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Reallast


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Die Reallast ist nach deutschem Sachenrecht das Recht einer bestimmten Person aus Grundstück wiederkehrende Leistungen zu verlangen. Diese Leistungen (anders als bei Grundschuld und Hypothek ) nicht notwendig in der Zahlung von bestehen. Auch andere Dienst- und Sachleistungen sind Die Reallast führt (anders als die Dienstbarkeiten ) nicht zu einer unmittelbaren Nutzungsbefugnis des am Grundstück. Es ist vielmehr dem verpflichteten Eigentümer des belasteten Grundstücks überlassen auf welche er die zur Erfüllung der Reallast erforderlichen erwirtschaftet. Der Berechtigte kann Befriedigung durch Zwangsvollstreckung das Grundstück nach den Bestimmungen über Hypothekenzinsen Er hat aber gegen den Eigentümer für dessen Eigentums fällig gewordener Leistungen auch einen Anspruch .

Die Reallast entsteht durch Einigung zwischen und Berechtigtem sowie durch Eintragung in das Grundbuch . Sie kann durch Vereinbarung sowohl als und unvererbliches Recht als auch unübertragbar und bestellt werden.

In der Praxis wird die Reallast im Zusammenhang mit dem Altenteilsrecht eingesetzt. Der Eigentümer übergibt schon zu Lebzeiten das Grundstück seinen Nachfolger sichert seinen bislang aus dem bestrittenen Bedarf aber durch Reallasten in Form von Sachleistungen monatlichen Versorgungsrenten und Pflegeleistungen ab.



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