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Prälatur Schneidemühl


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Die Prälatur Schneidemühl entstand aufgrund der nach dem 1. Weltkrieg und der damit verbundenen neuen Grenzziehung 1919 . Es handelte sich bei ihr um der nun polnischen Bistümer Posen und Kulm.

1920 ernannte der Erzbischof von Posen für die 5 Dekanate 45 Pfarreien und 80.000-100.000 Katholiken einen Delegaten den Vollmachten eines Generalvikars während der Bischof von Kulm eine der betroffenen 3 Dekanate mit etwa 40.000 Katholiken verweigerte. Trotz Entscheidung führte der Heilige Stuhl diese im 1922 an den in Tütz sitzenden Delegaten vereinigte die Gebiete der beiden Diözesen 1923 einer selbständigen Apostolischen Administratur welche 7.695 km² 332.443 Einwohnern zählte.

Aufgrund des 1929 entstandenen Konkordates wurde Schneidemühl 1930 zu einer Prälatur im Verband der Diözesen erhoben deren Inhaber jedoch nicht die empfangen sollte. Auch der Hauptsitz wurde in Zusammenhang 1926 von Tütz nach Schneidemühl verlegt wo Prälat die Leitung der Pfarrei übernahm.

Das Gebiet der neuen Diözese war in 4 Inseln getrennt welche schlecht zu waren. Konnte die Apostolische Administratur noch nicht eine wirkliche Verwaltung verfügen so wurde seit ein aus 5 Personen bestehendes Konsistorium ein und ein Offizialat geschaffen. In diesem Jahr die Prälatur 74 Pfarreien und 123 Priester.

Mit der Flucht der deutschen Bevölkerung infolge des 2. Weltkrieges eintrat gelangte auch der Prälat nach wo er 1953 verstarb. Wenn de facto die Leitung Diözese auch an die polnischen Diözesn gelangte wählte das Konsistorium doch 1953 und 1964 einen Kapitularvikaren für Schneidemühl welchen der Heilige Stuhl jeweils bestätigte.

Mit der Neuordnung der polnischen Diözesen 1972 gelangte das Gebiet Schneidemühls an die Gorzów und Koszalin womit seine Existenz auch beendet wurde.



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