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Regensburg


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Bayern
Regierungsbezirk : Oberpfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 80 76 km²
Einwohner : 128.029 (2002)
Bevölkerungsdichte : 1.585 Einwohner/km²
Höhe : 326-471 m ü. NN
Postleitzahlen : 93047-93059
Vorwahl : 0941
Geografische Lage : 49° 01' n. Br.
12° 06' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : R
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 09 3 62 000
Gliederung des Stadtgebiets: 18 Stadtbezirke
Adresse der Stadtverwaltung Rathausplatz 1
93047 Regensburg
Website: www.regensburg.de
E-Mail-Adresse: pr_stadt@regensburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Hans Schaidinger ( CSU )
Mehrheits partei : CSU

Regensburg (engl. früher Ratisbon frz. Ratisbonne lat. Ratisbona ) ist eine Kreisfreie Stadt im Osten Bayerns. Sie ist Hauptstadt Sitz der Regierung der Oberpfalz sowie des Bezirks Oberpfalz und des Landkreises Regensburg . Gegenwärtig hat die Stadt ca. 128.000 und steht damit nach München Nürnberg Augsburg und Würzburg an 5. Stelle unter den Großstädten des Freistaates.

Die Stadt ist Bischofssitz der katholischen Diözese Regensburg und bildet eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern. Nächst größere Städte Nürnberg ca. 88 km nordwestlich und München ca. 103 km südwestlich.

Die Einwohnerzahl der Stadt Regensburg überschritt dem Zweiten Weltkrieg die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Folgende Gemeinden die alle zum Landkreis Regensburg gehören grenzen an die Stadt Regensburg werden nach dem Uhrzeigersinn beginnend im Norden

Lappersdorf Zeitlarn Wenzenbach Tegernheim Barbing Neutraubling Obertraubling Pentling Sinzing und Pettendorf

Geographie

Regensburg liegt an der Donau im Grenzbereich der drei Landschaften Bayerischer Wald Fränkischer Jura und Alpenvorland am Westrand der niederbayerischen Lößebene.


Steinerne Brücke und Dom von der Donau gesehen (von NW)

Im Stadtgebiet mündet von Norden kommend Fluss Regen ein linker Nebenfluss der Donau unweit Regensburger Altstadt. Bereits einige Kilometer zuvor hat Donau die ebenfalls von links einmündende Naab aufgenommen.

Wappen

Beschreibung : In Rot zwei schräg gekreuzte silberne Die Stadtflagge ist Rot-Weiß.

Bedeutung : Die Schlüssel sind das Attribut des Petrus welcher der Patron des Regensburger Domes Der Heilige Petrus ist in den Siegeln Stadt schon seit dem 12. Jahrhundert nachweisbar wurde er im Laufe der Geschichte unterschiedlich Ab 1549 treten die Schlüssel als Symbole allein auf und wurden später ebenfalls mehrmals Sie konnten sich jedoch als Stadtwappen behaupten.

Geschichte

Regensburg ist eine der ältesten Städte Deutschland. Die schriftlich gesicherte Geschichte Regensburgs beginnt der Einrichtung eines römischen Kohortenkastells um etwa 80 n. Chr nachdem sich zuvor jahrhundertelang der Gegend einige Keltensiedlungen befanden die die der heutigen Stadt "Ratasbona" oder "Ratisbona" nannten. Stadt Regensburg zeichnet sich durch eine Vielfalt Namen in seiner Geschichte aus was auf reichhaltige Geschichte verweist: Die hier im Text gebräuchlicheren Namen sowie Quadrata Germanisheim Hyatospolis Ymbripolis und Tyberina.

Im Jahre 179 n. Chr. wurde das heutige Regensburg der Einrichtung des Legionslagers "Castra Regina" durch die Römer auf Anordnung von Kaiser Marc Aurel zum militärischen Hauptstützpunkt der Provinz Raetia . Die Völkerwanderungen führten um 400 n. Chr. zur des unzerstörten Kastells. Von etwa 500 n. bis 788 n. Chr. war Regensburg der Hauptsitz bayuwarischen Herzöge der Agilolfinger.


