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Prora


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Das KDF -Bad Prora liegt im Nordosten Deutschlands auf der Rügen und ist ein Beispiel für Architektur im Nationalsozialismus .

Bild entlang eines Gebäudes von Prora fotografiert

Geschichte

Während der Zeit des Dritten Reiches sollte nach den Plänen von Clemens ( 1886 - 1969 ) in Prora ein "Kraft durch Freude"-Ferienheim für 20.000 Menschen entstehen. Dem Arbeiter sollte ermöglicht werden an der See seinen Urlaub verbringen. Es wurde zwar in Betrieb genommen nie zu Ende gebaut. 1937 wurde der Gesamtentwurf der Anlage auf Weltausstellung in Paris mit dem Architektur Grand Prix ausgeszeichnet.

Zu DDR -Zeiten wurde das Areal von der NVA genutzt und war zugleich Sperrgebiet.

Nach der Wende von 1989 / 90 übernahm die Bundeswehr das Gelände. Bis Ende 1992 verließ das Militär Prora und seit 1993 ist die Anlage öffentlich zugänglich. Seit 10 Jahren versucht die Bundesvermögensverwaltung mangels eines eigenen Nutzungskonzepts die unter Denkmalschutz stehende etwa 5 km lange Anlage oder in Teilen zu verkaufen. Die Bauten und sind dem Vandalismus preisgegeben außer jenen etwa 20% die Privatinitiative genutzt und erhalten werden.

Heute gibt es dort - in Mitte" also Block 3 und dem Querbau Ruinen und der Kaianlage - die "Museumsmeile mit einem NS-KdF-Museum ("Museum Prora") NVA-Museum Rügen-Museum Bildergalerie Rügenfreunde Museum-Freundschaften ein Wiener Kaffeehaus sowie "One World Camp Youth Hostel" mit äußerst Übernachtungsmöglichkeiten. Im August 2003 fand hier ein Wochenend-Sommerfest mit rund internationalen Teilnehmern statt.

Kreise dieser Privatinitiativen entwickelten die Vision die Blöcke 1 2 4 und mit dem schon genutzten "Prora Mitte" nach nach zu einem einzigartigen Jugendbegegnungszentrum für bis 30.000 Teilnehmer auszubauen: "Ausgebaut und betrieben durch Jugendlicher. Dabei entstehen gleich Lehrstellen in großer Ausbildung im Verbund mit örtlichen Betrieben und wie vielerorts in Deutschland bereits erfolgreich praktiziert in handwerklichen und kaufmännischen Berufen." (Zitat aus Wernicke und Uwe Schwartz: "Der Koloss von auf Rügen" Prora 2003 ISBN 3-7845-4900-4 S. 132) [1]

Panorama eines Blocks des Riesenkomplexes

Kurios

Auf der einen Seite der Anlage noch Ruinen. Es wurde nach dem Krieg den Russen versucht diese aus Stahlbeton gebauten Gebäude zu sprengen aber es nicht ganz und die Reste sind zu Touristenattraktion geworden.

Weblinks

http://www.museum-prora.de/

Die Geschichte der Anlage



Bücher zum Thema Prora

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