Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 19. Juli 2019 

Pumpe


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Die Pumpe ist eine Fluidenergiemaschine zum Bewegen oder Fördern von Flüssigkeiten Gasen. Dem Medium wird Strömungsenergie in Form Druck hinzugefügt. Eine Pumpe arbeitet demnach als Es wird mechanische Antriebsleistung in Strömungsleistung gewandelt.

Pumpen kann man grundsätzlich nach ihrem einteilen: In Strömungsmaschinen und Verdrängungspumpen. Strömungsmaschinen zeichnen sich durch kontinuierliche Durchströmung und Strömungsumlenkung aus. Auch Turbinen zu den Strömungsmaschinen. Hier ist aber die der Energiewandlung genau anders herum dem strömendem wird Leistung entzogen und diese in mechanische gewandelt. Pumpen die nach dem Strömungsmaschinenprinzip funktioneren unter anderem Kreiselpumpen und Schiffspropeller. Diese fördern Flüssigkeiten. Verdichter und Flugzeugpropeller fördern Gase. Vom Verdichter spricht erst wenn das Medium bei der Förderung komprimiert wird. Dies geschieht erst bei höheren so ca. ab 65 m/s. Bei geringen kann man ein zu förderndes Gas als inkompressibel betrachten. Dann spricht man von Gebläsen.

Im Gegensatz dazu fördern Verdrängerpumpen instationär. Pumpen die nach dem Verdrängerprinzip arbeiten sind Fördern diese gasförmige Medien bezeichnet man sie Kompressoren. Ein sehr wichtiger Vertreter der Verdrängerpumpen nichttechnischer Natur: Das Herz . Ein Meisterwerk der Evolution. Es schlägt über Jahrzehnte hinweg. Das Herz fördert ca. Liter Blut in der Minute.

Eine sehr wichtige Charakteristik von Verdrängerpumpen dass sie beliebig viel Druck in Abhängigkeit Leistungszufuhr aufbauen können sofern es sich um Strömungsmedien handelt. Flüssigkeiten sind in der Regel inkompressibel. Das kann verhängnisvoll werden wenn die am Druckstutzen der Pumpe stark gedrosselt oder blockiert wird. In dem Fall wird entweder Antrieb blockieren die Pumpe ihre mechanische Festigkeit oder der Druck in der Druckleitung zerstörerische annehmen. Dieses Dilemma existiert auch im menschlichen Wenn die Blutgefäße durch Ablagerungen oder Verengungen immer höheren Strömungswiderstand aufbauen wird sich dadurch Blutdruck erhöhen. Das belastet auf Dauer das selbst aber auch die Gefäßwände. Totalschaden droht ein Gefäß platzt und daraufhin bestimmte Gebiete Gehirn nicht mehr versorgt werden können. Mediziner sprechen hier von einem Schlaganfall .

Pumpen die nach dem Strömungsmaschinenprinzip funktionieren bei Drosselung der Druckleitung keinen beliebig hohen auf. Der Maximaldruck ist also begrenzt. In Einsatzgebieten wie in Atomkraftwerken sollten daher grundsätzlich Verdrängungspumpen zur Förderung von Kühlmedien eingesetzt werden. sie gegen einen geschlossenen Schieber kann das Schäden nach sich ziehen. Die Leitung oder Pumpe kann ausfallen und erst nach Reparatur in Betrieb genommen werden. Das kann schlimmste nach sich ziehen.

Die ersten Formen technischer Pumpen waren muskel - oder wasserbetriebene Schöpfwerke zur Land bewässerung . Die Archimedische Schraube wurde von Archimedes etwa 300 v. Chr. konstruiert.

Pumpen werden unterschieden nach ihrem Einsatz:

  • Wasserpumpe
  • Feuerlöschpumpe
  • Luftpumpe
  • Ölpumpe
  • Benzinpumpe
  • Säurepumpe
  • Blutpumpe (neben dem Herzen gibt es auch Ausführungen)
  • Vakuumpumpe

und nach ihrer Funktionsweise:


weiter wird unterschieden zwischen:

  • Saugpumpe
und
  • Druckpumpe



Bücher zum Thema Pumpe

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Pumpe.html">Pumpe </a>