Donau und alte Stadtmauer

Regensburg ist eines der ältesten Bistümer Deutschlands gegründet 739 n. Chr. von Bonifatius .

1002 besteigt der bayrische Herzog Heinrich VI. den Königsthron als König Heinrich II. bis der Stadt im Zeitraum von 1207 bis 1256 durch König Philipp und Kaiser Friedrich Barbarossa die Unabhängigkeit als Freie Reichsstadt gewährt wurde verbunden mit einem Erstarken Bürgerschaft durch den lukrativen Fernhandel und dem der Herzöge und Könige nach Landshut 1255 und später München .

Das 13. und 14. Jahrhundert waren geprägt durch Versuche der Regensburger Territorium um die Stadt unter ihre Kontrolle bringen und einen eigenen Staat aufzubauen. Damit die Stadt in Konflikt mit dem Königreich unter den Wittelsbachern die mit Maßnahmen wie der Blockade Stadt versuchten diese unter ihre Kontrolle zu 1486 gab die Stadt schließlich auf und sich dem oberbayrischen Herzog musste aber 1496 bereits wieder an den Kaiser des zurückgegeben werden.

1519 wurde mit Vertreibung der Juden (geschätzt 500 an der Zahl) aus der Stadt dem Abbruch des Judenviertels auf dem Gelände heutigen Neupfarrplatzes eine der ältesten jüdischen Gemeinden zerstört.

1542 trat die Stadt zum evanglischen Glauben was zusätzlich für Konflikt mit dem katholischen sorgte.

1547 wurde hier Don Juan D'Austria als Sohn von Kaiser Karl V. und der Regensburger Gürtlertochter Barbara Blomberg geboren der 1571 mit der Seeschlacht von Lepanto die türkische Expansion beendete.


Salzstadel und Stadttor von der Steinernen Brücke betrachtet

Reichstag

Regensburg war von Anfang an ein Zentrum des Ostfränkischen Reichs - aus diesen entwickelte sich später der Reichstag . Hier wurden so weitreichende Entscheidungen getroffen die Unabhängigkeit Österreichs Reichsheerfahrten und die Gründung von Reichsfürstentümern. 1663 bis 1806 wurde der Reichstag umgewandelt in den Immerwährenden Reichstag . Die Fürsten von Thurn und Taxis handelten ab 1748 als kaiserliche Prinzipalkommissare und residieren noch in der Stadt.

1803 fiel eine der letzten Entscheidungen des Reichstags : Der Reichsdeputationshauptschluss führte letztendlich zur Auflösung des Heiligen Römischen Reiches . Diese Entscheidung läutete dann auch den Abstieg der Stadt in die Bedeutungslosigkeit ein.

Die Stadt wird ein eigenständiges Fürstentum Carl Theodor von Dalberg bis sie 1809 durch Napoleon erobert wird der von Dalberg am 22. Mai 1810 zwingt die Stadt an das neugebildete Bayern abzutreten. Hier wird sie direkt der unterstellt und ist somit eine Stadt die später als Kreisfreie Stadt bezeichnet. Gleichzeitig wird Sitz eines Verwaltungsbezirks aus dem später der Regensburg hervorgeht.

Ab 1800

Die Stadt beginnt nur langsam wieder Bedeutung zu gewinnen und wird 1859 an das Eisenbahnnetz mit Verbindungen nach Nürnberg und München angeschlossen. Bis heute bedeutend ist die des Luitpoldhafens 1910 (mittlerweile als Westhafen bekannt).


