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Professor


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Professor (von lat. profiteri öffentlich bekennen vortragen) ist die Berufsbezeichnung Dienstbezeichnung) eines in der Regel beamteten Lehrers an einer Hochschule (auch: Hochschullehrer ). Im veralteten Sprachgebrauch oder außerhalb Deutschlands z.B. in Österreich oder der Schweiz ) wird auch ein Lehrer an einer Schule als Professor bezeichnet. Im Fall der und der außerplanmäßigen Professur handelt es sich einen Titel . Der Unterschied besteht vor allem darin der Titel erhalten bleibt auch wenn der nicht mehr ausgeübt wird (man kann ihn aberkennen oder niederlegen) während die Berufs- oder bei Aufgabe der Tätigkeit nicht mehr weiter

Inhaltsverzeichnis

Professoren in Deutschland

In Deutschland unterscheidet man an Universitäten:

  • (in der Regel beamtete) Universitätsprofessoren (Berufs- oder Dienstbezeichnung);
  • Honorarprofessoren (von lat. honorarius 'ehrenhalber'): das sind nebenamtliche Hochschullehrer die außerhalb einer Hochschule tätig sind. Es handelt hier um einen Titel der im Zusammenhang einer Lehrtätigkeit aufgrund besonderer Qualifikationen und Verdienste wird. Entgegen landläufiger Annahmen erhält der Honorarprofessor unbedingt ein Honorar für seine Lehrtätigkeit.
  • außerplanmäßige (apl.) Professoren : das sind Professoren die ebenfalls keine (nach dem Stellenplan) inne haben und dennoch Hochschullehrer (zum Teil unentgeltlich als Privatdozenten ) tätig sind. Es handelt sich um Titel der in der Regel an verdiente verliehen wird.
  • auf Zeit beamtete oder angestellte Juniorprofessoren (Dienstbezeichnung): das sind Nachwuchswissenschaftler die sich Berufung auf eine Professur qualifizieren sollen.
  • Professor h.c. (Abk. für lat. honoris causa 'ehrenhalber'). Dieser Titel wird für besondere künstlerische oder politische Verdienste verliehen.

Universitätsprofessoren die einen Lehrstuhl innehaben d.h. ein Fach in voller vertreten und in der Regel über eine ( Institut einer Fakultät Labor Mitarbeiter usw.) verfügen werden in Sprachgebrauch als ordentliche Professoren oder Ordinarien bezeichnet.

Darüber hinaus gibt es:

  • Professoren an Fachhochschulen Kunsthochschulen und Berufsakademien(Berufs- oder

Einstellungsvoraussetzungen

Eine Voraussetzung zur Berufung als Universitätsprofessor bis Ende des 20. Jahrhunderts in der die Habilitation oder eine gleichwertige herausragende wissenschaftliche Leistung; wissenschaftlichen Hochschulen ist in der Mehrzahl der zumindest die Promotion erforderlich.

Für die Berufung an Fachhochschulen wird die Promotion und in der Regel eine fünfjährige Berufspraxis (davon drei Jahre ausserhalb der erwartet.

In Deutschland sind die Einstellungsvoraussetzungen sowie dienstrechtlichen Verpflichtungen der Professoren im Hochschulrahmengesetz (HRG) in den Landeshochschulgesetzen geregelt. In Bayern gibt zudem ein eigenes Hochschullehrergesetz.

Die Besoldung von beamteten Professoren an Hochschulen erfolgt nach der C-Besoldung die die nach C2 C3 und C4 unterscheidet wobei Eingruppierung nach C4 der höchsten Stufe eines Universitätsprofessors" entspricht. Bei Neueinstellungen kommt ab etwa die W-Besoldung zur Geltung.

Beispiele

  • Prof. Dr. rer. nat. habil. Erika Müller
  • Prof. Dr. rer. pol. Werner Wiesel

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