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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 22. August 2019 

Pythagoräische Stimmung


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Die pythagoräische Stimmung (siehe Pythagoras von Samos ) hat gegenüber der reinen Stimmung den Vorteil dass sie relativ viele mit gleicher Klangqualität zu spielen erlaubt jedoch Unterschied zur gleichstufigen Stimmung viele reine Intervalle enthält. Erreicht wird dadurch dass man die Töne gemäß dem Quintenzirkel nach Quinten stimmt:

Beispiel für C-Dur:

Stimmt man einfach reine Quinten ein man die Töne:

.... F - Quinte - C - Quinte - G - Quinte - D - Quinte - A - Quinte - E - Quinte - H ....

Ordnet man diese diatonisch an ergibt sich folgende Tonleiter:

C D E F G A H C
1 9/8 81/64 4/3 3/2 27/16 243/128 2
Ganzton Ganzton Limma Ganzton Ganzton Ganzton Limma
9:8 9:8 256:243 9:8 9:8 9:8 256:243

Dadurch sind zwar die Quinten rein Terzen im Vergleich zur reinen Terz (5:4=80:64) sich aus der aus der Obertonreihe ergibt jedoch zu groß und dadurch klingend.



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