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Potsdam


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Brandenburg
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 187 28 km² (seit 26.10.2003)
Einwohner : 144.969 (30.11.2003)
Bevölkerungsdichte : 774 Einwohner/km²
Höhe : 35 m ü. NN
Postleitzahl : 14401-14482 (alte PLZ: 15xx)
Vorwahl : 0331
Geografische Lage : 52° 23' n. Br.
13° 4' ö. L.
Kfz-Kennzeichen : P
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 12 0 54 000
Gliederung des Stadtgebiets: 6 Wohngebiete
und 9 Ortsteile mit
je einem Ortsbeirat
Adresse der Stadtverwaltung: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
14469 Potsdam
Website: www.potsdam.de
E-Mail-Adresse: information@potsdam.de
Politik
Oberbürgermeister : Jann Jakobs ( SPD )

Potsdam ist eine Stadt im nordöstlichen Teil Deutschlands. Sie ist Landeshauptstadt und größte Stadt sowie eines der Oberzentren des Bundeslandes Brandenburg und hat den Status einer Kreisfreien Stadt . Nächst größere Städte sind die unmittelbar an Potsdam angrenzende Bundeshauptstadt Berlin (Entfernung zur Berliner Innenstadt ca. km) Magdeburg ca. 103 km westlich Leipzig ca. 100 km südwestlich von Potsdam.

Die Einwohnerzahl der Stadt Potsdam überschritt 1939 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Potsdam. Sie nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten benannt:

Berlin sowie Kleinmachnow Stahnsdorf Nuthetal Michendorf Schwielowsee und Werder (Havel) (alle Landkreis Potsdam-Mittelmark ) sowie Ketzin Wustermark und Dallgow-Döberitz (alle Landkreis Havelland ).

Geographie

Potsdam liegt südwestlich von Berlin am der Havel in einer eiszeitlich geprägten Wald-Seen-Landschaft die den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln charakterisiert ist. Die Havel fließt am Strandbad Babelsberg bei 29 m über Normalnull . Der Teltowkanal und die Nuthe münden im Stadtgebiet in die Havel.

Weitere Gewässer sind Griebnitzsee Templiner See Vorderkappe Hinterkappe Neustädter Havelbucht und Neue Fahrt um die Freundschaftsinsel Jungfernsee Sacrow-Paretzer-Kanal Glienicker Lake Heiliger See Glienicker See See Wublitz Großer Zernsee Schlänitzsee Stern- oder Aradosee Teufelssee und Hirtenteich.

Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist "Kleine Ravensberg" mit 114 2 m ü. NN . Die tiefste Stelle ist der mittlere der Havelgewässer mit 29 m NN.

Wappen

Beschreibung : In Gold einen nach links sehenden schwarz bewehrten gerauteten roten Adler . Der Wappenschild wird gekrönt von einer fünfzinnigen roten Mauerkrone. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb dem Wappen.

Geschichte

Historische Karte von Potsdam (1888)

Entwicklung der Stadt Potsdam vom Mittelalter zur kurfürstlich- königlichen Residenz 1660 – 1806

Slawenzeit: -1. urkundliche Erwähnung fällt in slawische Besiedlung des Havellandes (7 – 12. -7. Jhr.: slawischer Stamm der Wilzen errichten entlang der Havel -9. / 10. Jhr.: Poztupimi -12. Jhr.: (deutsche Herrschaft) Niederungsburg durch Turmburg ersetzt und Errichtung kleiner städteähnlicher Siedlungen Erwähnung Potsdams als Stedeken („Städtlein“) -1317: Burg Städtlein

  
Mittelalter: -1573: kleiner städtischer Marktfleck mit Einwohnern und 192 Häusern und nur geringem -1618 – 1648 (30 jähriger Krieg): Von 198 Häusern liegen 1660 119 wüst und noch 700 Menschen leben in der Stadt.

Kürfürstliche- königliche Residenz 1660 bis 1806: dem kurmärkischen Landtag 1653 auf dem der die Macht des Landadels einschränkte begann die Zeit in Brandenburg.

Die urkundlich erste Erwähnung erfuhr Potsdam Jahr 993 als die Siedlung aus einem slawischen bestand. Potsdam als deutsche Siedlung wurde vermutlich 12. Jahrhundert gegründet und war lange Zeit sehr und unbedeutend. 1345 wurde Potsdam das Stadtrecht verliehen.