Regensburg um 1900

Der historische Stadtkern von Regensburg ist erhalten obwohl die Stadt unter schweren Luftangriffen leiden hatte die sich jedoch hauptsächlich auf am Stadtrand gelegenen Messerschmitt -Werke konzentrierten. Bei den insgesamt 20 Bombenangriffen Royal Airforce und der 8.Amerikanischen Luftflotte (1943-1945) an die 3000 Menschen darunter viele Kriegsgefangene. 1945 erfolgte eine (Teil-)Sprengung der Donaubrücken. Die selbst wurde jedoch schließlich kampflos übergeben nicht durch eine Demonstration der Regensburger Frauen und Dompredigers Dr. Johann Maier am 23. April 1945 der die Übergabe forderte damit die nicht beschädigt würde und der deshalb am Tag wegen "Sabotage" öffentlich hingerichtet wurde.

Die Stadt begann sich nach dem langsam wieder aus ihrem Schlaf zu erholen. beigetragen hierzu haben der Bau des Osthafens 1960 ) die Eröffnung der Universität (Grundsteinlegung 1965 ) und schließlich 1978 die Eröffnung der Großschiffahrtsstraße Rhein-Main-Donau (siehe Main-Donau-Kanal ).

Religionen

739 n. Chr. wurde vom Hl. das Bistum Regensburg gestiftet. In der Folgezeit wurden auch Klöster gegründet. Die Stadt selbst wurde 1245 reichsunmittelbar und führte ab 1528 die Reformation ein (am 15.10.1542 war die erste Abendmahlsfeier). Da im Stadtgebiet jedoch weiterhin viele waren die nicht zur Reichsstadt selbst gehörten das katholische Bekenntnis in der Stadt weiterhin und wurde durch zahlreiche Zuwanderungen zum vorherrschenden Daher stellten die Katholiken zahlenmäßig stets die in Regensburg. Sie gehörten anfangs zum Bistum das zunächst der Erzdiözese Mainz dann Salzburg war. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 wurde Regensburg Sitz des erzbischöflichen Stuhls Mainz als das Hochstift Regensburg mit der Regensburg und anderen kleinen geistlichen Herrschaftsgebieten zum Regensburg vereinigt wurde welches 1810 an Bayern kam. 1817 / 1821 wurde das Bistum Regensburg neu umschrieben der " Kirchenprovinz München und Freising" unterstellt. Die Pfarrgemeinden heute innerhalb des Bistums Regensburg zum Dekanat der gleichnamigen Region.

Die protestantischen Gemeinden wurden nach Einführung Reformation von einem Superintendenten geleitet. Als Kirchenverwaltungsbehörde ein Konsistorium. Nach dem Übergang an Bayern 1810 wurden die Gemeinden Teil der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern . Innerhalb dieser Landeskirche gehören sie heute Dekanat Regensburg im gleichnamigen Kirchenkreis.

Politik

Regensburg erhielt 1245 durch Kaiser Friedrich II. das Recht Selbstverwaltung und das Privileg "einen Bürgermeister und zu setzen". Damit war sie reichsunmittelbar (Freie und blieb es bis 1803. Der Rat 16 Mitglieder. Diese Zahl wurde bis 1803 beibehalten.

Nach dem Übergang an Bayern 1810 wurde Regensburg Hauptstadt des Regenkreises bzw. der neuen Kreiseinteilung 1838 Hauptstadt des Kreises "Oberpfalz und Regensburg" dem 1948 der "Kreis" bzw. 1953 der "Regierungsbezirk Oberpfalz" hervorging.

Die Stadt wurde ab 1811 durch einen königlichen "Polizeidirektor" geleitet. Ab 1818 stand an der Spitze der Stadt "Erster Bürgermeister" der ab 1907 den Titel "Oberbürgermeister" erhielt. Neben dem gibt es Regensburg heute noch zwei "Bürgermeister".

Die Ersten Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit

Wirtschaft

Der wirtschaftliche Aufschwung Regensburgs nach dem Weltkrieg begann relativ spät. Die Eröffnung von ( 1967 ) und Fachhochschule legten die Grundlage für sehr dynamische wirtschaftliche Entwicklung.

