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Reichsgericht


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Das Reichsgericht war der oberste Gerichtshof im Deutschen Er wurde 1879 nach der Vorlage des Entwurfs zum in Leipzig errichtet. Angesichts der in der damaligen umstrittenen Standortwahl fiel Berlin nur knapp mit Stimmen (Leipzig 30 Stimmen) durch. Der Bau Reichsgerichts in dem heute das Bundesverwaltungsgericht seinen Sitz bezogen hat wurde 1888
Das Reichsgericht stand anders als gewollt der Tradition des Preußischen Obertribunals. Die höchsten des Reiches waren größtenteils reaktionär und fällten die sich der Staatsmacht unterwarfen. Das Reichsgericht es beispielsweise als Beleidigung dass die sozialdemokratische Partei 1907 eine herausbrachte die sich an Beamte richtete und zur Wahl aufforderte. Für das Wechseln von Reichsmark durch einen Schalterbeamten verhängte das Gericht eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten wegen Amtsunterschlagung. in der Zeit der Weimarer Reichsverfassung verurteilte das Reichsgericht Personen die zur des Versailler Vertrages aufriefen wegen Landesverrats (z.B. Carl von Ossietzky ). Auch während der Zeit des Dritten Reiches blieb das Reichsgericht seiner Linie treu. konnte in der jüngeren Forschung nachgewiesen werden insbesondere die höchsten Richter des Reiches nicht besten waren. Von 131 Richtern hatten immerhin mindestens ein Examen nur mit ausreichend bestanden. den Apologeten des Reichsgerichts die später den Bundesgerichtshof in einer Linie mit dem Reichsgericht werden die hohen rechtsstaatlichen Leistungen des Reichsgerichtes die heute nicht mehr zu erkennen sind.

Mit dem Untergang des Dritten Reiches 1945 auch das Reichsgericht abgeschafft.

Literatur

Ingo Müller Kein Grund zur Nostalgie: Reichsgericht in: Betrifft Justiz 2001 S. 12 18 mwN
RGZ - Reichsgericht in Zivilsachen - des Reichsgerichts
RGSt - Reichsgericht in Strafsachen - des Reichsgerichts



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