Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 15. November 2019 

Psychologismus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Psychologismus ist ein reduktionistischer Standpunkt im Hinblick auf das Verhältnis Psychologie und Logik : Danach sind Gedanken niemals wahr oder falsch sondern immer nur auf Motivationen zurückzuführen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts haben sich sowohl Psychologen als auch für den Psychologismus ausgesprochen. Vor allem im der experimentellen Psychologie einerseits der Lebensphilosophie andererseits.

Bereits im 18. Jahrhundert hatte der Empirist David Hume etwa den Gedanken der Kausalität als bloße Denkgewohnheit betrachtet. Der ähnlich Utilitarismus besonders John Stuart Mills "System der deduktiven und induktiven Logik" 1843 eröffnete dann die Diskussion der psychologistischen

Zeitgenössische Gegner des Psychologismus waren vor die Neukantianer mit ihrem Apriorismus . Noch stärker war die Gegenargumentation Gottlob Freges der den Unterschied von subjektivem Vollzug des Denkens und objektivem Gehalt des Gedankens präzisierte - daher Logizismus . Angeregt durch Frege unternahm Edmund Husserl in seinen "Logischen Untersuchungen" eine "Widerlegung Psychologismus" ( ISBN 3-15-008084-3 ) die in seine Phänomenologie einmündete.




Bücher zum Thema Psychologismus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Psychologismus.html">Psychologismus </a>