Zu den bedeutendsten Firmen der Stadt heute BMW Siemens Infineon Osram Maschinenfabrik Reinhausen Alstom Starkstrom Gerätebau Toshiba oder Fiedler Perforier-Technik. Stadtosten betreibt Siemens VDO Automotive eines der Entwicklungszentren Deutschlands.

Die Ansiedlung von Zukunftsbranchen wird durch Stadt aktiv gefördert. Einrichtungen wie das Gründerzentrum oder der Bioregio mit inzwischen über 30 sind Bestandteile einer wirtschaftlichen Neustrukturierung der Stadt. Zeiten des New Economy -Booms wurden hier eine Reihe von Unternehmen wie Amazon.de Adori AG Feedback AG Offerto.de oder SPiN AG womit Regensburg zeitweise eines der der deutschen Internetwirtschaft war. Einige Unternehmen (z.B. sind allerdings zwischenzeitlich in geographisch günstiger gelegene Deutschland übergesiedelt während andere Unternehmen (z.B. Adori Feedback) mit dem Absturz des Neuen Marktes

Verkehr

  • zu Fuß am schönsten entlang der Donau der Naab zu erreichen.
  • mit dem Fahrrad am schönsten über den Donauradweg den Fünfflüsseradweg oder den Naabradweg zu
  • Bahnlinien:
    • Nürnberg - Regensburg - Passau - Wien
    • München - Landshut - Regensburg - Weiden Hof
    • Ingolstadt - Regensburg
  • Autobahnen
    • A3 Nürnberg Passau (sie führt durch von nach Ost durch das südliche Stadtgebiet)
    • A93 Regensburg - Weiden - Hof (sie von Nord nach Süd durch das westliche beide Autobahnen kreuzen sich am Autobahnkreuz Regensburg im Südwesten der Stadt
  • Bundesstraßen
  • Hafen: mit einem Gesamtumschlag von 2.452.733 (2002) größter Hafen Bayerns. Durch die Lage Europakanal Rhein-Main-Donau Güter-Drehscheibe zwischen den Nordseehäfen und Osteuropa.
  • Flughafen: je ca. 1 Stunde Fahrzeit den Flughäfen Nürnberg und München. Verkehrslandeplatz Straubing ca. 30 Minuten.

Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien Regensburger Verkehrsverbunds (RVV) GmbH und anderer Busunternehmen. 1903 und 1964 betrieb die Stadt ein kleines Straßenbahnnetz .

Medien

In Regensburg unterhält der Bayerische Rundfunk das Regionalstudio Ostbayern.

Als Tageszeitung erscheint die "Mittelbayerische Zeitung

Universitäten und Fachhochschulen


Der Campus der Universität

  • Universität Regensburg ; gegründet 1962 als vierte Universität Bayerns nahm sie 1967 den Lehrbetrieb auf
  • Fachhochschule Regensburg - Hochschule für Technik Wirtschaft und gegründet 1971 als Nachfolgerin verschiedener Einrichtungen die bis 19. Jahrhundert zurück gehen.

Städtepartnerschaften

Regensburg unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:

Ferner hat die Stadt Regensburg 1951 Patenschaft über die Sudetendeutsche Volksgruppe übernommen.

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet Regensburgs ist in folgende Stadtbezirke eingeteilt:

  • 01 Innenstadt
  • 02 Stadtamhof
  • 03 Steinweg-Pfaffenstein
  • 04 Sallern-Gallingkofen
  • 05 Konradsiedlung-Wutzlhofen
    Sehenswürdigkeit: Kapelle Wutzlhofen
  • 06 Brandlberg-Keilberg
  • 07 Reinhausen
  • 08 Weichs
  • 09 Schwabelweis
  • 10 Ostenviertel
  • 11 Kasernenviertel
  • 12 Galgenberg
  • 13 Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll
  • 14 Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen
  • 15 Westenviertel
  • 16 Ober-/Niederwinzer-Kager
  • 17 Oberisling-Leoprechting-Graß
  • 18 Burgweinting-Harting