Erst mit dem Ausbau ab 1660 zur Jagd-Residenz von Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg entstand ein Entwicklungsschub. Die Stadt wurde wichtiger Garnisonsort des preußischen Heeres. Das Stadtschloss später als Sommersitz der preußischen Königsfamilie genutzt deren König Friedrich II. (der Große) dort das Schloss Sanssouci (mit großem Schlosspark und künstlichem Weinberg) ließ. Im 19. Jahrhundert siedelten sich auch Regierungsbeamte in Potsdam an.

Zu Beginn der Zeit des Dritten Reiches fand am 21. März 1933 der " Tag von Potsdam " statt ein Staatsakt in der Potsdamer Garnisonkirche bei dem der greise Reichspräsident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler die Hand drückte und ein Bündnis von Militär ( Reichswehr ) und Nationalsozialismus symbolisierte.

Potsdam wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer beschädigt. Im Schloss Cecilienhof dem Wohnsitz des letzten deutschen Kronprinzen vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte USA ( Franklin_D._Roosevelt / später Harry_S._Truman ) Großbritannien ( Winston_Churchill und Clement_Richard_Attlee ) und Sowjetunion ( Stalin ) statt die mit dem Potsdamer Abkommen beendet wurde.

Religionen

Die Stadt Potsdam gehörte anfangs zur Spandau des Bistums Brandenburg. 1541 führte der Kurfürst von Brandenburg die Reformation ein. Danach teilte die Stadt die des gesamten Landes Brandenburg und war über Jahrhunderte eine überwiegend Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis doch gab es auch reformierte Gemeindeglieder. Seit 1730 war Potsdam Sitz einer eigenen "Inspektion" für die Stadt und das Amt Potsdam war. Ab 1721 gab es neben der alten Potsdamer weitere neue Kirchen und Pfarrgemeinden. In jener kam es zu Streitigkeiten zwischen den Lutheranern den Reformierten. Letztere hielten zunächst in der ihre Gottesdienste ab doch erhielten sie später Garnisons- und Heiliggeistkirche gemeinsam mit den Lutheranern. 1723 gab es auch eine Französisch-Reformierte Gemeinde 1753 eine eigene Kirche erhielt. In der entstand ab 1795 eine eigene Kirchengemeinde.

1817 wurden beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche ( Unierte Kirche ) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden zur "Evangelischen Kirche in Preußen" bzw. deren Brandenburg deren Oberhaupt der jeweilige König von als "summus episcopus" war. Doch gab es Gegner dieser Union. So entstand auch in eine alt-lutherische Gemeinde die 1902 eine eigene Kirche (vorher bestand nur Bethaus) baute.

Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs Gründungsmitglied der Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche ( Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg ) mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz . Die protestantischen Kirchengemeinden Potsdams gehören - es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Potsdam innerhalb Sprengels Neuruppin dessen Sitz (Generalsuperintendentur) sich ebenfalls Potsdam befindet.

Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es auch mehrere Freikirchen Potsdam. So gab es u.a. bereits sehr eine Herrnhuter Brüdergemeine .

Da Potsdam Garnisonsstadt war gab es katholische Soldaten in der Stadt die ab 1722 in einer kleinen Fachwerkkirche ihre Gottesdienste 1868 entstand am Bassinplatz eine katholische Kirche. katholischen Bistümer im Norden Deutschlands waren während Reformation untergegangen daher entwickelten sich erst im Jahrhundert wieder katholische Kirchenstrukturen. So konnte z.B. 1747 in Berlin die Kirche St. Hedwig Bischofskirche des Erzbistums Berlin) erbaut und 1773 eingeweiht werden. Nach der Säkularisation 1803 konnte sich der Katholizismus weiter ausbreiten 1821 wurde im gesamten Deutschen Bund die Kirche neu organisiert. Der Papst errichtete 1821 die "Fürstbischöfliche Delegatur Berlin-Brandenburg-Pommern". An ihrer stand der Propst von Sankt Hedwig in als Breslauer Delegat (Erzbistum Breslau). Zu diesem gehörten auch die Katholiken Potsdams bis am August 1930 das Bistum Berlin als Suffraganbistum von errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet der Kirchenprovinz Breslau Daher wurde das Bistum Berlin exemt d.h. unterstand direkt dem Papst. Im Zuge der der beiden deutschen Staaten wurden auch die Strukturen den neuen Gegebenheiten angepasst. So wurde 1994 das Bistum Berlin zum Erzbistum erhoben. wurden die beiden Suffraganbistümer Dresden-Meißen und Görlitz Die Pfarrgemeinden Potsdams gehören somit heute zum Potsdam des Erzbistums Berlin .

