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Reichsgau


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Reichsgau

Reichsgaue gab es innerhalb des Deutschen von 1939 bis 1945.

Inhaltsverzeichnis

Begriffsbestimmung

Reichsgaue waren staatliche Verwaltungsbezirke unter der eines Reichsstatthalters der in Personalunion Gauleiter für den gleichnamigen (Partei-) Gau der NSDAP war. Sie besaßen ein vom Reich Recht in Übereinstimmung mit dem Reichsinnenminister selbstständig Verordnungswege Recht zu setzen. Es handelt sich um den Beginn einer Neuordnung der Reichsmittelinstanz zwar zunächst außerhalb der Grenzen des Reichsgebietes 1937.

Sudetenland

Das Gesetz über den Aufbau der Verwaltung im Sudetetenland (Sudetengaugesetz) regelte ab 15. 4. 1939 die des Reichsgaues Sudetenland . Er wurde in Stadt- und Landkreise die in drei Regierungsbezirken zusammengefasst wurden.

Eingegliederte Ostgebiete

  1. Danzig-Westpreußen (zunächst: Westpreußen)
  2. Wartheland (zunächst: Posen)

Der Erlass über Gliederung und Verwaltung der Ostgebiete regelte ab 26. 10. 1939 in entsprechender Anwendung des Sudetengaugesetzes die Bildung der beiden Reichsgaue. Auch sie wurden in Stadt- und eingeteilt die jeweils in drei Regierungsbezirken zusammengefasst

Alpen-Donau-Reichsgaue

  1. Kärnten
  2. Niederdonau
  3. Oberdonau
  4. Salzburg
  5. Steiermark
  6. Tirol-Vorarlberg
  7. Wien

Das Gesetz über den Aufbau der Verwaltung in der Ostmark hatte die Bildung von Reichsgauen im Österreich und deren Einteilung in Stadt- und bereits 1939 angeordnet.

Wegen der geringeren Bevölkerungsdichte war von Einteilung in Regierungsbezirke abgesehen worden. Der Reichsgau umfasste nur eine Gemeinde nämlich die Stadt Wien .

Da sich die Aufteilung des Landes Österreich dessen Kompetenzen auf Reichs- und Reichsgauebene aufgeteilt wurden längere Zeit kam es zur Bildung der Reichsgaue erst Beginn des Jahres 1940.

Westmark

Der geplante Reichsgau Westmark ( Saarland /bayrischer Regierungsbezirk Pfalz/ CdZ-Gebiet Lothringen ) ist formell nicht mehr zustandegekommen. Vielmehr es bis 1945 so dass der Reichsstatthalter der Westmark in Saarbrücken (vormals: Reichskommissar für die Rückgliederung des Reichsstatthalter für die Saarpfalz) in Personalunion das und den bayrischen Regierungsbezirk Pfalz verwaltete ferner die Aufgaben des Chefs der Zivilverwaltung für Lothringen wahrnahm.

Dieses Gebiet der Westmark das altes und mit Lothringen auch französisches Staatsgebiet umfasste somit zwar einheitlich verwaltet zerfiel aber weiterhin in das eigentliche Reichsgebiet (Saarland/Land Bayern) und CdZ-Gebiet Lothringen.

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