Panorama Regensburg

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen die die Stadt Regensburg eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1810/18 Kumpfmühl 372
01.01.1904 Karthaus-Prüll Eisbuckel Ganghofersiedlung 219
01.04.1924 Ober- und Nieder-Winzer Kager Pfaffenstein 483
01.04.1924 Stadtamhof 26
01.04.1924 Steinweg Pfälzer Siedlung 116
01.04.1924 Weichs 32
01.04.1924 Reinhausen 390
01.04.1924 Sallern Gallingkofen Wutzlhofen Ödenthal nördl. Konradsiedlung 861
01.04.1924 Schwabelweis Oberer und Unterer Keilberg Brandlberg 730
01.04.1938 Ziegetsdorf 52
01.04.1938 Dechbetten Königswiesen 287
01.04.1938 Großprüfering 245
01.01.1971 Teil der Gemeinde Graß 4
01.07.1972 Teil der Gemeinde Graß 17
01.07.1972 Teile der Gemeinden Pentling Oberisling Burgweiting
(gleichzeitig wurden Teile abgegeben)
122
01.01.1975 Teil der Gemeinde Grünthal 73
01.01.1977 Burgweinting 748
01.01.1977 Harting 449
01.01.1977 Oberisling mit Graß Leoprechting und Unterisling 896
01.01.1978 Teil der Gemeinde Barbing (Irl Irlmauth 547
01.02.1983 Teil der Gemeinde Obertraubling 39

Nach der letzten Eingliederung 1983 wurden Teile der Stadt Regensburg und zwar Teile Burgweinting Winzer und Schwabelweis in die benachbarten Obertraubling Pettendorf und Tegernheim zurückgegliedert. Dadurch verlor Stadtgebiet eine Fläche von insgesamt 52 ha.

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1830 16.287
1855 22.785
1871 29.100
1890 37.934
1900 45.426
1910 52.624
16. Juni 1925 ¹ 76.978
16. Juni 1933 ¹ 81.106
17. Mai 1939 ¹ 95.631
13. September 1950 ¹ 117.291
6. Juni 1961 ¹ 125.047
27. Mai 1970 ¹ 129.590
30. Juni 1975 132.500
30. Juni 1980 131.800
30. Juni 1985 125.600
27. Mai 1987 ¹ 118.639
30. Juni 1997 125.100
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Theater Regensburg (Städtische Bühnen mit Oper Operette Schauspiel und Ballett)
    • Theater am Bismarckplatz - Großes Haus und
    • Theater im Velodrom
    • Theater am Haidplatz
  • Figurentheater im Stadtpark
  • Regensburger Bauerntheater im Colosseum
  • STATT-Theater (Kleinkunstbühne)
  • Turmtheater im Goliathaus - Schauspiel Boulevard Kabarett Kindertheater u.a.
  • Regensburger Studententheater
  • Theater an der Universität
  • Offenes Theater Regensburg

Musik

Museen

  • Museen der Stadt Regensburg
    • Historisches Museum
    • Reichstagsmuseum
    • Kepler-Gedächtnishaus
    • Städtische Galerie "Leerer Beutel"
    • document Neupfarrplatz
  • Museen des Bistums Regensburg
    • Domschatzmuseum
    • Museum Obermünster
    • Museum St. Ulrich
  • Schlossmuseen
    • Kreuzgang von St. Emmeram und Fürstliches Schloss und Taxis
    • Fürstliches Marstallmuseum
    • Thurn und Taxis Museum
  • Sonstige Museen
    • Kunstforum Ostdeutsche Galerie
    • Naturkundemuseum
    • Donau-Schiffahrts-Museum
    • Brückturmmuseum
    • Museum in der Dreieinigkeitskirche
    • Museen des Bezirksklinikums
    • Uhrenmuseum
    • Golfmuseum
    • Postmuseum
  • Volkssternwarte Regensburg

