Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 23. September 2019 

Reichskleinodien


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Reichskleinodien (auch: Reichsinsignien) sind die der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation . Dazu gehören u.a. Reichskrone Heilige Lanze Reichsschwert Reichsapfel Zepter Reichskreuz und andere. werden heute in der Schatzkammer der Wiener Hofburg aufbewahrt.

Die Reichskleinodien sind der einzige vollständig Kronschatz aus dem Mittelalter.

Erwähnungen u.a.:

  • 1002 starb Kaiser Otto II. auf der Paterno - die Reichsinsignien wurden nach Aachen (Kopien sind heute im Rathaus zu sehen) vom Herzog Heinrich von Bayern geraubt der tatsächlich Kaiser wurde
  • 1073 floh Kaiser Heinrich IV. von der und nahm mit sich "Die Reichsinsignien und seinen Schätzen so viele er konnte"
  • 1105 wurde Heinrich V. in der Pfalz von seinem eigenen Sohn beraubt
  • 1240 - 1242 die Reichskleinodien sind vermutlich in der Burg Krautheim in Verwahrung
  • 1314 vom Baseler Münster aus erstmals öffentlich Volk vorgezeigt ("Heiltumsweisung")
  • 1424 wurden die Reichskleinodien auf Befehl von Kaiser Sigismund für alle Zeiten in die freie Reichsstadt Nürnberg verbracht
  • 1796 vor den anrückenden Franzosen nach Wien
  • 1938 wieder nach Nürnberg überführt
  • 1945 von US-Soldaten in einem Salzbergwerk bei gefunden
  • 1946 nach Wien in die Hofburg gebracht




Bücher zum Thema Reichskleinodien

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Reichskleinodien.html">Reichskleinodien </a>