Etwa 80% der Bevölkerung gehören keiner an.

Politik

An der Spitze der Stadt stand 1345 ein "Consules" bzw. ab 1450 ein Einen Rat ist ab 1465 nachweisbar. Im und 17. Jahrhundert hatte der Rat 4 5 Angehörige darunter der Bürgermeister. Später hatte jeweilige Landesherr einen starken Einfluss auf die Ab 1722 gab es für die Altstadt die Neustadt einen Magistrat. An der Spitze eine Stadtdirektor. 1809 wurde Potsdam eine kreisfreie mit einem Oberbürgermeister an der Spitze sowie Stadtverordnetenversammlung als gewähltes Gremium.

In der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der Partei und die Stadtverordnetenversammlung aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat Stadt" mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde Volk gewählt . Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stadtverordnetenversammlung wieder frei gewählt. Sie ist das der Stadtverwaltung die zuletzt am 26. Oktober von den Potsdamer Bürgerinnen und Bürger für fünfjährige Zeit gewählt wurde (nächste Kommunalwahl somit Die Bezeichnung des Vorsitzenden war von 1990 1999 "Stadtpräsident" seither Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung .

Der Oberbürgermeister wird ebenfalls direkt vom gewählt. Bei den letzten Oberbürgermeister-Wahlen am 22. September 2002 konnte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erringen. Daher musste durch eine Stichwahl am 27. Oktober 2002 zwischen Jann Jakobs (SPD) und Hans-Jürgen ( PDS ) das neue Stadtoberhaupt ermittelt werden. Dabei sich Jann Jakobs mit einer knappen Mehrheit von 50 1 Prozent durchsetzen.

Oberbürgermeister seit 1809

Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung

  • 1990 - 1993 : Dr. Helmut Przybilski Stadtpräsident
  • 1994 - heute: Birgit Müller ( PDS ) Stadtpräsidentin seit 1999 Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung

Wirtschaft

Verkehr

Potsdam ist durch die Nähe zu äußerst gut an das Netz der Bundesautobahnen angeschlossen. Die Stadt wird im Westen Süden vom so genannten Berliner Ring ( A 10 ) und im Osten von der Autobahn A 115 die so genannte AVUS die in die Innenstadt Berlins führt Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 1 B 2 und B 273.

Die bedeutende Landstraße L 40 erschließt das südliche Berliner über Stahnsdorf Teltow Mahlow Schönefeld nach Berlin ( Treptow-Köpenick ) und ist im Potsdamer Stadtgebiet als ( Kraftfahrstraße ) bezeichnet. Diese Straße verbindet Potsdam mit Bundesstraßen B 101 B 96 und

Auch an das Eisenbahnnetz ist Potsdam gut angebunden. Von hier führen Bahnlinien in folgende Richtungen: Berlin Flughafen Berlin-Schönefeld Jüterbog Dessau Brandenburg an der Havel und Hennigsdorf . Es gibt folgende Bahnhöfe im Stadtgebiet:

  • Babelsberg ( S-Bahn )
  • Charlottenhof ( Regionalbahn Regionalexpress / ehemals Potsdam-West )
  • Park Sanssouci (Regionalbahn Regionalexpress / ehemals Wildpark und Kaiserbahnhof )
  • Griebnitzsee (S-Bahn Regionalbahn)
  • Hauptbahnhof (S-Bahn Regionalbahn Regionalexpress ICE / ehemals Potsdam-Stadt )
  • Medienstadt Babelsberg (Regionalbahn Regionalexpress / ehemals Drewitz )
  • Pirschheide (Regionalbahn / ehemaliger Hauptbahnhof)
  • Golm
  • Satzkorn

Eisenbahnbetrieblich ist Potsdam jedoch kein eigenständiger sondern seine Bahnanlagen gehören zum Knotenbereich Berlin "großer" Eisenbahnring (Berliner Außenring) Potsdam im Bereich Bahnhofes Pirschheide durchschneidet; zu diesem Komplex gehört der südlich Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin.

siehe auch: Landkreis Potsdam-Mittelmark

Den öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen außer der S-Bahn Berlin verschiedene Straßenbahn - und Buslinien der ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH. Alle sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds (VBB) zu benutzen.

