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Rafael Trujillo


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Rafael Leónidas Trujillo Molina (* 24. Oktober 1891 in San Cristóbal; † 30. Mai 1961 in Santo Domingo) war ein Politiker und ein Staatschef der Dominikanischen Republik .

Geboren wurde er am 24. Oktober 1891 in San Cristóbal wuchs Trujillo in Verhältnissen in seiner Heimatstadt auf. Sein Vater José Trujillo Váldez war Sargento der spanischen Armee die mit dem Wiederanschluss des Landes an Spanien die militärische Verteidigung übernahm. Seine Mutter Altagracia Julia Molina war Nachkomme eines haitianischen Offiziers während Okkupation des Landes durch Haiti von 1822 1844.

Mit 16 Jahren erhielt Trujillo eine als Telegraph die er drei Jahre ausübte. trat er als Delinquent in Erscheinung und sich zusammen mit seinem Bruder José Arismendy (genannt Petán ) des Viehraubs der Scheckfälschung und der eines Geldbetrags aus einem Postbüro schuldig. Er verurteilt und musste für einige Monate ins

Im Alter von 22 Jahren (1913) Trujillo Aminta Ledesma eine Bauerntochter aus San Cristóbal. Aus Verbindung ging ein Mädchen hervor das den Flor de Oro ( Goldblume ) erhielt.

1916 schlug er abermals eine kriminelle ein. Er führte eine Bande unter dem La 44 an die Geschäfte überfiel und wegen Gewalttätigkeit gefürchtet war. Danach ging er verschiedenen nach.

Trujillos große Stunde kam mit der US-amerikanischen Okkupation des Landes (1916-1924). Er trat in die neu gegründete Nationalgarde ein wo in der Folge eine steile Offizierskarriere einschlug 1924 bereits den Rang eines Major bekleidete. 1927 verließ Trujillo die Guardia und trat in die Brigada Nacional über er innerhalb von nur zehn Jahren vom zum General emporstieg.

Inzwischen ging Trujillos erste Ehe in Brüche. Er heiratete Bienvenida Ricardo ließ sich bald darauf aber erneut Eine dritte Ehe ging er mit María Martínez ein. Dieser Verbindung ging sein Sohn Ramfis Trujillo Martínez hervor.

Im März 1930 inszenierte Trujillo mit amerikanischer Truppen einen Putsch gegen Präsident Horacio Vásquez . Neuer Präsident wurde Rafael Estrella Ureña . Doch schon Monate später im August entmachtete er diesen und ließ sich selbst Präsidenten wählen .

Einmal an der Macht setzte Trujillo darauf diese zu halten und weiter auszubauen. gründete seine eigene Partei den Partido Dominicano verbot alle anderen politischen Gruppierungen unterdrückte demokratischen Strukturen unterband jede Opposition und freie und ließ seine vermeintlichen und reellen Gegner meist auch deren Familien) gnadenlosen und mit Härte verfolgen und umbringen.

1932 legte sich Trujillo den Titel Wohltäter des Vaterlandes ( Benefactor de la Patria ) und Vater des Neuen Vaterslandes ( Padre de la Patria Nueva ) zu. Gemeinhin ließ er sich aber mit Chef ( Jefe ) anreden. Ein Jahr später 1933 erwarb noch den Titel eines Generalissimus und 1936 ließ er die Hauptstadt Santo Domingo in Ciudad Trujillo (Stadt des Trujillo) umbenennen.

Trujillo legte großen Wert auf ein Äußeres. Er liebte prächtige (napoleonische) Uniformen Prunk barocke Gelage. Seine dunkle Haut versuchte er weißem Puder und Schminke aufzuhellen um seine (schwarze) Herkunft zu vertuschen. Trujillo war geradezu die Bevölkerung seines Landes aufzuhellen. 1937 ließ zwischen 25'000 und 27'000 schwarze Zuckerrohrarbeiter aus abmetzeln und 1938 offerierte er die Aufnahme 100'000 verfolgten Juden aus Europa (von denen aber nur ins Land kommen) die – welch Ironie Geschichte! – für seinen Rassenwahn hätten herhalten

Trujillo pflegte bis fast zum Ende Herrschaft enge und gute Beziehungen zu den Staaten von Amerika und zur katholischen Kirche Besuch bei Papst Pius XII. im Vatikan und Unterzeichnung eines Konkordats dem Heiligen Stuhl und der Dominikanischen Republik). erklärte Trujillo Deutschland Italien und Japan den Krieg.