Bauwerke

Der historische Stadtkern Regensburgs selbst ist vollständig erhalten. Nennenswert sind die Steinerne Brücke 1135 - 1146 ) die zu den bedeutendsten Brückenbauwerken des gehört und Vorbild u.a. für die Prager war der Regensburger Dom ( Wahrzeichen der Stadt) das Alte Rathaus mit Salzstadel die Porta Praetoria (ein aus der erhaltenes Stadttor) die 1854 - 56 erbaute Königliche Villa sowie eine extrem Anzahl historischer Kirchen und mehrere Klöster und ( Geschlechtertürme ) darunter die Dominikanerkirche die Dreieinigkeitskirche die Heilig Kreuz die Minoritenkirche die Neupfarrkirche und Niedermünster sowie die Kirchen St. Emmeram St. St. Kassian St. Leonhard St. Magn St. und die Schottenkirche St. Jakob.

In der Nähe von Regensburg befindet die 1842 von dem bayrischen König Ludwig I. in Auftrag gegebene und von vom Hofarchitekten Leo von Klenze erbaute Walhalla bei Donaustauf und die 1863 erbaute Befreiungshalle bei Kelheim .

Persönlichkeiten

Mit der Stadt Regensburg sind vor folgende Personen verbunden:

Ehrenbürger

Ehrenbürger der Stadt Regensburg in der Reihenfolge Verleihung der Ehrenbürgerwürde:

  • 1820 : Johann Eustach Gaf von Schlitz Gesandter beim Reichstag
  • 1831 : Arnold Ritter von Link Generalkommissär
  • 1838 : Eduard von Schenk Staatsminister des Innern
  • 1842 : Leo von Klenze Architekt
  • 1842 : Josef Nadler Regierungsbaurat
  • 1845 : Kardinal Melchior von Diepenbrock Fürstbischof von
  • 1847 : Friedrich Freiherr von Zu Rhein Regierungspräsident
  • 1856 : Carl Freiherr von Künsberg-Langenstadt Regierungspräsident
  • 1869 : Franz Josef Denzinger Dombaumeister
  • 1871 : Dr. Gottlieb August Herrich-Schäffer Arzt
  • 1871 : Johann Nepomuk Hemauer Kanoniker zu St.
  • 1872 : Carl Woldemar Neumann Entdecker des Keplerhauses
  • 1876 : Karl Friedrich Heinrich Hermann prot. Kirchenrat
  • 1877 : Dr. Karl Theodor Gustav Julius Krafft Pfarrer
  • 1881 : Karl Wilhelm Heinrich Brenner Regierungspräsident
  • 1883 : Max von Pracher Regierungspräsident
  • 1886 : Oskar Ritter von Stobäus Bürgermeister von
  • 1888 : Friedrich Sauer Fürstlich Thurn und Taxis'scher
  • 1890 : Benignus von Safferling General und Kriegsminister
  • 1894 : Friedrich von Ziegler Regierungspräsident und Staatsrat
  • 1895 : Fürst Otto von Bismarck Reichskanzler
  • 1907 : Dr. Friedrich Ritter von Brettreich Regierungspräsident Staatsminister des Innern
  • 1917 : Paul von Hindenburg Reichspräsident und Generalfeldmarschall
  • 1923 : Antonius Ritter von Henle Bischof von
  • 1926 : Dr. Heinrich Held Bayerischer Ministerpräsident
  • 1929 : Dr. Hermann Geib Bürgermeister in Regensburg
  • 1950 : Dr. Michael Buchberger Erzbischof Bischof von
  • 1950 : Fürst Albert von Thurn und Taxis Fürstin Margarete von Thurn und Taxis
  • 1959 : Hans Herrmann Oberbürgermeister von Regensburg
  • 1962 : Dr. Otto Meyer Generaldirektor
  • 1963 : Dr. Theobald Schrems Professor Domkapellmeister
  • 1963 : Fürst Franz Josef von Thurn und
  • 1966 : Dr. F. Julius Neumüller Professor
  • 1966 : Eduard Mühlbauer Professor Vorstandsmitglied der Siemens Halske AG
  • 1975 : Dr. h. c. Alfons Goppel Bayerischer Ministerpräsident
  • 1978 : Rudolf Schlichtinger Altoberbürgermeister
  • 1978 : Fürst Karl August von Thurn und
  • 1980 : Dr. Walter Boll Stadtdirektor a.D.
  • 1985 : Dr. h. c. Franz-Josef Strauß Bayerischer Ministerpräsident

