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Pommersche Evangelische Kirche


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Karte
Basisdaten
Fläche : ? km²
Leitender Geistlicher: Bischof
Hans-Jürgen Abromeit
Mitgliedschaft: UEK
Kirchenkreise : 4
Kirchengemeinden : 295
Gemeindeglieder: 122.300 (31.12.2002)
Anteil an der
Gesamtbevölkerung:
unter 20 %
Anschrift: Bahnhofstraße 35/36
17489 Greifswald
Website: www.kirche-mv.de/
E-Mail-Adresse: konsistorium@pom-ev-kirche.de

Die Pommersche Evangelische Kirche ist eine von 23 Gliedkirchen ( Landeskirchen ) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wie alle Landeskirchen ist sie Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Greifswald . Die Kirche hat ca. 122.000 Gemeindeglieder 295 Kirchengemeinden . Die Pommersche Evangelische Kirche ist eine unierten Kirchen innerhalb der EKD. Die Kirche war 2003 auch eine Gliedkirche der Evangelischen Kirche der Union (EKU) welche zum 1. Juli 2003 in Union Evangelischer Kirchen aufging.

Haupt- bzw. Bischofskirche der Pommerschen Evangelischen ist der Greifswalder Dom St. Nikolai.
Die Landeskirche unterhält zusammen mit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs eine Evangelische Akademie in Rostock .

Inhaltsverzeichnis

Gebiet der Landeskirche

Das Gebiet der "Pommerschen Evangelischen Kirche" den westlich der Oder gelegenen Teil der ehemals preußischen Provinz Pommern (" Vorpommern ") der heute den östlichen Teil des Mecklenburg-Vorpommern bildet.

Geschichte

Die Geschichte der Landeskirche ist vor auch mit der Geschichte des Königreichs Preußen verbunden.
Die Reformation in Pommern wurde nach durch Bugenhagen mit Billigung der Herzöge eingeführt. veröffentlicht Bugenhagen eine neue Kirchenordnung für das Dies gilt als Geburtsstunde der Pommerschen Landeskirche. dem Wiener Kongress 1815 bildete der Staat Preußen seine und so entstand die Provinz Pommern und ihr eine eigene Kirchenverwaltungsbehörde das Konsistorium in Stettin .

Oberhaupt der Kirche war der jeweilige von Preußen als "summus episcopus". 1817 verfügte eine Union der lutherischen und reformierten Gemeinden. Somit entstand innerhalb des Staates eine einheitliche Kirche die "Evangelische Kirche in die in den folgenden Jahrzehnten mehrmals ihren änderte. Diese Kirche umfasste folgende 8 Provinzen: Ost- und Westpreußen Brandenburg Pommern Posen Sachsen Schlesien Rheinprovinz und Westfalen . In jeder Provinz bestand ein Provinzialkonsistorium auch 2) das für die Verwaltung der innerhalb der Provinz zuständig war.
1850 wurde in Berlin als oberste für den Staat Preußen ein "Oberkonsistorium" errichtet. annektierte Preußen mehrere Gebiete. Die hinzugewonnenen Provinzen jedoch ihre eigenen Kirchenverwaltungen und wurden nicht Oberkonsistorium in Berlin unterstellt. Nach 1870 nannte die Kirche "Evangelische Landeskirche der älteren Provinzen Nach dem 1. Weltkrieg musste der König von Preußen abdanken des Landesherrlichen Kirchenregiments). Die preußische Landeskirche und Provinzialkirchen gründeten daher 1922 die "Evangelische Kirche Altpreußischen Union" welche durch Abtrennung der Provinz entsprechend verkleinert worden war. Die Kirche wurde mehreren Generalsuperintendenten und dem Präsidenten des Oberkonsistoriums Berlin verwaltet.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Oder-Neiße-Linie die Ostgrenze Deutschlands. Dies bedeutete die der Provinzen Ost- und Westpreußen (künftig von verwaltet) sowie die Verkleinerung der Provinzen Brandenburg und Schlesien deren östliche Teile ebenso unter Verwaltung kamen. Die östlich der Oder gelegenen Pommerns wurden in die Evangelische Kirche Augsburger in Polen eingegliedert. Das Provinz-Konsistorium wurde nach verlegt und 1947 wurde die ehemalige Provinzialkirche eine selbständige Landeskirche mit einem Bischof an Spitze die der Evangelischen Kirchen in Deutschland beitrat. Die Kirche gab sich am 2.6.1950 Kirchenordnung. 1954 gründete sie zusammen mit den anderen ehemaligen Provinzialkirchen Altpreußens als Nachfolgeeinrichtung der Kirche der altpreußischen Union" von 1922 die Evangelische Kirche der Union " als eigenständige Kirche die ebenfalls der beitrat.

1968 musste die Kirche ihren Namen "Evangelische Kirche in Greifswald" ändern weil die Regierung der DDR mit dem Namen "Pommern" zu sehr die Vergangenheit erinnert wurde. Nach der Wiedervereinigung deutscher Staaten konnte die Landeskirche 1990 jedoch ihre alte Bezeichnung erhalten.

Leitung der Landeskirche

An der Spitze der Pommerschen Evangelischen steht der Bischof (bis 1947 die "Generalsuperintendenten") der geistliche der Kirche. Er wird von der Landessynode gewählt und ist Vorsitzender der ebenfalls der Synode gewählten Kirchenleitung.