1947 verkündete er die Tilgung aller Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland dieweil sich das auch wirtschaftlich und industriell entwickelte. Trujillo besaß Monopol über alle wirtschaftlichen Ressourcen; er dominierte Banken Radio Zeitungen die Zucker- Rum- und und generell alle Wirtschaftszweige. Ganz allgemein beherrschte das Land als private und lukrative Domäne Familie und Günstlinge. Die Kriminalität war gering herrschte Ordnung Sauberkeit Unterwürfigkeit. Trujillo ließ es nicht nehmen bei Bedarf auch in die seiner Untertanten einzugreifen eheliche Verbindungen zu arrangieren verbieten oder aufzulösen und seine sexuelle Wolllust jungen Mädchen zu befriedigen derer er sich Lust und Laune bediente und die er Wohlgefallen auch reich beschenkte. In diesem Klima totalen Beherrschung Kontrolle Gleichschaltung Unterdrückung und Demütigung genügte es allein ein geringes Missfallen des Jefe in Ungnade zu fallen.

Die selbstherrliche Tyrannei und Unberechenbarkeit des Diktators erregte zunehmend aber auch den Missmut Auslandes. Infolge sich mehrender Proteste gegen die Trujillos übergab er 1938 das Präsidentenamt an Jacinto B. Peynado ohne aber auf seine Machtbefugnisse zu 1940 wurde Manuel Jesús Troncoso de la Concha Präsident doch schon 1942 hievte Trujillo selbst wieder in das Präsidentenamt. Zehn Jahre (1952) überließ er dieses seinem Bruder Héctor Bienvenido Trujillo Molina (genannt Negro ) der aber auch nicht mehr als Strohmann des übermächtigen Jefe war.

Schon 1949 versuchten Exilstreitkräfte Trujillo zu (Invasion bei Luperón). Auch eine zweite Revolte Jahr 1959 misslang. Im Ganzen war Opposition Lande durch die massive Kontrolle und Unterdrückung schlicht unmöglich.

Persönliche Animositäten gegen den Präsidenten Venezuelas Betancourt veranlassten Trujillo 1960 gegen diesen einen zu inszenieren. Betancourt wurde bei einem öffentlichen in Caracas schwer verletzt überlebte aber das Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verhängte darauf gegen die Dominikanische Republik. Unter dem Druck dem Ausland musste Trujillos Bruder Héctor von seinem Präsidentenamt zurücktreten. Ihm folgte Joaquin Balaguer (seit 1930 in Diensten der Trujillo-Diktatur).

Am 30.5.1961 geriet Trujillo zu nächtlicher außerhalb der Hauptstadt Santo Domingo in einen und wurde erschossen. Der Tyrann war tot die beabsichtigte Beseitigung der Diktatur misslang. Die wurden verhaftet und hingerichtet (nur zweien gelang Flucht und überlebten). Das gleiche Schicksal ereilte Tausende andere Bürger die einem wahren Blutrausch Opfer fielen. Der aus Paris eilends angereiste Sohn Trujillos Ramfis der schon mit 7 Jahren zum und mit 10 Jahren zum General befördert übernahm die Macht im Lande und nahm die Hinrichtung einiger der Attentäter vor.

Doch alle Versuche des Trujillo-Clans sich der Macht zu halten erwiesen sich als Nach einer Militärrevolte im November 1961 wurde Familie auf Druck von Präsident John F. Kennedy gezwungen das Land zu verlassen. Auch zuvor bestattete Diktator wurde exhumiert außer Landes und nach Paris verfrachtet wohin die Trujillos Exil gingen.

Literatur

  • Mario Vargas Llosa : Das Fest des Ziegenbocks Frankfurt (Main): Surkamp - Ein Roman sich sorgfältig recherchiert mit der Macht Trujillos Vargas Llosa hat hier ein Meisterwerk zustande brilliant geschrieben eine Mischung aus Sozialstudie Psychokrimi Thriller und Biographie einer exzentrischen bizarren Diktatorenexistenz.



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