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Regensburg oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • 1480 Albrecht Altdorfer Maler Kupferstecher und Baumeister der Renaissance
  • 1748 15. Juli Joseph Jakob von Heckenstaller † 7. 1832 in München Kanzleidirektor Generalvikar und Apostol. der Geist. Regierung in Freising 1798-1821
  • 1905 1. Oktober im Ortsteil Reinhausen Dr. Alfons Goppel † 24. Dezember 1991 in Aschaffenburg von Bayern (1962-1978)
  • 1925 25. September Werner Scharfenberger Komponist ("Seemann deine Heimat das Meer" "Aber am Abend da spielt Zigeuner")
  • 1942 8. Juni Patrizius alias Walter Heinz Leykauf Komponist (Mitglied der Nilson Brothers) ("Aber dich gibts einmal für mich" "Freunde fallen nicht vom
  • 1945 8. November Günther Behrle Komponist ("Patrona Bavariae" "Irgendwo für jeden ein Licht") Sänger

Sonstiges

Regelmäßige Veranstaltungen

Kultur

  • Bayerisches Jazzweekend: An einem verlängerten Wochenende Sommer gibt es über 100 verschiedene Bands. Jury des Bayerischen Jazzinstituts sorgt für ein musikalisches Niveau. Eintritt frei.
  • Tage Alter Musik
  • Regensburger Tage des Schülertheaters: In drei im Juni führen ca. 20 Regensburger Schulbühnen Stücke auf. Eintritt frei.

Freizeit

  • Bürgerfest: findet alle zwei Jahre statt.
  • Dult: zweimal jährlich. Berühmt ist der vom Riesenrad auf Altstadt und Donau.
  • Weihnachtsmarkt (Christkindl-Markt) im Dezember.
  • Donauausstellung findet im zweijährigen Turnus im März/April Ostbayerische Verbrauchermesse mit mehreren Sonderausstellungen.

Sport

  • Regensburg-Marathon: Mit über 7.000 Teilnehmern einer zehn größten Stadtmarathons in Deutschland. (Am Sonntag Christi Himmelfahrt.)
  • Regensburg Triathlon: Kurz- und Jedermann-Distanz (Alljährlich zweiten Sonntag im August.)
  • Arber Radmarathon: Über 5.000 Teilnehmer auf anspruchsvollen Strecken bis 250 Kilometer. Von Regensburg den Bayerischen Wald und zurück. (Alljährlich am Sonntag im Juli.)

Literatur

Bücher über Regensburg

  • Bauer Karl. Regensburg. Kunst- Kultur- und Alltagsgeschichte . 5. erweiterte Auflage Regensburg (MZ-Verlag) 1997.
  • Breuer Toni und Carsten Jürgens (Hrsg.). Luft- und Satellitenbildatlas Regensburg und das östliche . München (Verlag Dr. Friedrich Pfeil) 1998.

Freizeit- und Reiseführer

  • Baedeker Stadtführer Regensburg. Baedeker Verlag 2002.
  • Lankes Hans und Michael Spaan (Hrsg.). Stadtbuch Regensburg . Erscheint regelmäßig in aktualisierten Auflagen mit fast aller Lokale Freizeiteinrichtungen und vielen Insidertips.

Landkarten

  • Fritsch Freizeitkarte 63. Stadt und Landkreis Regensburg 1:50.000. Mit touristischen Hinweisen Wanderwegen und -parkplätzen.
  • Waldverein Regensburg (Hrsg.). Wanderführer in die Umgebung von Regensburg. Mit 1:60.000 . Regensburg (MZ-Verlag) 2002.

Weblinks


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