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Pseudo-Areopagitische Schriften


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Mit Pseudo-Areopagitsiche Schriften werden Schriften vom Ende des 5. Jahrhunderts und Anfang des 6. Jahrhunderts datiert. Sie umfassen folgende Titel:

  • De caelesti hierarchia

  • De ecclesiastica hierarchia

  • De divinis nominibus

  • De mystica Theologia

und 10 Briefe. Als Verfasser galt Dionysius Areopagita (ein Pseudonym) sachlich aber weisen sie den zur athenischen Schule des Neuplatonismus gehörenden Proklos (Philosoph).

Dem Inhalt nach sind sie eine von Neuplatonismus und Pantheismus . Nach der religiösen Seite hin wird positiver und negativer Theologie unterschieden. Sie gehörten den hervorragenden geistigen Quellen des Mittelalters und mehrfach übersetzt und kommentiert und zwar von

  • Johannes Sarazenus

Ihr Einfluß ist bei den bedeutendsten des Mittelalters - so Albertus Magnus Thomas von Aquin und später bei Nikolaus von Kues (Cusanus) feststellbar.

Vor allem wurden sie - ihrer Grundtendenz wegen - zu einem theoretischen Instrument und frühbürgerlicher Opposition in Form von Ketzermystik.



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