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Recep Tayyip Erdogan


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Recep Tayyip Erdoğan (* 26. Februar 1954 in Istanbul ) ist seit 11. März 2003 Ministerpräsident der Türkei .

Erdoğan wurde als Sohn eines vom Schwarzen Meer zugewanderten Seemanns in Kasımpaşa einem Istanbuler geboren. Als Jugendlicher begann er eine vielversprechende als Fußballer die aber abbrechen musste da sein aus religiösen Gründen gegen das Tragen kurzer war.

Erdogan während einer Wahlveranstaltung

Er studierte Politik und Wirtschaft in und arbeitete nach Abschluss des Studiums zunächst Angestellter der Verkehrsbetriebe und danach als selbständiger

Schon Mitte der siebziger Jahre war der Jugendorganisation der islamistischen Nationalen Heilspartei MSP beigetreten. Dort brachte er es zum Vorsitzenden für Istanbul.

Durch den Militärputsch von 1980 und darauf folgende Parteienverbot wurde seine politische Laufbahn doch schon 1983 wurde er in der ( RP ) des ehemaligen MSP-Führers Necmettin Erbakan wieder politisch aktiv.

Nach dem Wahlsieg der RP bei Kommunalwahlen von 1994 wird Erdoğan Bürgermeister von Istanbul. In Amt versucht er das Leben der Stadt islamischen Regeln zu ordnen indem er beispielsweise Badestrände für Frauen oder getrennte Schulbusse für und Mädchen einführt.

Die Eröffnung einer Stadtratssitzung mit einem brachte ihn in Konflikt mit der Staatsanwaltschaft. 1998 wurde er zu einer Gefängnisstrafe wegen verurteilt nachdem er öffentlich ein Gedicht des Ziya Gökalp zitiert hatte. Er musste die 1999 allerdings nur teilweise abbüßen.

Im Herbst 1998 trat Erdoğan aus Tugendpartei (TP) der Nachfolgepartei der RP aus sprach sich für eine Trennung von Kirche Staat aus. In einem Interview 2002 sagte er: Ich bin Muslim doch das ist meine Der Staat soll gleichen Abstand zu allen halten.

2001 gründete Erdoğan die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) die den gemäßigten Flügel der gleichen Jahr verbotenen Tugendpartei in sich aufnahm einem breiten Spektrum von konservativen Kräften eine Heimat bot. Erdoğan selbst übernahm ihren Vorsitz.

Nachdem die AKP aus den Parlamentswahlen als Sieger hervorgegangen war konnte Erdoğan zunächst seiner Verurteilung nicht das Amt des Ministerpräsidenten Erst nachdem ihn eine Gesetzesänderung vom Verbot Betätigung befreit hatte löste er am 11. 2003 den Interims-Mininsterpräsidenten Abdullah Gül ab.

Literatur

Michael Thumann: Der "schwarze Türke". In: Die 36/2003



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