Medien

In Potsdam erscheinen als Tageszeitung die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN) und die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) mit Potsdamer Regionalteil.

Öffentliche Einrichtungen

Potsdam ist Sitz folgender Einrichtungen und bzw. Körperschaften des öffentlichen Rechts :

  • Bundesforstamt Potsdam
  • Bundesvermögensamt Potsdam
  • Handwerkskammer Potsdam
  • Hauptzollamt Potsdam
  • Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam
  • Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V.
  • Max-Planck-Institut
  • Kreiswehrersatzamt Potsdam
  • Militärgeschichtliches Forschungsamt - Historisches Forschungsinstitut; gegründet 1957 1994 in Potsdam) das die deutsche Militärgeschichte
  • Stiftung Geoforschungszentrum Potsdam ( GFZ )

Bildungseinrichtungen

Potsdam ist Universitätsstadt . Die Universität Potsdam wurde 1991 als Universität des Landes gegründet. Vorgängereinrichtung war die 1948 gegründete Brandenburgische Karl Liebknecht eine Pädagogischen Hochschule die zu den Hochschulen der DDR gehörte.

Ferner gibt es die Hochschule für und Fernsehen Konrad Wolf die 1954 als Hochschule für Filmkunst gegründet wurde und seit ihren heutigen Namen trägt.

Die Fachhochschule Potsdam ist hingegen eine junge Hochschule die Zuge der Umstrukturierung des ostdeutschen Hochschulsystems in des Landes Brandenburg gegründet wurde.

Am Hasso Plattner Institut (siehe SAP ) kann man ebenfalls einen Hochschulabschluss erwerben.

Städtepartnerschaften

Potsdam unterhält eine Städtepartnerschaft mit folgenden Städten:

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Potsdams besteht nach § der Hauptsatzung aus den Wohngebieten Potsdam Babelsberg Bornim Drewitz Nedlitz und Sacrow die sich ihrerseits weiter untergliedern sowie aus neun Ortsteilen im von § 54 der Gemeindeordnung für Brandenburg. Dabei handelt es sich ehemals selbständige Gemeinden die zum Großteil erst am 26. 2003 in die Stadt Potsdam eingegliedert wurden seither einen eigenen von der Bevölkerung gewählten Ortsbeirat mit einem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden haben. Ortsbeiräte haben je nach Einwohnerzahl des Ortsteil 3 und 9 Mitglieder. Sie sind zu den Ortsteil betreffenden Angelegenheiten zu hören.

Wohngebiete mit Untergliederungen

  • Potsdam
    • Am Stern
    • Berliner Vorstadt
    • Brandenburger Vorstadt
    • Forst Potsdam Süd
    • Industriegelände Rehbrücke
    • Innenstadt
    • Jägervorstadt
    • Kiewitt
    • Kirchsteigfeld
    • Klein Glienicke
    • Nauener Vorstadt
    • Potsdam West
    • Schlaatz
    • Teltower Vorstadt
    • Templiner Vorstadt
    • Waldstadt 1
    • Waldstadt 2
    • Wildpark
  • Babelsberg
  • Bornim
  • Bornstedt
  • Drewitz
  • Nedlitz
  • Sacrow

Ortsteile mit Ortsbeiräten

  • Eiche
  • Fahrland
  • Golm
  • Groß Glienicke
  • Grube
    • Schlänitzse
    • Nattwerder
  • Marquardt
  • Neu Fahrland
  • Satzkorn
  • Uetz-Paaren

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Das Stadtgebiet Potsdams war bis Anfang 19. Jahrhunderts recht klein. Durch das Anwachsen der musste das Stadtgebiet mehrmals erweitert werden. Dies in mehreren Abschnitten mit der Eingliederung von Rittergütern bzw. Teile hiervon. Damit wuchs das von 893 ha im Jahre 1836 auf ha im Jahre 1905. 1928 wurde der von Sanssouci mit den Schlössern sowie ein Teil der Insel Tornow sowie 6 Gutsbezirke Brauhaus- und Telegraphenberg eingegliedert. Danach betrug das 3.206 ha. Ab 1935 wurden dann benachbarte eingegliedert bis das Stadtgebiet im Oktober 2003 heutige Ausdehnung erreichte.

