Die Querflöte war im 11. Jahrhundert als Querpfeife Schwegelpfeife bekannt. Um 1750 (etwa zur Zeit verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Früher meist aus Holz gefertigt wird das Instrument heute fast aus Metall vor allem Neusilber Silber Messing aber auch aus Gold und als aus Titan Edelstahl oder Karbon hergestellt. Auch Holzquerflöten sind wieder beliebter als vor einigen Jahren. Die gehört zu den Holzblasinstrumenten .
Sie wird in drei Teile zerlegt: Mittelstück und Fußstück
Man unterscheidet außerdem Flöten:
mit einem geraden Kopfstück und
mit einem gebogenen Kopfstück
Gebogene Kopfstücke verwendet man als Lernhilfe Kinder- oder bei Alt- Tenor- und Bassflöten. ist das Instrument einfacher zu greifen.
Bei den Klappensystemen am Mittelstück unterscheidet ebenfalls zwei Bauweisen:
geschlossene Klappen: die Finger betätigen sie.
offene Klappen (heute fälschlich auch als Ringklappen die Finger verschließen das Loch und betätigen Klappen.
Dies hat den Vorteil dass der die Luftgeschwindigkeit in den Fingerspitzen spürt und so besser korrigieren kann. Zudem verlangt ein mit offenen Klappen eine genauere Fingertechnik was für ein exakteres Flötenspiel nötig ist. Die sind ebenfalls sehr viel flexibler. (Auf einer mit geschlossenen Klappen gibt es nur gut verschiedene Griffe während es auf einer Ringklappenflöte 1000 verschiedene Möglichkeiten gibt)
Auch beim Fußstück sind zwei Bauweisen
Flöten mit einem C-Fuß und
Flöten mit einem H-Fuß
Bei Flöten mit einem C-Fuß ist tiefstmögliche Ton das c’. Bei Flöten mit einem wiederum kann man noch einen Halbton tiefer spielen also bis zum h.
In den Klappen sind so genannte eingebaut. Diese bestehen aus elastischem Material (aus Karton einer Schicht Filz und so genannter (hauchdünner Schafsdarm)) und haben die Aufgabe die luftdicht zu verschließen. Die Polster sind ein empfindlicher Teil der Querflöte darum sollte man nie mit den Fingern oder dem Putztuch ebenso sollte man es vermeiden die Flöte Silberputzmitteln zu säubern da dabei die empfindlichen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Flöte eine feine Mechanik die mit Öl versorgt nachgestellt werden muss. Die Polster werden wenn abgenutzt sind ausgetauscht. Man sollte eine Querflöte zu lange zusammengesetzt liegen lassen da sie verstaubt oder gar rostet. Ebenfalls ungünstig ist das Instrument bei offenem Fenster in der oder auf der Heizung liegen zu lassen die Haut der Polster ("Fischhaut") auf Temperatur- Feuchtigkeitsschwankungen reagiert.
Das früheste eindeutige Bild einer Querflöte sich auf einem etruskischen Relief in Perusa. Es stammt aus zweiten oder ersten Jahrhundert vor Christus. Das wurde damals nach links gehalten erst in Illustration eines Gedichts aus dem elften Jahrhundert eine Darstellung einer nach rechts gespielten Flöte
Die Renaissance -Flöten wurden einteilig mit zylindrischer Bohrung gebaut. gab insgesamt 6 Löcher jedoch keines davon den Daumen. Diese waren relativ klein (ca. mm); das Mundloch wurde kreisrund gebohrt. Mit üblichen Anordnung der Tonlöcher konnten noch keine oder Molltonleitern gespielt werden sondern nur die Hexachorde.
Im Barock -Zeitalter waren die Flöten bereits drei- bis Die Bohrung war konisch d. h. das Kopfstück dicker als der Fuß. Zum Anpassen der die von Ort zu Ort variierte verfügte Instrument über mehrere austauschbare Mittelstücke. Die sechs ermöglichten inzwischen das Spiel von Dur- und (günstigste Tonarten: D-Dur und h-moll). Der Tonumfang vom d’ bis zum a’’’ wobei Quantz e’’’ als den höchsten brauchbaren Ton bezeichnete. wiesen die Traversflöten eine Klappe auf um das dis’ spielen zu können. Mit Einführung temperierten Stimmung und zur Erleichterung der Griffweisen wurde Laufe der Zeit immer mehr Klappen eingeführt.
Dem Instrumentenbauer Theobald Böhm hat die Querflöte ihre heutige Form zylindrisch) zu verdanken. Um 1850 entwickelte dieser chromatisches Klappensystem welches die Anbringung der Tonlöcher nach akustischen Gesichtspunkten ohne Rücksicht auf die ermöglichte. (Böhmflöte) Dieses System wurde übrigens auch andere Holzblasinstrumente (z.B. Klarinette) übertragen.
Neben Silber und Gold sind heute den Flötenbau folgende Materialien gebräuchlich: vergoldetes Silber Neusilber (Legierung aus Kupfer Zink und Nickel) Palladium Titan Karbon Messing Edelstahl und Holz.