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Rückenmark


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Das Rückenmark (Medulla spinalis) ist der Teil des Nervensystems der innerhalb der Wirbelsäule verläuft.

Anatomie

Hier sind die Nervenfasern und die Perikaryen der afferenten und efferenten Nervenzellen des ZNS angesiedelt.

Das Rückenmark ist segmental aufgebaut.

Bei einem Schnitt durch das Rückenmark eine schmetterlingsähnliche graue Form auf die außen einer weißen Substanz umgeben ist. Die weiße besteht aus den Fortsätzen ( Axone und Dendriten ). Die graue Substanz enthält die Perikayen Rückenmarksneurone. Hier sind auch die Interneurone zu die direkt Verbindungen und Beeinflussung zwischen einzelnen ermöglichen.

Während des Wachstums des Menschen wächst Wirbelsäule schneller als das Rückenmark sodass das auf Höhe des 1. Lenden wirbel endet die zugehörigen Nervenfasern aber trotzdem kaudal aus dem Rückenmarkskanal austreten.

Dieser Umstand erlaubt eine Lumbalpunktion bei Liquor zu dignostischen Zwecken aus dem Rückenmarkskanal wird ohne bleibende Schäden hervorzurufen.

Schäden des Rückenmarks

Schäden des Rückenmarks können durch Druck Durchtrennung (Querschnittslähmung) Entzündungen Durchblutungsstörungen oder degenerative Prozesse werden.

Eine Durchtrennung des Rückenmarks ist nach medizinischen Kenntnisstand irreperabel.

Fehlbildungen des Rückenmarks

z.B. spina bifida (offener Rücken) Diastomatomyelie (Rückenmarksspaltung) haben oft Folgen.


Bitte beachten: Hinweis Gesundheitsthemen



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