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Regen (Stadt)


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Wappen Karte
"... eine weiße Lilie
und darüber einen
Regenbogen in einem
blauen Felde in
dem Schilde."
(Text aus der
Originalurkunde von 1448)
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Kreis : Landkreis Regen
Fläche : 65 15 km²
Einwohner : 12.553 (31.12.02)
Bevölkerungsdichte : 193 Einwohner/km²
Höhe : 536 m ü. NN
Höchster Punkt: xxx m ü. NN
Niedrigster Punkt: xxx m ü. NN
Stadtgrenze: xx x km
Nord-Süd Ausdehnung: xx x km
West-Ost Ausdehnung: xx x km
Postleitzahl : 94209
Vorwahl : 09921
Geografische Lage : 13° 7'60 n. Br.
48° 58'0 ö. L.
KFZ-Kennzeichen : REG
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 09 2 76 138
Website : www.regen.de
E-Mail -Adresse: ordnungsamt@regen.de
Politik
Bürgermeister : Walter Fritz ( CSU )
Regierende Partei : CSU

Regen ist die Kreisstadt des Kreises Regen im Bayerischen Wald und liegt am Schwarzen Regen .

Der Ort wurde nach dem gleichnamigen benannt.

Inhaltsverzeichnis

Entwicklung des Ortes

Geschichte

Regen wurde vermutlich gegen Ende des Jahrhunderts durch die Probstei Rinchnach gegründet. Erstmals wird der Ort 1148 urkundlich erwähnt. Er entwickelte sich zu wichtigen Brücken- und Grenzort. 1207 wird erstmals eine Holzbrücke genannt (erst wurde an dieser Stelle die nach dem König Ludwig III. benannte Ludwigsbrücke erbaut).
1254 wird Regen - immer noch zu gehörend - Klostermarkt. Durch einen Tauschvertrag Herzog VIII. mit dem Abt von Niederaltaich wird ein herzoglicher Markt. Diese Entwicklung zog sich 1468 ; in diesem Jahr fasste Herzog Albrecht IV. die Marktrechte in einer Urkunde zusammen Gerichtsbarkeit freiwillige Gerichtsbarkeit Entscheidung über Polizeisachen). 20 vorher wurde Regen durch Herzog Albrecht III. das Stadtwappen verliehen.
Während der Zeit des 30jährigen Krieges Regen 1633 1641 und 1648 von den geplündert und niedergebrannt.
Seit Ende des 16.Jahrhunderts fanden Ochsen- Warenmärkte statt. 1828 wird Regen zur Munizipalgemeinde.
Am 16. September 1877 wurde die Eisenbahnlinie von Deggendorf nach Zwiesel eröffnet.
Erst am 1. Januar 1932 wurde Regen zur Stadt erhoben. Die Zwiesel und Viechtach wurden später in den Regen integriert.

Entwicklung der Einwohnerzahlen

  • 1828 1196 Einwohner
  • 1904 2366 Einwohner
  • 1974 9029 Einwohner
  • 2004 12500 Einwohner

Kirchen

  • katholische Kirchen
Stadtpfarrkirche St. Michael
Erstmals wurde die Kirche 1148 urkundlich erwähnt. ursprüngliche Holzkirche wurde mehrmals neu erbaut und Von der romanischen Kirche ist der Turm und in das Kirchenschiff integriert. 1473 wird wuchtige Wehrturm mit der Kirche verbunden und zum Kirchturm umfunktioniert. Nach der Zerstörung während 30jährigen Kriegs wurde sie 1655 erneut fertiggestellt. heute gab es mehrere Umbauten und Erweiterungen. Pfarrei Regen gehört zum Bistum Passau .
St. Johann-Kirche
Die im Stadtteil St. Johann stehende Kirche im Barock - und Rokoko -Stil eingerichtet.
Heilig-Geist-Kirche
Diese wurde von 1421-1425 als Spitalkirche erbaut.
  • evangelische Kirche
Diese Kirche wurde von 1957-1958 erbaut.

Das Pichelsteinerfest

1874 erstmals im kleinen Kreis gefeiert es das wichtigste Fest in Regen dar. Name des Fests kommt vom gleichnamigen Gericht. Laufe der Zeit kamen als Rahmenprogramm ein eine abendliche Gondelfahrt und Wasserspiele hinzu.

Wichtige Sportereignisse

  • 1961 fanden die 11. Europa-Meisterschaften im statt
  • 1990 wird die Gewichthebersparte des TSV Deutscher Mannschaftsmeister

Stadtteile

( Liste unvollständig )

ursprüngliches Stadtgebiet

  • Bürgerholz
  • Grubhügel
  • Riedham
  • St. Johann

eingemeindete Dörfer

  • Bärndorf
  • March
  • Metten
  • Rinchnachmündt
  • Rohrbach
  • Schweinhütt
  • Weißenstein

Sehenswürdigkeiten

  • Burgruine Weißenstein
  • Marienbrunnen am Stadtplatz (1948 erbaut)
  • Pscheidl-Krippe (ursprünglich im Pscheidl-Haus an der
  • Kurinsel im Regenfluss

Museen

  • Landwirtschaftsmuseum (im Jugenstilbau des Bezirks- und Landratsamts)
  • Museum Fressendes Haus (im Getreidespeicher der Weißenstein; später Wohnturm des Dichters Siegfried von

Schulen

  • Grund- und Hauptschule
  • Realschule
  • Berufsschule
  • Technische Fachoberschule
  • VHS
  • Förderschulen

Industrie und Fabriken

bestehende Werke

  • Zweigwerk der Optischen Werke Rodenstock; diese sich zum wichtigsten Arbeitgeber in Regen; durch Stellenabbau ist die wirtschaftliche Grundlage des Orts
  • Brauerei Falter
  • Glas Schott
  • Holzwarenfabrik Max Liebich

ehemalige Betriebe

  • Zement- und Betonwerk Max Biller
  • Zement- und Betonwerk Bachl
  • Zündholzfabrik Müller (ab 1863; das Gebäude später an Rodenstock)
  • Orgelbauanstalt Edenhofer (1850-1897)

weitere Einrichtungen

  • seit 1960 ist Regen Bundeswehrstandort
  • aus dem in March errichten Camp sind die Amerika in den 90er-Jahren abgerückt
  • Jugendlager Raithmühle 1957 von Gottfried Sandner

Weblinks



Bücher zum Thema Regen (Stadt)

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