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Römisch-Deutscher Kaiser


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Der Römisch-Deutsche Kaiser war der Herrscher des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation .

Das Heilige Römische Reich war im Jahrhundert ein Zusammenschluss von Herzögen. Meist wurde jeweils mächtigste zum König erhoben wobei ein meist Vorrang hatte. Durch die Krönung wurde höhere Rang des neuen Königs gegenüber den deutlich gemacht. Nach Wahl und Krönung musste neue König einen Reichstag einberufen auf dem die hohen Adligen einen Lehenseid schworen. Dieses zwischen Lehensherr und Vasall waren die wichtigste Grundlage mittelalterlichen Personenverbandstaates. Ein Herzog der den Lehenseid leistete meist weil er selbst Anspruch auf Titel erhob musste mit militärischer Gewalt dazu werden.

Wenn das Reich dann befriedet war der König nach Rom ziehen um sich durch den Papst zum Kaiser krönen zu Da die Stellung des Papstes im frühen Mittelalter oft prekär war auch er sich nicht gegen konkurrierende Kandidaten konnte oder weil der römische Stadtadel gegen rebellierte musste der König oft erst einen durchsetzen bevor er gekrönt werden konnte. Unter daraus leiten sich die Ansprüche des Kaisers Beschützer der Kirche her.

Die nächste wichtige Aufgabe des Kaisers die Heidenmission was im frühen Mittelalter Zwangschristianisierung Eroberungen unter den slawischen Völkern aber auch Einrichtung von Bistümern im östlichen Europa bedeutete.

Außerdem war der Kaiser Herr über Reichskirche und konnte bis zum Investiturstreit die Bischöfe alleine einsetzen danach kam auf die aktuelle Machtkonstellation an wer seinen durchsetzen konnte der Kaiser oder der Papst.

Im Spätmittelalter wurde die Stellung des verrechtlicht und der Titel wurde auch ohne in Rom vergeben. In der Goldenen Bulle wurden die Personen die den Kaiser die sogenannten Kurfürsten festgelegt: die Bischöfe von Köln Mainz Trier der König von Böhmen der Pfalzgraf Rhein der Herzog von Sachsen und der von Brandenburg.

In dieser Zeit verlor die Stellung Kaisers rapide an Bedeutung. Die deutschen Fürsten immer mehr Land das sie als Lehen hatten in erblichen Eigenbesitz umwandeln. Damit wurde Stellung vom Kaiser unabhängiger. Gleichzeitig intensivierten sie ihren Territorien ihre Herrschaft erließen Gesetze erhoben Steuern Zölle und organisierten das Staatsleben. Versuche diese auch im Reich durchzuführen blieben im Ansatz Das lag teilweise auch daran dass der ebenfalls ein deutscher Fürst war der seine auch dazu benutzte sein eigenes Territorium zu

In der Neuzeit blieb der Kaisertitel Haus Habsburg im Kurfürstenkollegium aber gab es noch zur Zeit Napoleons Verschiebungen.



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