Generalsuperintendenten und Bischöfe

Geistliche Leiter der Evangelischen Kirche in waren Generalsuperintendenten von denen es in ganz insgesamt 12 gab. Das Amt wurde kurz der Reformation eingeführt später wieder aufgelöst und erst 1830 erneut eingeführt. Sie hatten nach des landesherrlichen Kirchenregiments 1918 die Kirchenleitung der inne.

In der Pommerschen Provinzialkirche gab es einen seit den 1920er Jahren 2 Generalsuperintendeten. 1947 leitet ein Bischof die Kirche.

Bischöfe seit 1947:

  • 1947 - 1954 : D. Karl von Scheven
  • 1955 - 1972 : D.Dr. theol. Dr. h.c. Friedrich-Wilhelm Krummacher
  • 1972 - 1989 : Dr. theol. h.c. Horst Gienke
  • 1990 - 2001 : Dr. theol. Eduard Berger
  • 2001 - heute: Hans-Jürgen Abromeit

Landessynode

Als "Parlament" hat die Landeskirche eine Landessynode (bis 1948 "Altpreußische Generalsynode"). Deren Mitglieder Synodale werden auf 6 Jahre von den gewählt. Die Aufgabe der Synode ist ähnlich die von politischen Parlamenten. Vorsitzender der Synode der Präses (derzeit Elke König).

Verwaltung der Landeskirche

Konsistorium und Verwaltungshierarchie

Das Konsistorium in Greifswald führt die laufenden Geschäfte es ist die Verwaltungsangelegenheiten zuständig und führt im Auftrag Kirchenleitung die Dienstaufsicht über die Gemeinden Kirchenkreise kirchlichen Amtsträger. Leiter des Konsistoriums ist der (derzeit Hans-Martin Harder).

Der Bischof ist Vorsitzender der Kirchenleitung ("Regierung" der Kirche). Zu dieser gehören dem Bischof die Pröpste der Präses der 8 weitere von der Synode gewählte Mitglieder Präsident des Konsistoriums und ein Dezernent des

In der Verwaltungshierarchie ist die Landeskirche unten nach oben wie folgt aufgebaut:
An der Basis stehen die Kirchengemeinden als Körperschaften des öffentlichen Rechts mit gewählten Kirchenvorständen dem "Gemeindekirchenrat". Die dieses Gremiums heißen "Älteste". Mehrere Kirchengemeinden bilden einen Kirchenkreis (in der allgemeinen Verwaltung einem Landkreis vergleichbar) an dessen Spitze ein Superintendent steht. Kirchenkreise sind ebenfalls Körperschaften des öffentlichen Rechts haben als Gremium die Kreissynode deren Mitglieder den jeweiligen Gemeindekirchenräten bestellt werden und einen
Die Kirchenkreise bilden zusammen die Landeskirche (in der allgemeinen Verwaltung dem Bundesland vergleichbar) . Eine mittlere Ebene (in der allgemeinen Verwaltung einem Regierungsbezirk vergleichbar) gibt es in der Pommerschen Evangelischen nicht.

Die Kirchenkreise

Früher umfasste die Pommersche Evangelische Kirche 18 später 15 Kirchenkreise:
Altentreptow Anklam Barth Bergen Demmin Gartz/Penkun (Rügen) Greifswald-Land Greifswald-Stadt Grimmen Pasewalk Stralsund Ueckermünde und Wolgast.

Im Zuge einer Strukturveränderung wurde 1997 Zahl der Kirchenkreise auf vier Superintendenturen mit einem Verwaltungsamt reduziert:

  • Demmin
  • Greifswald
  • Pasewalk
  • Stralsund

Kirchengemeinden

Die 4 Kirchenkreise sind in 295 Kirchengemeinden unterteilt.

Gesangbücher

Die Gemeinden der Pommerschen Evangelischen Kirche bzw. sangen in den letzten Jahrzeiten vor aus folgenden Gesangbüchern:

  • Evangelisches Gesangbuch für die Provinz Pommern ; Hrsg. auf Grund der Beschlüsse der Provinzial-Synode (1884-1893) mit Genehmigung der kirchlichen Behörden; 1896/97
  • Evangelisches Gesangbuch für Brandenburg und Pommern ; eingeführt durch Beschlüsse der Provinzialsynoden der Kirchenprovinz Pommern 1925 und 1927 und Mark 1927 und 1929 und nach der Notverordnung Kirchensenats vom 7.8.1931 herausgegeben von den Provinzialkirchenräten und Pommern am 1. Advent 1931
  • Evangelisches Kirchen-Gesangbuch (EKG) - Ausgabe für die Konsistorialbezirke Berlin Greifswald und Görlitz und der Evang. Landeskirche bzw. Ausgabe für die Evang. Landeskirche Anhalt Kirche Berlin-Brandenburg Evang. Kirche des Görlitzer Kirchengebietes Landeskirche Greifswald Evang. Kirche der Kirchenprovinz Sachsen; eingeführt am 1. Advent 1953
  • Evangelisches Gesangbuch - Ausgabe für die Evangelische Landeskirche die Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg die Evangelische der schlesischen Oberlausitz die Pommersche Evangelische Kirche Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen; eingeführt am Pfingstfest 22. Mai

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