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Posthum


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posthum (Wortspiel lateinisch etwa: nach dem Ableben verächtlich: nach Bestattung / schon beerdigt s.u.) ist eine weniger vornehme und eher mäßig respektvolle euphemistische Beschreibung eines Ereignisses das eigentlich nur vor dem Ableben einer Person sinnvoll gewesen ihr jedoch leider erst zu Gute kam sie bereits unter der Erde lag.

Die häufigste Verwendung findet sich im mit Ordensverleihungen und anderen Ehrungen (urspünglich eine allem militärische Schnodderigkeit um bei der Zeremonie überspielen daß der Kamerad nichts mehr davon außerdem im Kontext von musikalischen Werken die erst nach dem Tod Komponisten veröffentlicht wurden (opus posthumus).

Entstanden ist diese Wortbildung wohl als sarkastische Verballhornung mit Hintersinn: Aus dem Anklang an ebenfalls für einen Vorgang nach dem Tod Person verwendete Wort postum wurde durch Anreicherung mit einem "h" eine Anspielung auf Beerdigung (lateinisch "humare": beerdigen "humus": Erde ) und lateinisch "post" bedeutet nach .

Nicht zu verwechseln mit:

  • postum (lateinisch: nachträglich nachfolgend )

Verwendungsbeispiel: "Dem inzwischen verstorbenen Regisseur des postum veröffentlichten Films wurde posthum ein Oscar verliehen."



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