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Puma


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Dieser Artikel befasst sich mit dem Tier andere Bedeutungen unter Puma (Begriffsklärung) .
Puma

Puma

Systematik
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie : Katzenartige (Feloidea)
Familie : Katzen (Felidae)
Unterfamilie : Felinae
Gattung : Puma
Art: Puma ( P. concolor )

Der Puma ( Puma concolor ) ist eine große Katze Nord - und Südamerikas . In seiner Heimat ist er unter Namen bekannt; für viele davon gibt es im Deutschen eine Entsprechung: Silberlöwe Berglöwe oder (von engl. cougar frz. couguar). Gelegentlich wird in den USA auch einfach als "Panther" ein Name der außerhalb der USA für große Katzen verwendet wird.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Zwar ist der Puma mit den Großkatzen ( Löwe Tiger etc.) nicht näher verwandt und wird den Kleinkatzen zugeordnet doch ist er eine größten Katzen: Seine Kopfrumpflänge beträgt im Schnitt cm (Männchen) bzw. 110 cm (Weibchen) hinzu zwischen 66 cm und 78 cm Schwanz. können 100 kg und mehr wiegen Weibchen der Regel nicht mehr als 50 kg. Fell ist kurz dicht und in der sehr variabel. Am häufigsten sind gelbliche oder Pumas; das Kinn und die Brust sind diesen immer weißlich. Selten kommen auch ganz Pumas vor ( Melanismus ). Neugeborene Pumas sind beigefarben und kräftig die Fleckenzeichnung verblasst noch während des ersten Nur die Schwanzspitze bleibt auch beim ausgewachsenen schwarz. Die Tiere geben zahlreiche Laute von anders aber als die Großkatzen keine Brülllaute.

Pumas erreichen in der Wildnis ein von achtzehn bis zwanzig Jahren.

Verbreitung

Pumas

Pumas waren früher über ganz Nord- Südamerika verbreitet. Kein anderes Säugetier des amerikanischen hatte eine ähnlich weite Verbreitung; sie reichte Süden Kanadas über Mittelamerika bis ins südliche Patagonien . Heute ist der Bestand stark ausgedünnt auf von Menschen schwach besiedelte Gebiete reduziert. den USA überlebten Pumas die Ausrottungswellen nur in Rocky Mountains in den Wüsten und Halbwüsten des und in den Everglades -Sümpfen Floridas . Durch Schutzmaßnahmen hat sich das Verbreitungsgebiet ausgedehnt und in manchen Regionen des US-amerikanischen scheuen Pumas auch die Nähe von Städten mehr.

Pumas sind in nahezu allen Habitaten finden; die Prärie boreale gemäßigte und tropische Wälder Halbwüsten Hochgebirge gehören allesamt zu den Lebensräumen dieser

Lebensweise

Ernährung

Pumas erbeuten Säugetiere nahezu aller Größen. Nordamerika zählen Elche Hirsche und Rentiere zu den Beutetieren des Pumas aber Mäuse Ratten Erdhörnchen Skunks Waschbären Biber und Opossums sowie Schafe und junge Rinder . Auch andere Raubtiere wie Kojoten und Rotluchse können vom Puma überwältigt werden. Neben frisst der Puma auch Vögel und in Gegenden Fische ist jedoch kein Aasfresser.

Um ein größeres Beutetier zu erlegen sich der Puma zunächst heran. Aus kurzer springt er dem Tier auf dem Rücken bricht ihm mit einem kräftigen Biss in Hals das Genick.

Der Puma ist eine scheue Katze menschliche Nähe für gewöhnlich meidet. Trotzdem kommt gelegentlich zu Angriffen auf Menschen. In den soll es jährlich etwa vier solcher Vorfälle Opfer der Attacken sind meistens Kinder.

Puma

Pumas selbst haben außer dem Menschen Feinde zu fürchten. Lediglich Wölfe und Bären gelegentlich junge oder kranke Pumas erbeuten.

Fortpflanzung

Als Einzelgänger kommen Pumas nur zur die häufig aber nicht ausschließlich zwischen November Juni liegt für maximal sechs Tage zusammen das Männchen das Weibchen einige Wochen vor Geburt der Jungen wieder verlässt. Die Tragzeit etwa drei Monate. Ein Wurf hat zwischen und sechs in der Regel aber zwei drei Junge. Das Geburtsgewicht liegt zwischen 230 450 Gramm die Größe der Neugeborenen 20 30 cm. Die Jungen nehmen nach etwa bis sieben Wochen feste Nahrung auf und sich etwa nach 20 Monaten von der

Gefährdung und Bedeutung für den Menschen

Obwohl unter Artenschutz wird der Puma von manchen Bauern gejagt die um ihre fürchten. Die Art als Ganzes gilt allerdings als gefährdet. Der Puma flieht meistens vor Menschen. Nur in Ausnahmefälle greift er Erwachsene

Bei den Indianern war der Puma hoch geachtet. Ihm Eigenschaften wie Führerschaft Kraft Findigkeit Treue Engagement Mut zugeschrieben.

Die weißen Kolonisten in Nordamerika bekämpften Puma. Sie wollten nicht nur ihr Vieh ihm schützen sondern jagten ihn auch der Trophäe wegen.

Ein nordamerikanisches Indianervolk die Irokesisch sprechenden Erie tragen ihren Namen der als Kurzform Erielhonan zu deutsch Langer Schwanz gedeutet wird wohl nach dem Puma. waren bei den Franzosen daher auch als Nation du Chat zu deutsch Volk der Katze bekannt.

Unterarten

24 Unterarten des Puma werden unterschieden. davon gelten als ausgestorben; sie waren im Nordamerika beheimatet. Als besonders bedroht gilt der ( P. c. coryi ) der in den Everglades -Sümpfen die Ausrottungswellen überlebt hat. Die Rettung intensiv rot gefärbten kleinen Unterart des Pumas derzeit eines der Hauptziele örtlicher Naturschutzorganisationen.

Literatur

  • D. E. Brown H. G. Shaw Soul Among Lions: The Cougar As Peaceful Univ. of Arizona Press 2000 ISBN 0816520844
  • R. H. Busch The Cougar Almanac The Lyons Press 1996 ISBN 1558214038
  • H. P. Danz Cougar! Ohio Univ. Press 1999 ISBN 0804010145
  • J. Kobalenko T. Kitchin W. Hurst Forest Cats of North America Firefly Books 1997 ISBN 1552091724
  • R. M. Nowak Walker's Mammals of the World Vol. 1 John Hopkins University Press S. 818f

Weblinks

  

  
  



Bücher zum Thema Puma

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