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Rasterung


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Rasterung ist ein Verfahren der Druckvorstufe innerhalb der Drucktechnik .

Da die meisten Druckverfahren keine Halbtöne darstellen können (abgesehen beispielsweise tiefenvariablen oder flächentiefenvariablen Tiefdruck und NIP-Verfahren ) müssen Bilder zur Darstellung verschiedener Graustufen Farbtöne gerastert werden.

Das Problem dieser Druckverfahren ist dass einer Stelle nur ein Farbpunkt gedruckt werden oder nicht. Das heißt dass nicht kontrolliert kann ob wenig oder viel Farbe an Bildpunkt verdruckt wird.

Beim Rastern werden Bilddaten in spezifizierte umgesetzt. Dabei werden aus Halbtonvorlagen binäre Informationen drucken) errechnet. Der Eindruck von Farbtonwerten und wird durch eine geeignete Anordnung von Volltonpunkten erreicht.

Inhaltsverzeichnis

Rasterverfahren

Rasterpunkt und Rasterzelle


Die Rasterfrequenz ist der Kehrwert der Sie gibt die Anzahl der Rasterzellen pro an und wird in Linien pro Zentimeter Linien pro Zoll ( lines per inch lpi) angegeben.

Ein gängiger Wert im Offsetdruck sind 60 Linien/cm (etwa 150 lpi).

Bei der Belichtung werden die einzelnen Rasterpunkte aus mehreren zusammengesetzt.

Da der Größe der Rasterpunkte natürliche gesetzt sind sind kleinste und größte Tonwerte reproduzierbar. Ein weiteres Problem ist das ungewollte von nebeneinander liegenden Rasterpunkten (Punktschluss) der zu sprunghaften Anstieg der Tonwertdichte führen kann.

Rasterwinkel

Periodische Raster sind in einem bestimmten angeordnet. Bei der Kombination von mehreren Farbauszügen es dazu kommen dass die verschiedenen Raster ungünstiger Rasterwinkel Moiré-Effekte erzeugen. Beim Vierfarb-Druck bei zur Darstellung eines Farbbildes mehrere Rasterwinkelungen übereinander werden müssen versucht man diesen Effekt durch Winkelungen der Farbauszüge zu kontrollieren (z.B. Gelb=15° Schwarz=45° und Cyan=60°).

Modulation

Grundsätzlich lassen sich amplitudenmodulierte (autotypische Raster) und frequenzmodulierte (stochastische Raster) Verfahren unterscheiden.

Bei der amplitudenmodulierten Rasterung wird zur verschiedener Tonwerte die Größe bei frequenzmodulierter Rasterung Verfahren 1. Ordnung) die Anzahl der Rasterpunkte Rasterzelle variiert.

Zusätzlich ist eine Kombination der beiden (nichtperiodisches Verfahren 2. Ordnung) und eine Veränderung Rasterpunktform (nichtperiodisches Verfahren 3. Ordnung) möglich.

Erzeugung des Rasters

Raster lassen sich mit fotografischen Verfahren oder elektronisch (digital) erzeugen.

Analoge Verfahren sind die Distanzrasterung mit Reprokamera und die Rasterpunktbildung mit einem Kontaktraster.

Die elektronische Rastererzeugung erfolgt mit einem Raster Image Processor ( RIP ).



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