Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 20. Januar 2020 

Philosophiae Naturalis Principia Mathematica


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Philosophiae Naturalis Principia Mathematica oft auch Principia Mathematica oder einfach Principia genannt ist das Hauptwerk von Isaac Newton . Der lateinische Titel bedeutet übersetzt Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie .

Die Principia wurde 1686 erstmals als Manuscript der Royal Society vorgelegt und am 5. Juli 1687 veröffentlicht. Von Edmund Halley welcher der Initiator des Werkes war auch die Erstausgabe besorgte immer wieder ermuntert Newton eines der größten astronomischen Bücher aller

Er leitet darin das Gesetz der ab und leitete daraus die Keplerschen Gesetze der Planetenbahnen ab. Das analytische Kraftgesetz Gravitation wurde zu seiner Zeit auch bereits Christopher Wren vermutet und ausgesprochen der erste Beweis aber auf Newton zurück welchen es sehr wenn von Prioritäten ohne die zugehörigen Ableitungen Rede war. Immer wieder zitiert allerdings in Jahrhundert nur von einer Handvoll Leute gelesen von noch weniger verstanden ist die Lektüre heute noch eine Herausforderung für jeden Adepten Astronomie und Physik . Dies auch darum weil das Werk Latein verfasst wurde und intensiv auf der von den Kegelschnitten aufbaut welche heute kaum mehr und im Stile des Descartes und nicht des Appolonius von Pergä wird.

Es lohnt sich das heute unbezahlbare der Erstauflage zu studieren. Wer dahin gelangt erkennen daß Newton einen Beweis darum nicht sein Buch aufnahm weil dieser die Gravitationstheorie diskreditiert hätte kann ermessen welch ein Kopf Mann war.

Laplace welcher diesen einzigen wunden Punkt des hundert Jahre nach dem Erscheinen des Werkes hatte soviel Respekt vor Newton dass auch schwieg.

Im 18. Jahrhundert verfasste die Marquise du Châtelet eine von Voltaire gemeinsam mit Alexis-Claude Clairaut dem großen Astronomen und Mathematiker eine ins Französische welche mit sehr guten und moderne Integralrechnung benützenden Kommentaren versehen war was die der strikt geometrischen Fassung des Originales stark und den Interessierten näherbrachte.

Es war auch Voltaire welcher die Apfelgeschichte in Umlauf brachte und es waren die Franzosen welche Newtons Theorien die durchaus bei allen Zeitgenossen Zustimmung fanden von Anbeginn gründlich verwendeten.

Leibniz und Huygens zwei große Wissenschaftler von Format waren blieben bis zu ihrem Tod skeptisch.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts übersetzte Wolfers das Buch ins Deutsche. ist trotz mancher Mängel immer noch erhältlich preiswert.

Die Herausgabe des Newtonschen Gesamtwerkes unter in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts machte die Principia Mathematica wiederum dem Leser im Original zugänglich.

Mathematiker und Astronomen von Rang haben Newton Euler und Laplace studiert und tun dies auch heute zu Recht.

Denn wer schwimmen will muss zu Flüssen gehen oder:

De fontibus non est disputandum.



Bücher zum Thema Philosophiae Naturalis Principia Mathematica

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Principia_mathematica.html">Philosophiae Naturalis Principia Mathematica </a>