch:




Bücher zum Thema Polytheismus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Polytheismus.html">Polytheismus </a>