Im Einzelnen wurden eingemeindet:

  • am 1. August 1935 : Bornim Bornstedt Eiche und Nedlitz
  • am 1. April 1936 : Babelsberg (mit Nowawes und Neuendorf sowie Gebietsteilen Neubabelsberg und Klein-Glienicke) Golm ¹ Grube ¹ Schlänitzsee Nattwerder ¹ Fahrland ¹ Neu-Fahrland Sacrow Geltow ¹ Wildpark-West Drewitz Bergholz-Rehbrücke ¹ und Kramnitz ¹
  • am 11. Juni 1950 : Wilhelmshorst ¹
  • Frühjahr ? 1993 : Eiche
  • 5. Dezember 1993 : Grube mit Schlänitzse und Nattwerder
  • 26. Oktober 2003 : Fahrland Golm Groß Glienicke Marquardt Neu Fahrland Satzkorn und Uetz-Paaren

¹ diese Orte wurden 1952 wieder ausgegliedert jedoch später wieder eingegliedert

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1572 180
1633 ca. 80
1690 ca. 100
1730 5.640
1740 11.708
1790 18.257
1820 19.619
1830 23.930
1861 34.870
1. Dezember 1875 ¹ 45.003
1. Dezember 1890 ¹ 54.125
1. Dezember 1900 ¹ 59.814
1. Dezember 1910 ¹ 62.243
9. Oktober 1919 58.397
16. Juni 1925 ¹ 64.203
16. Juni 1933 ¹ 73.676
17. Mai 1939 ¹ 135.892
29. Oktober 1946 113.568
31. August 1950 118.180
31. Dezember 1960 115.004
31. Dezember 1972 113.701
30. Juni 1981 132.000
1984 137.700
30. Juni 1997 134.000
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Alter Markt mit dem Fortunaportal und der

Filmmuseum mit dem Löwen aus "In 80 um die Welt"

Maschinenhaus an der Neustädter Havelbucht (Moschee)

Theater

  • Hans-Otto-Theater

Museen

  • Filmmuseum Potsdam
  • Filmstudios Babelsberg
  • Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte)

Bauwerke

  • Schloss Sanssouci ( Wahrzeichen der Stadt) mit Park
    • Kammern
    • Friedenskirche
    • Neues Palais
    • Orangerie
    • Römische Bäder
    • Schloss Charlottenhof
  • Alexandrowka (Russisches Kolonie)
  • Altes Rathaus
  • Fortunaportal
  • Glienicker Brücke
  • Holländerviertel
  • Kirchen
    • Nikolaikirche
    • St. Peter und Paul
  • Krongut Bornstedt
  • Marstall
  • Im Neuen Garten
  • Pfingstberg mit Belvedere
  • Maschinenhaus mit Pumpwerk für den Park Sanssouci in der Moschee an der Neustädter
  • Schloss Babelsberg mit Park
  • Stadttore:
    • Brandenburger Tor
    • Nauener Tor
    • Jägertor
  • Villenkolonie Neu Babelsberg

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • BUGA -Gelände
  • Freundschaftsinsel
  • Lindenpark
  • Lustgarten Potsdam
  • Wildpark

  • Stadtkanal
Der Stadtkanal in Potsdam ist ein wegen hohen Grundwasserstandes innerhalb des Stadtgebietes künstlich angelegter und der Entwässerung dienender Arm der Havel . Zwischen dem Ende der 1960er und Ende der 1990er war er zurückgebaut verfüllt überbaut worden. Die Rekonstruktion ist umstritten.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • alljährliche Schlössernacht in den verschiedenen Schlössern Stadt
  • Potsdamer Tanztage
  • Theaterfestival UNIDRAM

Sport

Fußball Sonstiges
  • Olympiastützpunkt (in Verbindung mit der Sportschule

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Potsdam hat folgenden Personen Ehrenbürgerrecht verliehen (Auflistung chronologisch nach Verleihungsjahr):

