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Radon


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Radon ist ein chemisches Element . Sein Symbol ist "Rn" seine Ordnungszahl 86. Im Periodensystem der Elemente findet man es unter Edelgasen .

Alle Isotope des Radon sind radioaktiv. Das stabilste ist Rn-222 mit einer Halbwertzeit von 3 Tagen. Es entsteht als Zerfallsprodukt von Radium und gilt da es schwer ist sich in schlecht belüfteten Räumen ansammeln kann Gefahr für die Gesundheit.

Eigenschaften
Astat - Radon
Xe
Rn
Uuo   
 
 

Periodensystem
Allgemein
Name Symbol Ordnungszahl Radon Rn 86
Serie Edelgase
Gruppe Periode Block 18 (VIIIA) 6 p
Dichte Mohshärte 9.73 kg/m 3 ( 273 K ) k.A.
Aussehen farblos
Atomar
Atomgewicht [222] amu
Atomradius (berechnet) k.A. (120) pm
Kovalenter Radius 145 pm
van der Waals-Radius k.A.
Elektronenkonfiguration [ Xe ]4 f 14 5 d 10 6 s 2 6p 6
e - 's pro Energieniveau 2 8 18 32 18 8
Oxidationszustände ( Oxid ) 0 (k.A.)
Kristallstruktur kubisch flächenzentriert
Physikalisch
Aggregatzustand ( Magnetismus ) gasförmig ( unmagnetisch )
Schmelzpunkt 202 K (-71° C )
Siedepunkt 211.3 K (-61.8°C)
Molares Volumen 50.50 × 10 -3 m 3 /mol
Verdampfungswärme 16.4 kJ/mol
Schmelzwärme 2.89 kJ/mol
Dampfdruck k.A.
Schallgeschwindigkeit k.A.
Verschiedenes
Elektronegativität k.A.
Spezifische Wärmekapazität 94 J/(kg*K)
Elektrische Leitfähigkeit k.A.
Wärmeleitfähigkeit 0.00364 W/(m*K)
1. Ionisierungsenergie 1037 kJ/mol
Stabilste Isotope
Isotop NH t 1/2 ZM ZE M eV ZP
211 Rn {syn.} 14.6 h Epsilon
Alpha
2.892
5.965
211 bei
211 Po
222 Rn 100% 3.824 d Alpha 5.590 218 Po
SI -Einheiten und Standardbedingungen werden benutzt
sofern nicht anders angegeben.

Inhaltsverzeichnis

Eigenschaften

Wie alle Edelgase ist Radon chemisch fast nicht reaktiv; mit Fluor reagiert es zu Radonfluorid. Es ist Raumtemperatur eines der schwersten bekannten Gase. Unter Normalbedingungen ist Radongas farblos; beim Abkühlen unter Schmelzpunkt wird es leuchtend gelb bis orange.

Anwendungen

Radon wird in der Medizin eingesetzt.

In der Hydrologie kann der Radongehalt eines Gewässers Aufschluß die Versorgung des Gewässers mit Grundwasser geben. enthält fast kein Radon und Oberflächenwasser gibt schnell an die Atmosphäre ab. Daher ist hoher Gehalt an Radon ein Anzeiger für Einfluss von Grundwasser.

Geschichte

Radon wurde 1900 erstmals von Friedrich Ernst Dorn entdeckt; nannte es "Radium Emanation" (aus Radium herausgehendes"). 1908 isolierten William Ramsay und Robert Whytlaw-Gray eine ausreichende Menge seine Dichte zu bestimmen; sie nannten es Niton nach dem lateinischen nitens leuchtend. Seit 1923 ist die Bezeichnung Radon gebräuchlich.

Vorkommen

Im Mittel findet sich in der ein Radonatom auf 10 21 Luftmoleküle. Die Quelle des Radons ist im Gestein und im Erdreich in Spuren Radium welches langsam in Radon zerfällt. Dieses dann aus den obersten Schichten in die Radon das beim Zerfall tiefergelegenen Radiums entsteht bevor es die Atmosphäre erreicht.

Aus Gestein das einen relativ hohen an Radium besitzt kann Radon ins Grundwasser Manche Heilquellen besitzen einen bedeutenden Radonanteil.

Isotope

Es sind 20 Isotope des Radon

Das stabilste Isotop ist Rn-222 das Zerfallsprodukt von des Radiumisotops Ra-226 ist besitzt eine Halbwertszeit von 823 Tagen. Es zerfällt unter Aussendung von

Radon-220 ist ein Zerfallsprodukt von Thorium ; es wird in älterer Litaratur manchmal als Thoron bezeichnet. Seine Halbwertszeit ist 55 Sekunden; es zerfällt ebenfalls unter Aussendung von

Radon-219 ist ein Zerfallsprodukt von Actinium; wird in älterer Literatur manchmal auch als bezeichnet. Seine Halbwertszeit ist 3 96 Sekunden; zerfällt ebenfalls unter Aussendung von Alphateilchen.

Vorsichtsmaßnahmen

Radon ist ein krebserregendes Gas. Es ist ein radioaktives Material muss mit entsprechenden Schutzvorrichtungen gehandhabt werden. Insbesondere einatmen von Radon ist gefährlich da die Zerfall entstehenden Alphateilchen die Lunge direkt schädigen.

Die Zerfallsprodukte des Radon sind ebenfalls Bei ihnen handelt es sich allerdings nicht Gase sondern um Feststoffe. Als Staub kann sie einatmen und permanent in der Lunge Diese Stoffe zerfallen über eine lange Zerfallskette der zuletzt Blei entsteht. Lungengewebe mit solchem wird also einer mehrfachen radioaktiven Bestrahlung ausgesetzt durch die chemischen Eigenschaften der Endprodukte belastet.

Orte an denen Radon in relativ Konzentrationen vorkommt sind neben Uran - oder Bleibergwerken auch Laboratorien in denen oder andere direkte Ausgangsprodukte des Radon gehandhabt

Weblinks



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