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Reichsacht


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Die Reichsacht (von Acht althochdt. ahta : Verfolgung) war eine vom Reichsgericht verhängte Acht die sich auf das ganze Gebiet Heiligen römischen Reiches deutscher Nation erstreckte.

Schon bei den Germanen wurden Verbrecher geächtet und somit außerhalb der Gesellschaft gestellt. dem Gerichtsspruch galten sie als Geächtete oder Vogelfreie . Diese konnten von Jedermann ohne Strafe werden ihr Vermögen verfiel und sie galten Angehörige als tot. Aus der Acht konnte nur lösen wer sich dem Gericht und Strafe stellte. Die Aberacht (auch Abersacht Oberacht ) war nicht lösbar. Sie führte zur Friedlosigkeit des Angeklagten.

Seit 1220 konnte die Reichsacht nur vom deutschen ausgesprochen werden später wurde sie von Reichsgerichten Femgerichten oder dem Reichskammergericht erlassen. Die Reichsacht erstreckte sich automatisch auf Personen die Geächteten Schutz und Hilfe

Wurde eine Person mit einem Kirchenbann belegt folgte daraus automatisch auch die Da Beides Hand in Hand ging stammt die Formel In Acht und Bann .

Kaiser Karl VI. musste zu seiner Wahl 1711 Zugeständnisse machen (Wahlkapitulation) seitdem konnte die nur noch mit Zustimmung des Reichstages ausgesprochen werden was praktisch nie geschah.

Zu den bekanntesten Persönlichkeiten die mit Reichsacht belegt wurden zählen




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