  • 1822 : Deesen Verwalter des Königlichen Schauspielhauses
  • 1833 : Eugen von Puttkamer Stadtkommandant und Generalmajor
  • 1834 : Decker Justizrat
  • 1835 : Magnus Friedrich von Bassewitz Regierungspräsident
  • 1838 : Joachim von Ribbentrop Präsident der Oberrechnungskammer
  • 1839 : Wilhelm von Türk Regierungs- und Schulrat
  • 1840 : Flesche Polizeidirektor
  • 1843 : von Prittwitz Generalmajor
  • 1844 : Dr. Eylert Bischof und Hofprediger an Garnisonskirche
  • 1845 : Graf Henkel von Donnersmark Generalleutnant
  • 1849 : Alexander von Humboldt Wissenschaflter
  • 1856 : Graf Friedrich von Wrangel Generalfeldmarschall
  • 1863 : Dr. h.c. Heinrich Eltester Prediger und des Gustav-Adolf-Vereins in Potsdam
  • 1863 : Peter Joseph Lenné Generalgartendirektor
  • 1877 : Herter Stadtverordnetenvorsteher und Regierungsrat
  • 1877 : Gobbin 4. Bürgermeister und Regierungsrat
  • 1878 : Bertheau Stadtverordneter
  • 1890 : von Stützner Präsident der Oberrechnungskammer
  • 1891 : Prof. Dr. Hermann Helmholtz Naturforscher
  • 1896 : Dr. Ludwig Wiese Oberregierungsrat
  • 1897 : Reinhold Boie Oberbürgermeister
  • 1898 : Ferdinand Koeppen Bäckermeister und Stadtverordneter
  • 1901 : August Heinrich Pusch Hofbuchhändler Stadtverordnetenvorsteher
  • 1905 : Dr. Theobald von Bethmann Hollweg Oberpräsident Provinz Brandenburg
  • 1906 : Bernhard D. Rogge Garnisonspfarrer und Feldgeistlicher
  • 1913 : August Graf zu Eulenburg Oberhof- und
  • 1921 : Hermann Bolle Hofmaurermeister
  • 1933 : Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall und Reichspräsident
  • 1933 : Dr. Felix Rosbund Stadtverordnetenvorsteher und Rechtsanwalt
  • 1955 : Prof. Willi Kurth
  • 1955 : Prof. Dr. Max Volmer
  • 1959 : Prof. Dr. Karl Förster
  • 1959 : Dr. h.c. Otto Meier
  • 1960 : W. C. Aktschurin Gardeoberst
  • 1960 : Hans Marchwitza
  • 1965 : Prof. J. F. Ludschuweit
  • 1965 : Prof. Otto Nagel
  • 1970 : Prof. Werner Nerlich
  • 1973 : W. M. Scharow General
  • 1973 : Fritz Neidhardt
  • 1991 : Prof. Dr. Ing. Friedrich Mielke
  • 2001 : Prof. Dr. Hans-Joachim Giersberg
  • 2003 : Siegward Sprotte

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Potsdam geboren nach Geburtstag). Ob die Personen später in ihren Wirkungskreis hatten oder nicht ist dabei

  • 1770 3. August Friedrich Wilhelm III. † 7. Juni 1840 in Berlin von Preußen 1797-1840
  • 1831 18. Oktober Friedrich I. bzw. Friedrich III. † 15. Juni in Potsdam Kaiser des Deutschen Reichs und von Preußen 1888
  • 1834 16. Februar Ernst Haeckel † 9. August 1919 in Jena Philosoph
  • 1859 27. Januar Wilhelm II. † 4. Juni 1941 in Doorn/Niederlande des Deutschen Reichs und König von Preußen
  • 1872 4. November Max Wilhelm August Heldt † 27. 1933 in Dresden Ministerpräsident von Sachsen 1924-29
  • 1901 21. Oktober Margarete Buber-Neumann † 6. November 1989 Frankfurt am Main Schriftstellerin ("Als Gefangene bei und Stalin" "Von Potsdam nach Moskau")
  • 1928 29. August Klaus Bölling Chef des Presse- u. der Bundesregierung sowie Regierungssprecher (1974-1980 und 1982) der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in der (1981-1982)
  • 1934 2. September Hilla Becher Fotografin (zusammen mit ihrem Bernhard Becher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen; Hauptarbeiten: Wassertürme)
  • 1943 25. November Wolff-Ekkehardt Stein Komponist ("Sun of Jamaica")
  • 1944 18. November Wolfgang Joop Modedesigner
  • 1946 29. Oktober Oliver Bendt alias Jürgen Koch Schauspieler Sänger ("Amarillo" "Mein Lied für Maria")

Weblinks

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Bücher zum Thema Potsdam

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